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Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 9: Bonus Tipps

Hallo,

es ist mal wieder Zeit f√ľr einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Und zwar ist es heute der letzte Teil Zum Abschluss m√∂chte ich euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Ich hoffe der Lightroom Guide hat euch gefallen und ich konnte euch helfen.

In RAW fotografieren

Bitte fotografiert in RAW! Die Datei ist zwar gr√∂√üer und ihr m√ľsst die Datei erst noch bearbeiten, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn eure Kamera die Bilder direkt in JPG abspeichert gehen viele Informationen verloren. Die Datei ist nat√ľrlich um einige kleiner und ihr k√∂nntet sie auch direkt ausdrucken oder im Netz hochladen, aber die Bilder k√∂nnen nicht mehr so gut bearbeitet werden. Es fehlen einfach wichtige Bildinformationen. Das sieht man schon alleine an der Dateigr√∂√üe, RAW ist ungef√§hr 4-5 mal gr√∂√üer als JPG. Da muss ja etwas fehlen!

Wenn man sich nicht festlegen m√∂chte, kann man auch in RAW+JPG fotografieren. Das m√ľssten alle guten Kameras k√∂nnen.

Shortcuts merken

Die Shortcuts in Lightroom sind Gold wert. Man muss/ kann sich zwar nicht alle merken, aber die wichtigsten sollte man lernen. Das kommt wahrscheinlich auch von ganz alleine, wenn man immer wieder die gleichen Funktionen nutzt.

Durch die Shortcuts kann man sich sehr viel Zeit und Nerven sparen. Der Workflow ist dadurch deutlich schneller und fl√ľssiger

Einstellungen Ad-hoc ändern

In der Rasteransicht kann man die Grundeinstellungen auch bearbeiten. Dazu einfach auf der rechten Seite unter Ad-hoc Entwicklung auf den Pfeil oder den Doppelpfeil klicken. Eine noch feinere Einstellung erreicht man bei gedr√ľckter Shift-Taste.

Infos zum Bild

Bildinfo in Lightroom

Um die Details zu dem aktuellen Bild anzuzeigen einfach die i-Taste dr√ľcken. Das ist z.B. hilfreich wenn man die Proportionen ver√§ndert hat.

Einstellungen Synchronisieren

Synchronisieren in Lightroom

Synchronisieren in Lightroom

Um nicht alle Bilder einzeln zu bearbeiten gibt es die Synchronisieren Funktion bei Lightroom. Wenn man f√ľr ein Bild bestimmte Einstellungen vorgenommen hat, kann man diese ganz einfach auf andere √ľbertragen. Dazu geht man in die Gitteransicht und markiert das bearbeitete Bild. Danach w√§hlt man entweder mit der STRG-Taste einzelne Bilder oder mit der Shift-Taste eine Reihe von Bildern aus. Die ausgew√§hlten Bilder sind nun hellgrau hinterlegt und das ausgew√§hlte Bild ist deutlich heller. Dann kann man entweder unten rechts auf Synchronisieren klicken oder mit dem Shortcut Shift-STRG-S das Synchronisierungsfenster √∂ffnen. Dort k√∂nnen die Einstellungen ausgew√§hlt werden, die synchronisiert werden sollen.

Dadurch können gleichzeitig mehrere Bilder bearbeitet werden. Sind die Bilder von den Lichtbedingungen ähnlich macht es besonders viel Sinn.

Effekte Vorschau

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Hat man bestimmte Einstellungen mit einem Werkzeug vorgenommen, kann man als Vorher/ Nachher Vergleich den Effekt ein- und ausblenden. Dazu einfach den Schalter am oberen linken Rand umschalten.

So, das war es an dieser Stelle mit meinem Lightroom Guide. √úber Lob, Kritik, Feedback oder einfach ein paar nette Worte w√ľrde ich mich freuen.

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, m√∂chte ich in Zukunft einige Tipps und Turtorial f√ľrLightrom auf Youtube zeigen. Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verf√ľgbar ist. Dort sollen in der n√§chsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugef√ľgt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

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Lightroom Guide Teil 8: Bilder exportieren

Hallo,

heute gibt es mal wieder einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Das wird somit der 8. Teil dieser Reihe und ist auch schon der vorletzte. In diesem Teil geht es darum die Bilder in Lightroom zu exportieren.

Wie wir bereits wissen bearbeitet Lightroom nicht das Bild direkt, sondern speichert die Einstellungen in dem Katalog. Au√üer die DNG Dateien werden direkt auf der Festplatte ge√§ndert. Aber die DNG Dateien k√∂nnen viele PC‚Äôs nicht lesen und schon gar nicht Smartphones oder Druckdienste. Auch wenn man die Bilder f√ľr das Web (Facebook, Email‚Ķ) nutzen will, ist es so nicht m√∂glich.

Daf√ľr ben√∂tigt man die Bilder als eine Bilddatei, die von den entsprechenden Medien gelesen werden kann. Das w√§re z.B. JPG, PNG oder TIFF. Die meisten verwenden in dem Fall JPG, dieses Format kann von allen g√§ngigen Medien verarbeitet werden.

Um die bearbeiteten Bilder zu exportieren geht man entweder √ľber Datei–> Exportieren oder mit rechter Maustaste √ľber die ausgew√§hlten Bilder und w√§hlt dann exportieren‚Ķ

Es öffnet sich ein Fenster, wo man einige Einstellungen vornehmen kann. Zielort, Dateibenennung, Qualität, Auflösung usw. Benutzt man eine bestimmte Einstellung öfter, macht es Sinn diese Einstellungen als Vorgabe zu speichern. So kann man die Einstellungen immer wieder schnell auswählen. In dem Bild seht ihr meine gespeicherten Vorgaben. So kann ich ganz schnell die Bilder mit den eingestellten Werten exportieren.

Exportmen√ľ in Lightroom

Exportmen√ľ in Lightroom

So, das war es auch schon wieder. Der Beitrag ist etwas k√ľrzer als die letzten ausgefallen. Die vielen Einstellungen w√ľrden diesen Rahmen sprengen. Deshalb habe ich es sehr allgemein beschrieben. Um es genauer und umfangreicher zu erkl√§ren m√∂chte ich bald noch mehrere Videos machen. Ich denke damit kann man es besser erkl√§ren.
Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verf√ľgbar ist. Dort sollen in der n√§chsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugef√ľgt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

Schönen Gruß
Nils

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 7: Die Werkzeuge im Entwickelnmodul

Hallo,

ich habe es letzte Woche leider nicht geschafft einen weiteren Lightroom Guide zu schreiben. Das hole ich jetzt nach. In diesem 7. Teil des Lightroom Guides geht es um die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Wer nochmal die letzten Teile lesen möchte kann hier gucken: Lightroom Guide.

Auf der rechten Seite des Entwicklungsmodul befinden sich die Werkzeuge f√ľr die Bildbearbeitung. Die Werkzeuge teilen sich auf mehrere Gruppen auf. Mit dem kleinen Dreieck kann man diese zu- und aufklappen. Zur besseren √úbersicht empfehle ich nur die die Gruppe aufzuklappen, die aktuell benutzt wird. Der Solomodus hilft dabei, daf√ľr mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe klicken und dort den Solomodus ausw√§hlen. Au√üerdem ist es empfehlenswert von oben nach unten vorzugehen.

Histogramm

Histogramm in Lightroom

Ganz oben ist das Histogramm. Ein Histogramm ist nichts anderes als eine H√§ufigkeitsverteilung. In diesem Fall ist es die H√§ufigkeitsverteilung von Helligkeitsstufen. Von links nach rechts verl√§uft die Helligkeit von den Schatten/ Tiefen √ľber die Mittelwerte zu den Tiefen/ Highlights. Au√üerdem ist das Histogramm in die verschiedenen Farben aufgeteilt. Mit dem Histogramm kann man die richtige Belichtung beurteilen.

Werkzeuge f√ľr detaillierte Bildbereiche

Direkt unterhalb des Histogramms befinden sich sehr wichtige Werkzeuge f√ľr die detaillierte Bildbearbeitung. Hier sind die einzelnen Werkzeuge von links nach rechts aufgef√ľhrt, in den Klammern sieht man den Shortcut:

  • Freistellen/ Zuschnitt (R)

Das Bild kann damit zugeschnitten und gedreht werden. Das Seitenverhältnis kann dabei aus mehreren Vorgaben gewählt werden oder frei ausgewählt werden. Außerdem können die Bilder gerade ausgerichtet werden.

  • Bereichsreparatur ‚Äď Stempel (Q)

Mit diesem Werkzeug k√∂nnen Unreinheiten, Pickel, unsch√∂ne Details usw. ausgebessert werden. Dabei kann man w√§hlen zwischen Kopierstempel oder Reparaturstempel. Der Kopierstempel macht das wie der Name vermuten l√§sst: er kopiert die ausgew√§hlte Stelle auf die neue Stelle. Der Reparaturstempel gleicht die Farben und die Struktur an. Um das Werkzeug zu verwenden, einfach auf die gew√ľnschte Stelle klicken, die man ausbessern m√∂chte. Lightroom sucht selbstst√§ndig nach einer geeigneten Quelle. Ist das Ergebnis nicht wie gew√ľnscht, kann man die Quelle noch nach Bedarf verschieben.

  • Rote Augen Korrektur

Mit diesem Werkzeug werden rote Augen beseitigt. Daf√ľr einfach in die Mitte der roten Stelle klicken und den Kreis entsprechend aufziehen.

  • Verlaufsfilter (M)

Dies ist ein super n√ľtzliches Werkzeug. Mit Hilfe des Verlaufsfilters lassen sich nur Teilbereiche des Bildes bearbeiten. Daf√ľr zieht man einen Bereich in das Bild ein. Ein neuer Verlaufsfilter wird direkt im Bild aufgezogen, von der oberen zur unteren Linie. Mit der Shift-Taste wird ein genau horizontaler Verlauf eingezogen.

Die erste Linie wendet die Bearbeitung zu 100 % an, die mittlere Linie zu 50 % und bei der letzten Linie sind es 0 %. Mit verschieben der Linien kann also ein weicherer oder härterer Übergang eingestellt werden.

In Lightroom 6 kann man nun auch mit einem Pinsel Teilbereiche aus dem Verlauf entfernen oder hinzuf√ľgen.

  • Radial Filter (Shift + M)

Der Radial Filter ist ähnlich wie der Verlaufsfilter. Also auch hier können Teilbereiche bearbeitet werden. Hier verwendet man aber eine kreisförmige Auswahl anstatt einen Verlauf.

Unter den Schiebereglern ist ein Kästchen, wo man die Maske umkehren kann. Damit bestimmt man ob innerhalb oder außerhalb der Auswahl die Bearbeitung angewendet wird.

  • Korrekturpinsel (K)

Auch mit diesem Werkzeug kann ein Bereich im Bild bearbeitet werden. Allerdings kann man mit dem Pinsel die Stellen ganz individuell einzeichnen.

Grundeinstellungen

Grundeinstellungen in Lightroom

Mit den Grundeinstellungen werden die grundsätzlichen Einstellungen vorgenommen. Damit lassen sich Bilder aufhellen oder abdunkeln. Dunkle Bereiche können auch gezielt aufgehellt werden und helle Stellen können abgedunkelt werden.

Zusätzlich können der Kontrast und die Klarheit das Bild härter oder weicher (verwaschener) machen. Mit der Dynamik und der Sättigung werden die Farben abgeschwächt oder intensiver gemacht.

Farbanpassungen

Farbanpassungen in Lightroom

Mit den Farbanpassungen können die einzelnen Farben verändert werden. Man kann den Farbton der Farben ändern, z.B. die gelben Töne in rote Töne verändern. Außerdem kann die Sättigung und die Luminanz (Helligkeit) der einzelnen Farben eingestellt werden.

Teiltonung

Teiltonung in Lightroom

Es können die hellen und die dunklen Töne eingefärbt werden. Damit lassen sich schöne Bildlooks kreieren.

Details

Detailseinstellungen in Lightroom

Unter diesem Reiter können die Schärfe und die Rauschreduzierung eingestellt werden.

Bei Ver√§nderung der Sch√§rfe hilft das Dr√ľcken der Alt-Taste. Dann ver√§ndert das Bild sich in ein Schwarz Wei√ü Bild. Alle schwarzen Stellen werden nicht gesch√§rft, nur die wei√üen werden gesch√§rft. Man sollte n√§mlich nicht das ganze Bild sch√§rfen, sonst entstehen Bildfehler.

Mit der Rauschreduzierung k√∂nnen Bilder mit hohen ISO Werten entrauscht werden. Man sollte es aber nicht √ľbertreiben, sonst wird das Bild zu schwammig bzw. unscharf.

Objektivkorrekturen (und Upright Funktion):

Objrktivkorrekturen in Lightroom

Mit den Profilkorrekturen k√∂nnen Objektivfehler ausgeglichen werden. Unter Profil kann man das passende Profil f√ľr sein Objektiv ausw√§hlen, falls Lightroom das nicht schon automatisch macht. Es sind f√ľr eigentlich alle Objektive am Markt ein Profil verf√ľgbar. Lightroom wird hier auch st√§ndig aktualisiert. Zur Not kann man die Korrektur auch manuell einstellen, was aber schwierig sein kann.

Auch die Farbfehler von Objektiven kann angepasst werden.

Bei der unteren Upright-Funktion k√∂nnen Verzerrungen ausgeglichen werden. Z.B. kann damit ein Geb√§ude gerade ger√ľckt werden.

Effekte

Effekte in Lightroom

Hier k√∂nnen Vignetten hinzugef√ľgt werden. Diese k√∂nnen entweder den Rand abdunkeln oder aufhellen. Damit kann z.B. der Blick des Betrachters gelenkt werden.

Ein weiteres Stilmittel ist das Hinzuf√ľgen von K√∂rnung. Dies kann mit den unteren drei Reglern eingestellt.

 

So, das waren also die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Damit kann man eine ganze Menge aus seinen Bildern rausholen. Nat√ľrlich gilt auch hier: √úbung macht den Meister. Und irgendwann hat man seinen ganz eigenen Stil gefunden.

Beim n√§chsten mal gehe ich auf die Exportfunktion in Lightroom ein. Denn man m√∂chte die Bilder nicht nur in Lightroom bearbeiten, sondern auch zeigen. Daf√ľr m√ľssen die Bilder mit den Lightroomeinstellungen exportiert werden.

Bis dann, Nils

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Lightroom Guide Teil 6: Entwickeln – Navigationsmodul

Hallo,

in diesem Lightroom Guide geht es um das Entwicklungsmodul. Es ist mittlerweile der 6. Teil von meinem Lightroom Guide. Dieser Guide ist f√ľr Einsteiger in Lightroom gedacht und alle die sich das Programm noch zulegen m√∂chten.

Oben rechts in Lightroom wird der Entwicklungsmodus ausgew√§hlt mit einem Klick auf ‚ÄěEntwicklung‚Äú. In diesem Modus gibt es nur die Ansicht als Einzelbild oder die Vergleichsansicht. Andere Bilder k√∂nnen entweder mit den Pfeilen unter dem Bild, auf der Tastatur oder mit Hilfe der Bilderleiste im unteren Bereich gewechselt werden.

Entwicklungsmodul in Lightroom

Entwicklungsmodul in Lightroom

Im Entwicklungsmodus gibt es sehr viele M√∂glichkeiten um das Bild zu bearbeiten. Mit Lightroom ist es m√∂glich hinsichtlich Farben, Belichtung, Tonung, Sch√§rfe usw. das Bild zu bearbeiten. Lokale Anpassungen k√∂nnen mit Pinseln, Radial, oder Verlaufsfilter angenommen werden. Auch rote Augen k√∂nnen entfernt werden und kleine Flecken oder Pickel k√∂nnen mit der Bereichsreparatur bereinigt werden. Doch gr√∂√üere √Ąnderungen an dem Bild, wie z.B. Gegenst√§nde einf√ľgen oder entfernen, Sonnenstrahlen einf√ľgen, Schlanker machen usw. sind mit Lightroom nicht m√∂glich. Dazu ben√∂tigt man ein Programm wie z.B. Photoshop.

Auch im Entwicklungsmodul gibt es wieder verschiedene Bereiche auf dem Bildschirm. Links gibt es den Navigator in der Mitte das Bild und rechts die Bearbeitungsregler. In diesem Beitrag gehe ich auf das Navigationsmodul ein. Im nächsten Beitrag werde ich dann die Werkzeuge auf der rechten Seite beschreiben.

Navigationsmodul in Lightroom

Navigationsmodul in Lightroom

Navigator:

Im Navigator wird immer das Bild als Vorschau angezeigt. So kann man immer gleich die √Ąnderungen sehen ohne diese durchzuf√ľhren. Das ist vor allem sehr hilfreich wenn man mit den Vorgaben arbeitet. So sieht man gleich wie das Bild aussehen wird wenn man nur mit den Mauszeiger √ľber die Vorgabe geht.

Rechts √ľber dem Bild gibt es Einstellungen f√ľr die Vergr√∂√üerung. W√§hrend der Bearbeitung kann das Bild damit vergr√∂√üert werden. Z.B. bei der Anwendung der Bereichsreparatur oder von dem Pinsel ist die Vergr√∂√üerung sehr hilfreich.

Vorgaben:

Vorgaben oder auch Presets genannt sind nichts anderes als vorgefertigte Entwicklungseinstellungen, diese kann man sich selber abspeichern oder fertige Presets kaufen. Die Presets m√ľssen dann in den richtigen Ordner gelegt werden. Die eigenen Vorgaben werden ganz einfach erstellt, indem die gemachten Einstellungen zu einem Bild gespeichert werden. So kann man immer wieder die gleichen Einstellungen vornehmen und muss nicht jedes Bild einzeln bearbeiten. Dies ist z.B. sehr hilfreich wenn die Bilder immer die gleichen Lichtverh√§ltnisse haben.
Jedoch kann das Erstellen eines Prests lange dauern. Einfacher und schneller geht es wenn man sich die Presets fertig kauft. Spezielll f√ľr die Hochzeitsfotografie habe ich bereits ein Paket entwickelt. Diese Presets sind aber auch f√ľr andere Bilder geeignet, wie z.B. Portraits, Verlobungsbilder, Kinderfotos usw.

Schnappsch√ľsse:

Das ist ein sehr n√ľtzliches Tool wenn man sich nicht ganz sicher bei der Bearbeitung ist. Mit diesem Tool kann man ein Schnappschuss von dem Bild mit den aktuellen Einstellungen abspeichern. Wenn der Schnappschuss dann erstellt ist, kann man an dem Bild noch weiter arbeiten und immer wieder zu dem Schnappschuss wechseln.

Protokoll:

Wenn man in Lightroom die Einstellungen an einem Bild √§ndert, wird alles protokolliert. Dadurch kann man jederzeit die Schritte zur√ľcksetzen. Mit der Tastenkombination STRG+Z bzw. cmd+Z kann das auch sehr schnell gemacht werden.

Sammlung:

Unter diesem Punkt können Sammlungen erstellt oder ausgewählt werden, wie bereits im letzten Beitrag erläutert.

 

So, das war es f√ľr den ersten Teil des Entwicklungsmodul. Beim n√§chsten Beitrag geht es dann um die Werkzeuge in diesem Modul.

Wie immer freue ich mich wenn es euch gefallen hat. Wenn ja, dann lasst mir doch ein Like auf meiner Facebook-Seite da und teilt diesen Beitrag.

Bis dann
Nils

 

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Lightroom Guide Teil 5: Bibliothek – bewerten, markieren und filtern

Hallo,

das ist schon mittlerweile der 5. Teil des Lightroom Guide auf meiner Seite. Diesmal geht es um das Bibliotheksmodul und was man dort alles machen kann.
Wer die letzten Artikel verpasst hat kann die hier nochmal durchlesen.

Die Bibliothek ist die √úbersicht √ľber die Fotos, Ordner, und Dateiinfos.
Im linken Teil sind der Navigator, die Ordner und Veröffentlichungsdienste untergebracht. In der Mitte seht ihr die Fotos in dem ausgewählten Ordner. Je nach dem welche Ansicht ihr auswählt, können die Bilder in verschiedenen Ansichten gezeigt werden:

Gitteransicht (G):

Die Gitteransicht in Lightroom f√ľr eine gute √úbersicht

Die Gitteransicht in Lightroom f√ľr eine gute √úbersicht

Einzelansicht (E)

Die Einzelansicht in Lightroom

Die Einzelansicht in Lightroom

Vergleichsansicht (C)

Die Vergleichsansicht in Lightroom

Die Vergleichsansicht in Lightroom

 

In der rechten Seite der Bibliothek können Schnelländerungen vorgenommen werden, die sogenannten Ad-hoc Einstellungen. Außerdem können die Metadaten noch direkt bearbeitet werden.

Markierung und Bewertung

In der Regel werden die Bilder in der Bibliothek ausgewählt und bewertet. Das ist hilfreich um einen Überblick bei den Bildern zu behalten.
Zur Auswahl und zur Bewertung gibt es folgende Funktionen:

  • Markierung: Man kann die Bilder ausw√§hlen oder ablehnen. Der Standardstatus ist unmarkiert. Ausgew√§hlte Bilder erkannt man an der wei√üen Fahne. Abgelehnte Bilder werden durch eine schwarze Fahne gekennzeichnet und diese Bilder sind dann ausgegraut.
  • Stern-Markierung: Es gibt die M√∂glichkeit Sterne als Bewertung zu vergeben. 0 bis 5 Sterne k√∂nnen vergeben werden. Dies ist hilfreich um nur die besten Fotos auszuw√§hlen. Dazu geht man eine erste Runde durch die Bilder und vergibt z.B. einen Stern f√ľr die Bilder, die gefallen. Dann geht man wieder nur die Bilder mit einem Stern durch und vergibt dann z.B. 2 Sterne f√ľr die besseren Fotos usw. Bis man zum Schluss die besten Bilder ausgew√§hlt hat.
  • Farbmarkierung: Eine weitere M√∂glichkeit ist die Farbmarkierung. Ich vergebe z.B. eine gr√ľne Markierung bei den fertig bearbeiteten Bildern. So kann ich diese ausblenden bei der Bearbeitung.

Wenn die Bilder später markiert und bewertet wurden, können diese gezielt angezeigt werden. Dazu können die Bilder mit Hilfe der oberen Zeile gefiltert werden. Es kann nach markierten Bildern, bewerteten Bildern und weiteren Dateiinformationen gefiltert werden.

Shortcuts

1-5: Sterne vergeben
6: Rote Farbmarkierung
7: Gelde Farbmarkierung
8: Gr√ľne Farbmarkierung
9: Blaue Farbmarkierung
P: Foto markieren
X: Foto als abgelehnt markieren
U: Markierung aufheben

Sammlungen:

In der linken Seite gibt es noch den Reiter Sammlungen. Diese k√∂nnen auch noch zur Organisation der Daten beitragen. Es k√∂nnen eigene Sammlungen mit ausgew√§hlten Bildern erstellt werden. Es ist aber auch m√∂glich sogenannte Smart-Sammlungen zu verwenden. Damit werden Sammlungen erstellt die bestimmte Kriterien haben. Z.B. wo alle Bilder mit einer roten Markierung und einer Bewertung von 3 Sternen reinkommen, oder alle mit einem bestimmten Stichwort. Wenn man die Bewertung und die Stichw√∂rter konsequent durchf√ľhrt, kann so eine einfache Auswahl von z.B. Urlaubsfotos oder den Kindern erfolgen.

Das war es schon wieder f√ľr den Teil √ľber das Bibliotheksmodul. Ich m√∂chte den Guide bewusst kurz und knapp halten, so lernt man in kurzer Zeit m√∂glichst viel. Wichtig ist es das alles in der Praxis zu √ľben und zu sehen was damit alles m√∂glich ist.

Im nächsten Teil wird es um den Entwicklungsmodus gehen.

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Lightroom Guide Teil 4: Importieren

Importieren
Im Bibliotheksmodul von Lightroom gibt es unten links einen Button mit ‚ÄěImportieren‚Ķ‚Äú. Diesen m√ľsst ihr dr√ľcken um in das Importmen√ľ zu gelangen. Der Importdialog wurde vor einiger Zeit von Adobe ver√§ndert. Vorher kam man direkt zu dem Auswahlbereich der Bilder. In dem neuen Design muss man vorher in einem “Fotos hinzuf√ľgen”-Dialog die Quelle ausw√§hlen, man kann aber im n√§chsten Schritt wieder eine andere Quelle w√§hlen. Diesen “Fotos hinzuf√ľgen”-Dialog kann man aber in den Voreinstellungen von Lightroom abschalten. Oder einfach STRG gleichzeitig dr√ľcken wen ihr auf den “Importieren” Button dr√ľckt. Ich habe mich aber mittlerweile dran gew√∂hnt. In den meisten F√§llen habe ich meine Speicherkarte bereits eingesteckt und w√§hle diese aus. Dann komm ich zu dem n√§chsten Bildschirm

In dem nun angezeigten Importmodul können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Um es einfach erklären zu können teile ich das Fenster auf in Links, Rechts und Mitte.

Linke Seite
Auf der linken Seite kann die Quelle bzw. der Ordner ausgesucht werden. Je nachdem wo sich die Bilder befinden.
Wenn ihr die Speicherkarte bereits in den PC/ Notebook gesteckt habt, sollte die automatisch erkannt worden sein. Die Bilder werden dann in der Mitte angezeigt werden.
Wenn ihr Fotos in Lightroom importieren wollt, die bereits auf der Festplatte liegen, dann könnt ihr einfach den Ordner auf der Festplatte auswählen. So könnt ihr es z.B. machen, wenn ihr die Bilder zuerst von der Speicherkarte auf eure Festplatte kopiert oder verschoben habt.
Die Vorgehensweise ist aber egal. Das Ergebnis ist dasselbe. Es geht einfach nur darum, dass Lightroom wei√ü wo eure Dateien liegen. Lightroom erstellt dann nur eine Verkn√ľpfung in den jeweiligen Katalog. Deshalb d√ľrfen auch keine Bilder au√üerhalb von Lightroom verschoben oder umbenannt werden. Dann hat Lightroom n√§mlich die Verkn√ľpfung verloren und muss erst wieder hergestellt werden.

 

Mitte
In der Mitte können die einzelnen Dateien ausgewählt werden. Diese können mit Häkchen ausgewählt oder abgewählt werden. Sollte Lightroom Duplikate erkennen, so werden standardmäßig ausgegraut.
Oben kann man noch auswählen ob direkt alle Bilder ausgewählt werden sollen oder halt nicht. Außerdem wird oben eingestellt ob nur die Bilder in dem ausgwählten Ordner gezeigt werden sollen oder auch die in Unterordnern. Unter der Bildauswahl kann noch eingestellt werden ob alle Bilder angezeigt werden sollen oder nur neue Bilder. Also wenn z.B. schon einige Bilder in Lightroom importiert sind werden diese nicht mehr angezeigt.
Rechte Seite

Auf der rechten Seite können noch verschiedene Optionen ausgewählt werden. Einige sollte man direkt verwenden, doch bei einigen empfehle ich die Verwendung erst später in Lightroom vorzunehmen. Oben kann man als erstes den Zielordner auswählen und ob die Bilder kopiert oder verschoben werden sollen

Kopie: Fotos an neuen Speicherort Kopieren und zu Katalog hinzuf√ľgen
Hinzuf√ľgen: Fotos dem Katalog hinzuf√ľgen, ohne sie zu verschieben.
Bei dem Import einer Speicherkarte w√§hle ich “Kopieren”. M√∂chte man die Dateien auf der Festplatte von einem Ordner in den anderen kopieren, muss auch “Kopieren” ausgew√§hlt werden. In den meisten F√§llen m√∂chte man jedoch einfach die vorhanden Bilder auf der Festplatte zum Katalog hinzuf√ľgen. F√ľr diesen Fall wird ‚ÄěHinzuf√ľgen‚Äú ausgew√§hlt. So werden Sie dem Katalog hinzugef√ľgt und bleien an dem vorhandenen Ort auf der Festplatte.

Weiter unten kann man die Bilder sofort einer Smmlung zuordnen sowie Copyright Daten und Stichwörter vergeben.

Beim Reiter Advanced kann man Vorgaben wählen, in DNG (wozu das gut ist erkläre ich in einem anderen Guide) konvertieren und die Dateien umbenennen und ob sofort eine Sicherungskopie an einem anderen Ort gespeichert werden soll. Außerdem kann man dort auch die Erstellung von Smart-Vorschauen aktivieren.
Die Smart-Vorschauen sind eine clevere L√∂sung um den Lightroom Katalog nicht aufzubl√§hen. Das sind kleine Kopien von den RAW Dateien, die es erm√∂glichen die Bilder zu bearbeiten mit einem Bruchteil der Datenmenge der RAW Dateien. Das kann hilfreich sein, wenn man mit externen Datentr√§gern arbeitet, weil auf Notebooks nicht allzu viel Speicherplatz vorhanden ist. So kann man direkt auf dem Notebook die Dateien bearbeiten. Nur beim Exportieren m√ľssen die RAW Dateien vorliegen.

Der Importprozess
Wenn alles eingestellt und ausgesucht ist, k√∂nnt ihr oben rechts auf “Importieren” klicken. Dann wird der Importprozess gestartet. Je nach Einstellungen, Datengr√∂√üe und Rechnerleistung kann es einige Zeit dauern.
Nach dem klicken auf ‚ÄěImportieren‚Äú wechselt Lightroom automatisch in das Bibliotheks-Modul. Oben links k√∂nnt ihr den Fortschritt des Imports √ľberpr√ľfen.

Das war der 4. Teil meines Lightroom Guide. Beim nächsten mal gehen wir auf das Bibliotheksmodul ein.

Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat w√ľrde ich mich freuen wenn ihr den Beitrag teilt und mir ein Like da lasst.

Bis dann, Nils

 

 

Infografik zum Thema Hochzeit und Hochzeitsfotografie in Deutschland

Hallo Leute,

da ja bald wieder die Hocheitssaison startet, habe ich gedacht eine aktuelle Infografik zu dem Thema zu zeigen. Letztes Jahr habe ich das auch schon mal gemacht. Ich finde die Zahlen sehr interessant zu lesen. Einerseits f√ľr Hochzeitspaare, aber auch f√ľr Hochzeitsfotografen.

Bei professionellen Hochzeitsreportagen tauchen seitens der Brautpaare h√§ufig eine Vielzahl an Fragen auf. Diese Infografik von Julibild gibt jetzt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Hochzeitsfotografie: Wie viele Hochzeiten finden durchschnittlich pro Jahr statt? In welchen Monaten sind Hochzeitsfotografen besonders schwer zu finden? In welchen St√§dten sind Hochzeitsfotografen besonders gefragt? Und nat√ľrllich die wichtigste aller Fragen: Wie finden wir den passenden Hochzeitsfotografen f√ľr unsere Hochzeit?

Die Infografik habe ich nicht selber erstellt. Sie kommt von Julibild aus Lippstadt, die sie mir freundlicherweise zur Verf√ľgung gestellt hat. Nat√ľrlich will ich euch die Infos nicht vorenthalten. Leider sind die Zahlen f√ľr die Ausgaben nicht besonders repr√§sentativ, denn es sind Zahlen aus den USA. Aus diesem Grund hat Julibild eine Umfrage gestartet. Wer also Angaben zu dem Ausgaben einer bzw. seiner eigenen Hochzeit machen kann w√ľrde sehr helfen eine Datenbasis aufzubauen. Das ganze ist nat√ľrlich anonym.

Auch f√ľr Hochzeitsfotografen wurde eine Umfrage erstellt. Es geht dabei um die Ausgaben und Einnahmen. Eine gute Statistik w√§re doch auch hierf√ľr prima. Also helft doch mit, wenn ihr Hochzeitsfotograf seid.

Zusätzlich zur Infografik habe ich mal noch weitere Daten rausgesucht. Die Entwicklung der Eheschließungen finde ich ganz schön krass, 1950 gab es noch 750.452 Eheschließungen. Das ist also ungefähr doppelt so viele wie 2014. Das finde ich eine krasse Entwicklung. Außerdem habe ich noch eine weitere Interssante Zahl gefunden: 2013 hatten sich 16,4 % der Hochzeitspaare aus Deutschland im Internet kennengelernt. Ich kann mir vorstellen, dass diese Zahl noch steigt in den nächsten Jahren. Was meint ihr?

Ich w√ľnsche euch viel Spa√ü beim lesen der Infografik. Wenn Sie euch gef√§llt, teilt sie gerne!

Schönen Gruß, Nils

Infografik zum Thema Hochzeit. Ein Beitrag von Nils Wydrinna, Hochzeitsfotograf in Salzkotten bei Paderborn

Finale Version der Fotobox mit lackiertem Korpus und eingelassenen Edelstahlgriffen. Der Fotoapparat - Dein Event Highlight.

Meine Fotobox

Hallo Leute,

es ist mal wieder an der Zeit einen Blogeintrag zu schreiben…

…Diesmal freue ich mich besonders √ľber mein neues Werk zu berichten :-)))

In den letzten Monaten habe ich eine Fotobox gebaut. Aber warum hat das so lange gedauert??? Nunja ich habe lange gebraucht mich erstmal √ľberhaupt zu entscheiden eine Fotobox zu bauen. Ich hatte zwar schon immer mit dem Gedanken gespielt, aber hatte immer mehrere Gr√ľnde es nicht zu machen. Zum einen ist so etwas sehr teuer wenn es ordentlich werden soll und es ist eben sehr zeitaufwendig. Au√üerdem habe ich gedacht der Trend geht irgendwann mal zu Ende. Aber das scheint wohl nicht so, viele Anfragen haben mich dann doch dazu gebracht die Fotobox zu bauen.

Also der Entschluss stand fest. Aber was muss so eine Fotobox alles k√∂nnen? Was braucht sie nicht? Welche Technik wird ben√∂tigt?…Fragen √ľber Fragen, deshalb habe ich eine gef√ľhlte Ewigkeit im Internet recherchiert. Es gibt so viele verschiedene Fotoboxen, das ist echt erstaunlich. Angefangen von einer Kamera auf dem Stativ bis hin zu gro√üen Kabinen… Puh, so viele Informationen. Kennt ihr das, man m√∂chte sich √ľber ein Thema schlau machen und hat sp√§ter das Gef√ľhl noch weniger zu wissen? Angefangen mit der Recherche bin ich ungef√§hr im August 2015.

Nach unzähligen Abenden mit Informationsbeschaffung hatte ich mir ein Profil meiner Fotobox erstellt:

  • Etwas anders als √ľblich
  • Nicht auf ein Stativ, das fand ich optisch nicht ansprechend. Soll schon nach was aussehen.
  • Gescheiter Blitz f√ľr gute Ausleuchtung.
  • Soll auch f√ľr Unternehmen verliehen werden, daher die M√∂glichkeit ein Logo aufzubringen
  • Hintergrundbeleuchtung f√ľr das Logo.
  • Kein Buzzer als Fernausl√∂ser, der geht entweder verloren oder man stolpert √ľbers Kabel
  • Gro√üer Bildschirm! Ein Tablet fand ich zu klein, das erkennt doch keiner aus 3-4 Meter Abstand
  • Einzelnes Oberteil, damit z.B. auf Hausparties die Fotobox einfach auf ein Tisch gestellt werden kann.
  • Direkter Upload der Bilder in eine Galerie (Nat√ľrlich nur wenn Internet vorhanden ist)

So machte ich mich dran um die Technik zu besorgen. Nach und nach habe ich mir die Technik zusammengekauft. Ungef√§hr 2 Monate habe ich daf√ľr ben√∂tigt, ist nicht so einfach entsprechende Teile zu bekommen, die meine Anforderungen erf√ľllen. Ein PC mit 22″ Touchbildschirm, Spiegelreflexkamera von Canon, Studioblitz mit Softbox sind sozusagen das Herz der ganzen Fotobox. Auf den PC habe ich eine entsprechende Software installiert. Mit der kann ich sogar den Startbildschirm individuell gestalten, z.B. kann auf einer Hochzeit die Namen des Brautpaars und das Datum ansprechend dargestellt werden. Zus√§tzlich kann jedes gemachte Foto mit einem Layout gestaltet werden, das werde ich bald mal zeigen.

Dann ging es darum ein Geh√§use f√ľr die ganze Technik zu entwerfen. Also Skizzen erstellt und nach einigen Entw√ľrfen eine finale Version gehabt. Es gibt ein Ober- und Unterteil. Unten auf dem Bild kann man es gut sehen. In den unteren Ausschnitt kommt eine Plexiglasscheibe mit dem Logo, das kann sp√§ter f√ľr Firmenveranstaltungen gewechselt werden und f√ľr das Unternehmen angepasst werden. Oben kommt der Touchbildschim und die Spiegelreflekamera unter. Das Geh√§use wurde mir von einem befreundeten Tischler gefertigt. Danke nochmal daf√ľr!!! Bei mir h√§tte das bestimmt anders ausgesehen ūüėČ

Fotobox in der Bauphase. Der Fotoapparat - Dein Event Highlight.

Fotobox in der Bauphase. Der Fotoapparat – Dein Event Highlight.

So weit so gut… Geh√§use check, Technick check… Jetzt muss es alles befestigt und untergebracht werden. F√ľr die Befestigung der Kamera habe ich mir Aluprofile besorgt. Es muss ja alles festsitzen, aber ich wollte auch alles flexibel gestalten. So kann man jederzeit die Teile ausbauen. F√ľr die Kamera habe ich ein Kugelkopf besorgt und auf einen Winkel befestigt. So kann ich die Kamera flexibel ausrichten, man die Kamera also f√ľr jede Gegebenheit ausrichten. Unten sieht man diese Konstruktion.

Als n√§chstes habe ich die komplette Technik in das Geh√§use eingebaut, um einen Test zu machen. Und es hat ziemlich gut funktioniert, nur ein paar kleine Optimierungen musste ich vornehmen. Ein geiles Gef√ľhl wenn alles klappt!!!
Im unteren Geh√§use habe ich ein Schienensystem f√ľr die Plexiglasscheibe montiert und auf der hinteren Innenseite habe ich farbige LED-B√§nder angebracht. So kann die Platte von hinten angeleuchtet werden. Die Plexiglasscheibe mit meinem Logo hat mir Michael Iseken von Iseken Werbung fertig gemacht, danke nochmal! Weiter unten k√∂nnt ihr die beleuchtete Plexischeibe sehen.

Um ein schickes Geh√§use zu bekommen mussten noch einige Stellen gespachtelt werden. Nachdem die Spachtelmasse trocken war habe ich alles fein s√§uberlich abgeschliffen. Zum Finish habe ich das Geh√§use in wei√ü lackiert. Drei Abende hintereinander habe ich daf√ľr ben√∂tigt. Einen Abend anstreichen, dann trocknen lassen und am n√§chsten Abend nochmal dr√ľber gehen. Und am dritten Abend noch ein letztes mal.
Von der Idee bis zur Fertigstellung sind ungefähr 4-5 Monate vergangen. Neben Familie, meinem Hauptjob und Karnevalsvorbereitung konnte ich nur nach und nach daran arbeiten. Ich finde das hat sich alles gelohnt. Ich bin total zufrieden mit dem Ergebnis.

Was ich noch ganz vergessen habe zu sagen, nachdem der Plan zur Fotobox feststand habe ich mir √ľberlegt wie ich das ganze nenne. Es gibt so viele verschiedenen Namen f√ľr Fotoboxen: Knipskiste, Blitzkiste, Knipskasten usw. Einen Namen zu finden ist echt schwer, zum Schluss habe ich es auf das wesentliche reduziert. Es ist und bleibt ein Fotoapparat… also nenn ich die Fotobox “Der Fotoapparat“.

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Schaut euch doch mal die Homepage zu meiner Fotobox an, √ľber Feedback (und Buchungen nat√ľrlich) w√ľrde ich mich freuen. Bald kommen noch gescheite Bilder und Videos zu der Fotobox.

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[btn text=”Der Fotoapparat Hompage” link=”http://www.der-fotoapparat.de/” tcolor=”#ffffff” thovercolor=”#ffffff” target=”true”]

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Zum Schluss m√∂chte ich meiner Frau ein gro√ües Dankesch√∂n sagen. Sie hat mich immer unterst√ľtzt, Ideen gegeben, Kritiken gegeben und ich konnte sie immer nach einer Meinung fragen. Das hat mir sehr geholfen und unterst√ľtzt. Danke Sandra!!!!

Also bis bald und einen schönen Gruß
Nils

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Ich als Sportfotograf: Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf

Hallo Leute,

normalerweise fotografiere ich still stehende Personen, ihr wisst schon…Portraits, Paare, Hochzeiten usw.

Am Samstag, den 19. Dezember kam eine neue Aufgabe auf mich zu. Ich wurde gefragt ob ich ein Basketballspiel von den Accent Baskets fotografiere. An dieser Stelle vielen Dank an Tim f√ľr sein Vertrauen, naja ich hatte mir das auch von Anfang an zugetraut.

Es hat echt viel Spa√ü gemacht. Ich konnte mich auch an alte Zeiten erinnern, als ich √∂fter zu den Spielen gegangen bin. Ich denke, dass m√ľsste ich in Zukunft mal wieder machen. Der Gegner in diesem Spiel war ART D√ľsseldorf und ging mit 78:65 erfolgreich f√ľr die S√§lzer aus.

Unten seht ihr ein paar Bilder von dem Spiel. Auf dem Button hier drunter könnt ihr euch alle weiteren Bilder anschauen.

Ich w√ľnsche euch allen eine sch√∂ne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch falls man sich nicht mehr h√∂rt oder sieht.

Bis dann, Nils




Bilder Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf

Wenn ihr noch nicht auf meiner Facebook Seite auf gef√§llt mir geklickt habt, w√ľrde ich mich sehr freuen wenn ihr es jetzt macht ūüėČ




Meine Facebook Seite, freue mich √ľber ein Like!


Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna


Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART D√ľsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Es gibt viele verschiedene Objektive. F√ľr jeden Einsatzzweck gibt es das passende Objektiv

Welche Objektive als Fotografie Anfänger

Hallo Leute,

es ist jetzt schon wieder lange her seit meinem letzten Beitrag. Es war in letzter Zeit so viel zu tun, ich habe es einfach nicht geschafft hier etwas zu schreiben. Aber jetzt möchte ich mal wieder was schreiben.

Oft wird mir die Frage gestellt welches Objektiv gekauft werden soll. Viele sind unsicher bei der Auswahl, es ist ja auch h√§ufig eine teure Anschaffung. Vor allem Anf√§nger der Fotografie wissen nicht welches Objektiv sie kaufen sollen. Meine erste Gegenfrage ist immer: Was m√∂chtest du fotografieren? Man geht ja auch nicht zum Autoh√§ndler und sagt man will ein Auto kaufen. Man sollte sich vorher √ľberlegen was man m√∂chte.

M√∂chte man Menschen/ Portraits fotografieren oder Makro, Architektur, Landschaft, Tiere (meist aus gr√∂√üerer Entfernung) oder Sport? Um hier nur einige Einsatzbereiche zu nennen. Es gibt zwar sogenannte Reiseobjektive mit 18-200 mm Brennweite, aber die Bildqualit√§t und die Lichtst√§rke dieser Objektive ist ziemlich schlecht. Da wird man sehr schnell merken wo die Grenzen sind bei diesen Objektiven. Allerdings kosten diese Allrounder von Tamron f√ľr die jeweiligen Kamerahersteller ca. 150 ‚ā¨. Man m√∂chte als Gelegenheitsfotograf ja nicht unbedingt so viel Geld ausgeben. F√ľr den Anfang sind diese Objektive vielleicht ganz gut geeignet. So kann man auch sp√§ter gut sehen was man ben√∂tigt.

Es gibt einfach keine eindeutige Antwort auf die Frage. Ich m√∂chte hier nun auf Objektive f√ľr die People- bzw. Portraitsfotografie eingehen, die aber auch f√ľr die Hochzeitsfotografie und vielen anderen Situationen eingestezt werden k√∂nnen. Man sollte in der Regel auf Lichtstarke Objektive setzen, also eine m√∂glichst kleine Blendenzahl (z.B. f/1.8). Die Abbildungsleistung stimmt dann meistens auch. Es ist aber nicht gesagt, dass eine kleine Blendenzahl automatisch eine gute Bildqualit√§t liefert. Lichtstarke Objektive k√∂nnen aber sehr teuer sein. Bei Objektiven kann man eigentlich sagen, dass der Preis die Qualit√§t widerspiegelt. Das ist ja nicht bei allen Dingen so.

Zoomobjektive (z.B. das Sigma 17-50 mm F/2.8 oder das Tamron 70-200 mm F/2.8) sind in der Regel teurer als Festbrennweiten (z.B. 35 mm oder 50 mm). Es ist dort einfach mehr mechanik verbaut. Au√üerdem sind die Festbrennweiten oft viel Lichtst√§rker als die Zoomobjektive. Und damit komme ich zu dem was ich mit diesem Beitrag empfehlen m√∂chte. Wenn ihr ein Objektiv f√ľr die People- bzw. Portraitfotografie sucht kann ich euch Festbrennweiten empfehlen. Auch da gibt es nat√ľrlich Preise die √ľber 1000 ‚ā¨ liegen. Aber f√ľr den Anfang gibt es auch super Linsen f√ľr 100 – 200 ‚ā¨. F√ľr Canon, Nikon und Sony gibt es das 50 mm mit eine Blende von 1.8 f√ľr ungef√§hr 100 – 190 ‚ā¨. Ein 35 mm mit Blende 1.8 (Nikon, Sony) gibt es f√ľr ungef√§hr 170 – 190 ‚ā¨. Direkt¬† von Canon habe ich kein 35 mm Objektiv gefunden, da w√ľrde ich das Sigma 35 mm F/1.4 f√ľr Canon empfehlen. Das ist deutlich teurer, hat aber auch eine super Qualit√§t. Und damit kann man echt super Bilder erstellen.

Also schaut euch diese Objektive mal an wenn ihr Portraits machen wollt. Nat√ľrlich kann man noch mehr als Portraits damit machen ūüėČ

Sch√∂ne Gr√ľ√üe, Nils