Neewer NW600-BM, Baugleich wie der Godox AD600BM

Der perfekte Blitz bzw. das perfekte Funksystem für Sony Kameras?

Hello together,

der letzte Beitrag ist schon lange her. Leider waren die letzten Monate sehr voll mit anderen Dingen, es war einfach keine Zeit für neue Beiträge.

Aber jetzt möchte ich einen Beitrag über meinen neuen Blitz schreiben. Es geht um den portablen Studioblitz Neewer NW600BM. Wenn ich richtig informiert bin, wird der Blitz von der Firma Godox gebaut. Dort läuft er unter dem Namen AD600BM. In den USA werden die Godox Geräte unter der Marke Flashpoint vertrieben, dieser Blitz unter dem Namen XPLOR 600. Godox mag für viele noch unbekannt sein, aber die sind schon länger auf dem Markt für Blitzgeräte.

Eigentlich wollte ich immer den Jinbei HD-ii-600 haben, denn darüber liest und hört man immer wieder was. Viele benutzen den Jinbei auch mit Sony Kameras, aber so richtig geht das auch nicht. Für den neuen Multi-Interface-Blitzschuh von Sony müsste man dort immer mit einem Adapter arbeiten. Aber wenn ich was neues habe, möchte ich nicht auf ein altes System adaptieren. Auch wenn es funktioniert, das will ich einfach nicht. Außerdem sind die passenden Funkadapter ziemlich teuer und auch schon ältere Geräte.

Der Blitz von Neewer und Godox ist da eine tolle Alternative und dazu auch noch preiswert. Um den Blitz optimal nutzen zu können, habe ich ein Set bestellt wo direkt der Funksender (N1T-S) dabei war. In meinem Fall ist das die Sony Version, deshalb das S am Ende. Den kann man natürlich auch einzeln bestellen. Natürlich gibt es den Funksender auch noch für Nikon und Canon.

So nun mal was zur Technik. Das System ist einfach genial. Ich muss nicht mit irgendwelchen Adaptern arbeiten und benötige auch keinen Dritthersteller Funkauslöser. Den Funksender auf die Kamera packen, Kanal und Gruppe richtig einstellen und das Ding läuft. Natürlich kann man noch einige EInstellungen vornehmen an dem Blitz und dem Funksender, aber das würde diesen Artikel sprengen.
Mittlerweile habe ich mir auch noch den Godox TT685 Aufsteckblitz gekauft. Auch diesen Blitz kann ich mit dem Funkauslöser steuern und auslösen. Im Prinzip jeden Godox oder Neewer Blitz mit dem X1-Funksystem. Also kann man darauf ein schönes Blitzequipment aufbauen. Meine alten Yongnuo kann ich jetzt verkaufen.

Der NW600BM hat übrigens 600 Ws und ist von 1/1 bis 1/256 Leistung regelbar. Also kann man ihn sehr gut runterregeln, was nicht immer der Fall ist bei so einen starken Blitz. Das B bedeutet übrigens, dass der Blitz einen Bowens Anschluss hat. Ich kann also alle meine Bowens-Lichtformer direkt einsetzen. Es gibt den Blitz auch ohne das B, das ist dann irgendein eigener Godox Anschluss. Damit habe ich mich aber nicht weiter beschäftigt, weil ich bereits einige Bowens-Lichtformer hatte.
Das M in dem Namen steht für Manuel. Das bedeutet, dass die Leistung manuel eingestellt wird (vom Funksender oder direkt am Blitz). Es gibt auch eine TTL Version, dann ist das M am Ende weg. Das brauchte ich aber nicht. Bei einem Aufsteckblitz finde ich TTL notwendig, aber als Studio- bzw. Outdoorblitz brauche ich das nicht. Aber das ist ja Ansichtssache.

EIner der Hauptgründe für einen Leistungsstarken Porty war bei mir die HSS Funktion. Also der Blitzeinsatz für kürzere Belichtungszeiten als die übliche X-Sync Zeit von 1/160 bis 1/250 sek. Also richtig kurze Belichtungszeiten bis 1/4000 sek. oder so. Wer jetzt nicht weiß was ich meine, kann einfach mal bei Google danach suchen, vielleicht erkläre ich da auch mal was zu. Im Prinzip geht es darum auch bei hellem Wetter bzw. bei Gegenlicht mit offener Blende zu fotografieren. Offene Blende bedeutet ja viel Licht kommt durch und bei heller Umgebung muss dementsprechend die Belichtungszeit sehr kurz sein.
Mit diesem System ist es super einfach im HSS Modus zu fotografieren. Ich muss nichts weiter einstellen. Der Funksender stellt automatisch in den HSS Modus sobald ich unter die X-Sync Zeit von meiner Kamera gehe. Auf dem folgenden Bild seht ihr die Anzeige auf meinem Kameradisplay.

Jetzt mal zurück zur Überschrift. Ich habe es extra etwas provokant formuliert. Perfekt ist ja so eine Sache, was ist denn perfekt? Ich kann nur sagen, für mich und meinen Anforderungen ist dieses Blitzsystem aktuell eine optimale Lösung. Vor allem das Funksystem, was ich ständig erweitern kann. Auch die Entwicklung bei Godox geht immer weiter wenn man mal die Homepage verfolgt.
Also von mir eine klare Empfehlung. Vor allem für die Sony Fotografen, wo es nicht so viele kompatiblen Lösungen gibt.

Lasst mal Feedback da!!!

Bis dann, Nils

 

Finale Version der Fotobox mit lackiertem Korpus und eingelassenen Edelstahlgriffen. Der Fotoapparat - Dein Event Highlight.

Meine Fotobox

Hallo Leute,

es ist mal wieder an der Zeit einen Blogeintrag zu schreiben…

…Diesmal freue ich mich besonders über mein neues Werk zu berichten :-)))

In den letzten Monaten habe ich eine Fotobox gebaut. Aber warum hat das so lange gedauert??? Nunja ich habe lange gebraucht mich erstmal überhaupt zu entscheiden eine Fotobox zu bauen. Ich hatte zwar schon immer mit dem Gedanken gespielt, aber hatte immer mehrere Gründe es nicht zu machen. Zum einen ist so etwas sehr teuer wenn es ordentlich werden soll und es ist eben sehr zeitaufwendig. Außerdem habe ich gedacht der Trend geht irgendwann mal zu Ende. Aber das scheint wohl nicht so, viele Anfragen haben mich dann doch dazu gebracht die Fotobox zu bauen.

Also der Entschluss stand fest. Aber was muss so eine Fotobox alles können? Was braucht sie nicht? Welche Technik wird benötigt?…Fragen über Fragen, deshalb habe ich eine gefühlte Ewigkeit im Internet recherchiert. Es gibt so viele verschiedene Fotoboxen, das ist echt erstaunlich. Angefangen von einer Kamera auf dem Stativ bis hin zu großen Kabinen… Puh, so viele Informationen. Kennt ihr das, man möchte sich über ein Thema schlau machen und hat später das Gefühl noch weniger zu wissen? Angefangen mit der Recherche bin ich ungefähr im August 2015.

Nach unzähligen Abenden mit Informationsbeschaffung hatte ich mir ein Profil meiner Fotobox erstellt:

  • Etwas anders als üblich
  • Nicht auf ein Stativ, das fand ich optisch nicht ansprechend. Soll schon nach was aussehen.
  • Gescheiter Blitz für gute Ausleuchtung.
  • Soll auch für Unternehmen verliehen werden, daher die Möglichkeit ein Logo aufzubringen
  • Hintergrundbeleuchtung für das Logo.
  • Kein Buzzer als Fernauslöser, der geht entweder verloren oder man stolpert übers Kabel
  • Großer Bildschirm! Ein Tablet fand ich zu klein, das erkennt doch keiner aus 3-4 Meter Abstand
  • Einzelnes Oberteil, damit z.B. auf Hausparties die Fotobox einfach auf ein Tisch gestellt werden kann.
  • Direkter Upload der Bilder in eine Galerie (Natürlich nur wenn Internet vorhanden ist)

So machte ich mich dran um die Technik zu besorgen. Nach und nach habe ich mir die Technik zusammengekauft. Ungefähr 2 Monate habe ich dafür benötigt, ist nicht so einfach entsprechende Teile zu bekommen, die meine Anforderungen erfüllen. Ein PC mit 22″ Touchbildschirm, Spiegelreflexkamera von Canon, Studioblitz mit Softbox sind sozusagen das Herz der ganzen Fotobox. Auf den PC habe ich eine entsprechende Software installiert. Mit der kann ich sogar den Startbildschirm individuell gestalten, z.B. kann auf einer Hochzeit die Namen des Brautpaars und das Datum ansprechend dargestellt werden. Zusätzlich kann jedes gemachte Foto mit einem Layout gestaltet werden, das werde ich bald mal zeigen.

Dann ging es darum ein Gehäuse für die ganze Technik zu entwerfen. Also Skizzen erstellt und nach einigen Entwürfen eine finale Version gehabt. Es gibt ein Ober- und Unterteil. Unten auf dem Bild kann man es gut sehen. In den unteren Ausschnitt kommt eine Plexiglasscheibe mit dem Logo, das kann später für Firmenveranstaltungen gewechselt werden und für das Unternehmen angepasst werden. Oben kommt der Touchbildschim und die Spiegelreflekamera unter. Das Gehäuse wurde mir von einem befreundeten Tischler gefertigt. Danke nochmal dafür!!! Bei mir hätte das bestimmt anders ausgesehen 😉

Fotobox in der Bauphase. Der Fotoapparat - Dein Event Highlight.

Fotobox in der Bauphase. Der Fotoapparat – Dein Event Highlight.

So weit so gut… Gehäuse check, Technick check… Jetzt muss es alles befestigt und untergebracht werden. Für die Befestigung der Kamera habe ich mir Aluprofile besorgt. Es muss ja alles festsitzen, aber ich wollte auch alles flexibel gestalten. So kann man jederzeit die Teile ausbauen. Für die Kamera habe ich ein Kugelkopf besorgt und auf einen Winkel befestigt. So kann ich die Kamera flexibel ausrichten, man die Kamera also für jede Gegebenheit ausrichten. Unten sieht man diese Konstruktion.

Als nächstes habe ich die komplette Technik in das Gehäuse eingebaut, um einen Test zu machen. Und es hat ziemlich gut funktioniert, nur ein paar kleine Optimierungen musste ich vornehmen. Ein geiles Gefühl wenn alles klappt!!!
Im unteren Gehäuse habe ich ein Schienensystem für die Plexiglasscheibe montiert und auf der hinteren Innenseite habe ich farbige LED-Bänder angebracht. So kann die Platte von hinten angeleuchtet werden. Die Plexiglasscheibe mit meinem Logo hat mir Michael Iseken von Iseken Werbung fertig gemacht, danke nochmal! Weiter unten könnt ihr die beleuchtete Plexischeibe sehen.

Um ein schickes Gehäuse zu bekommen mussten noch einige Stellen gespachtelt werden. Nachdem die Spachtelmasse trocken war habe ich alles fein säuberlich abgeschliffen. Zum Finish habe ich das Gehäuse in weiß lackiert. Drei Abende hintereinander habe ich dafür benötigt. Einen Abend anstreichen, dann trocknen lassen und am nächsten Abend nochmal drüber gehen. Und am dritten Abend noch ein letztes mal.
Von der Idee bis zur Fertigstellung sind ungefähr 4-5 Monate vergangen. Neben Familie, meinem Hauptjob und Karnevalsvorbereitung konnte ich nur nach und nach daran arbeiten. Ich finde das hat sich alles gelohnt. Ich bin total zufrieden mit dem Ergebnis.

Was ich noch ganz vergessen habe zu sagen, nachdem der Plan zur Fotobox feststand habe ich mir überlegt wie ich das ganze nenne. Es gibt so viele verschiedenen Namen für Fotoboxen: Knipskiste, Blitzkiste, Knipskasten usw. Einen Namen zu finden ist echt schwer, zum Schluss habe ich es auf das wesentliche reduziert. Es ist und bleibt ein Fotoapparat… also nenn ich die Fotobox „Der Fotoapparat„.

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Schaut euch doch mal die Homepage zu meiner Fotobox an, über Feedback (und Buchungen natürlich) würde ich mich freuen. Bald kommen noch gescheite Bilder und Videos zu der Fotobox.

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[btn text=“Der Fotoapparat Hompage“ link=“http://www.der-fotoapparat.de/“ tcolor=“#ffffff“ thovercolor=“#ffffff“ target=“true“]

[/span4][/columns]

Zum Schluss möchte ich meiner Frau ein großes Dankeschön sagen. Sie hat mich immer unterstützt, Ideen gegeben, Kritiken gegeben und ich konnte sie immer nach einer Meinung fragen. Das hat mir sehr geholfen und unterstützt. Danke Sandra!!!!

Also bis bald und einen schönen Gruß
Nils

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Ich als Sportfotograf: Accent Baskets vs. ART Düsseldorf

Hallo Leute,

normalerweise fotografiere ich still stehende Personen, ihr wisst schon…Portraits, Paare, Hochzeiten usw.

Am Samstag, den 19. Dezember kam eine neue Aufgabe auf mich zu. Ich wurde gefragt ob ich ein Basketballspiel von den Accent Baskets fotografiere. An dieser Stelle vielen Dank an Tim für sein Vertrauen, naja ich hatte mir das auch von Anfang an zugetraut.

Es hat echt viel Spaß gemacht. Ich konnte mich auch an alte Zeiten erinnern, als ich öfter zu den Spielen gegangen bin. Ich denke, dass müsste ich in Zukunft mal wieder machen. Der Gegner in diesem Spiel war ART Düsseldorf und ging mit 78:65 erfolgreich für die Sälzer aus.

Unten seht ihr ein paar Bilder von dem Spiel. Auf dem Button hier drunter könnt ihr euch alle weiteren Bilder anschauen.

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch falls man sich nicht mehr hört oder sieht.

Bis dann, Nils




Bilder Accent Baskets vs. ART Düsseldorf

Wenn ihr noch nicht auf meiner Facebook Seite auf gefällt mir geklickt habt, würde ich mich sehr freuen wenn ihr es jetzt macht 😉




Meine Facebook Seite, freue mich über ein Like!


Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna


Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Accent Baskets vs. ART Düsseldorf. Foto von Nils Wydrinna

Fotobuch von Saal Digital – Produkttest

Heyho Fotofreunde,

in der heutigen Zeit werden überall und ständig Fotos gemacht. Es ist natürlich auch sehr einfach, denn das Smartphone ist immer dabei und schnell für einen Schnappschuss griffbereit. Das ist ja soweit nicht schlimm, doch es ist doch was feines seine schönsten Bilder in gedruckter Form zu genießen. Dadurch entsteht ein ganz anderes Gefühl beim anschauen, man hat was in der Hand und kann es fühlen, irgendwie auch etwas nostalgisch. Genau aus diesem Grund wollte ich meine bisherigen Hochzeitsbilder mal in einem Fotobuch haben. So kann ich als Hochzeitsfotograf bei den Gesprächen mit dem Brautpaar auf eine schöne Weise meine Bilder zeigen. Und genau da kommt die Firma Saal Digital ins Spiel. Denn ich hatte die Möglichkeit einen Produkttest von dem Fotobuch von Saal Digital zu machen. Das habe ich natürlich gerne angenommen. Meinen Eindruck und meine Erfahrungen möchte ich euch gerne erzählen.

Die Software

Zum erstellen des Buches gibt es bei Saal Digital eine eigene Software. Diese muss man sich von der Homepage runterladen. Man muss nicht lange suchen, man landet immer wieder bei dem Downloadbutton. Nach dem Start der Software kann man aus mehreren Produkten und Optionen auswählen. Ich glaube da sind fast alle Softwarelösungen gleich, was soll man da auch anders machen.

Logischweise habe ich dann auf Fotobuch geklickt. Man landet sofort auf eine Seite, wo verschiedene Optionen zur Gestaltung gewählt werden können. Ich habe mich für ein A4 Buch im Hochformat entschieden. Die Innenseiten habe ich glänzend ausgewählt, ich finde es für Hochzeitsbilder irgendwie hochwertiger. Auch das Cover habe ich glänzend ausgewählt, hier habe ich noch die Option wattiert ausgewählt, ich habe gedacht das fühlt sich edel an. Und was soll ich sagen, jetzt wo ich das Buch in den Händen halte ist es echt ein super Gefühl. Der wattierte Umschlag macht echt was her.

Erstellung

Nachdem man diese Optionen ausgewählt hat kommt man in den eigentlichen Editor. Am Anfang wirkt es sehr überladen, doch man findet sich schnell zurecht. Man kann ein leeres Layout wählen oder sich für ein vorgefertigtes entscheiden. Dabei stehen einige Themen zur Verfügung wie z.B. Kinder oder Hochzeit. Ich habe mich für ein leeres Layot entschieden, denn ich wollte gerne alles austesten. Aber so ganz ohne Layoutvorlage habe ich nicht gearbeitet, ich habe es nur nicht für das ganze Buch ausgewählt, sondern seitenweise. So konnte ich die einzelnen Seiten ganz nach meinem Geschmack erstellen und konnte so verschiedenen Layouts verwenden. Im Prinzip könnte man es sich ganz einfach machen, Layout wählen dann Bilder auswählen und auf automatisch füllen klicken. Aber das nur am Rande.

Wenn man ein Layout auswählt ist es nicht fest. Man kann jedes Design individuell anpassen. Die Bildgröße kann geändert werden und man kann enatürlich einen Text mit verschiedenen Schriften einfügen. Dann stehen noch ein große Anzahl an Cliparts (Icons, Ornamente, Symbole usw.) zur Verfügung, damit kann man die Seiten verschönern und etwas Leben geben. Den Hintergrund jeder Seite kann man natürlich auch gestalten, z.B. mit einer Farbe, einem Verlauf, einem Muster oder einem eigenen Bild.

Wie ihr seht gibt es reihclich Gestaltungsfreiraum. Ich kam nie an eine Stelle wo ich etwas nicht umsetzen konnte. Und falls man mal einen Fehler macht gibt es einen Warnhinweis.

Bestellung und Versand

Zum Schluss gibt man den Entwurf frei und landet in dem Bestellvorgang. Dort werden alle nötigen Daten für die Zahlung und Versand hinterlegt. Danach werden die Daten hochgeladen, was je nach Größe und Internetverbindung länger dauern kann.

Was dann passiert ist echt der Hammer. Ich habe am Donnerstag um 23:16 Uhr alles fertig hochgeladen und bestellt. Am Freitag morgen um 11:40 Uhr bekomme ich eine Mail darin steht, dass die Produktion abgeschlossen ist und das Buch bereits versendet wurde 8-O. Das ist ja wahnsinn. Am Samstag Mittag wurde mir das Buch dann vom Postboten übergeben. Ich habe es sofort ausgepackt und angeschaut. Die Qualität ist super gut, alles genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Seiten sind aus Fujicolor Fotopapier gefertigt, dadurch sehr fest und stabil. Es fühlt sich einfach hochwertig an. Sehr gut gefällt mir die Panorama-Bindung. Dadurch entsteht kein hässlicher Falz in der Mitte bei Bildern, die über die Mitte gehen.

 

Fazit

Ich kann Saal Digital und vor allem das Buch bedenkenlos empfehlen. Das Preis-/ Leistungsverhältnis ist total in Ordnung. Mein Buch hat 36 Seiten und hat mit den ganzen Zusatzoptionen 51,95 € gekostet exkl. Versand von 3,95 €. Das finde ich völlig in Ordnung bei so einem schnellen Service und der Qualität. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann direkt auf der Seite loslegen: Saal-Digital

Ich hoffe ihr konntet einen guten Eindruck von dem Buch gewinnen.

Schönen Gruß, Nils

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Levitation Foto Tutorial oder Personen schweben lassen

Hi Leute,

in diesem Beitrag möchte ich mal eine kleine Anleitung geben für die Levitationsbilder, die ich letztens erstellt habe. Meine treuen Fans auf Facebook konnten die Bilder bereits sehen. Für alle anderen habe ich die hier nochmal. Für die Zukunft solltet ihr auch Fan meiner Facebook Seite werden, so verpasst ihr nichts mehr 😀

Der Weg zu solchen Bildern ist eigentlich nicht so schwer. Auch wenn es sich vielleicht erstmal kompliziert anhört. Wenn man sich etwas in Photoshop auskennt kann man das einfach nachmachen.

Was benötigt man für so ein Bild:

  • Stativ
  • Kamera (am besten mit manuellen Einstellmöglichkeiten)
  • Hocker, Stuhl, kleinen Tisch oder irgendwas wo man sich drauf abstützen kann
  • Model oder natürlich auch sich selber

Schritt 1:

Als erstes sucht man sich eine passende Location. In diesem Fall war es eine Wiese. Ich habe die Kamera mit dem Stativ aufgestellt und die Belichtung passend eingestellt. Die Belichtung sollte im Modus M eingestellt werden, so kann die Kamera später nichts mehr automatisch verändern.

Schritt 2:

Wenn man mit der Belichtung zufrieden ist, macht man das erste Foto. Wir brauchen nun ein „nackiges“ Foto ohne Stuhl oder Model. Die Schärfe muss natürlich so eingestellt werden, dass später das Model richtig fokussiert wird. Ich habe einfacherweise, die beiden dort hingestellt wo sie später auch stehen bzw. schweben werden. Dann habe ich mit dem manuellen Fokus richtig scharf gestellt. Wenn also die Fokus und die Belichtung richtig eingestellt ist darf an der Kamera nichts mehr verändert werden, vor allem nicht die Schärfe und die Blende. Und der Bildausschnitt muss auch gleich bleiben, deshalb auch das Stativ.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Schritt 3:

Jetzt wird das Model (in diesem Fall 2 Models) auf einem Stuhl oder sonstwas positioniert und eine schwebende Haltung eingenommen. Wir haben hier noch mit Heliumballons den Effekt etwas lustig dargestellt. Das muss aber nicht unbedingt sein. Da gibt es sicherlich genug Spielraum für die Kreativität.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Schritt 4:

Nach einigen Aufnahmen sucht man sich nun ein Foto mit dem Hintergrund und mit den Models aus. Wenn man vorher eine Bildbearbeitung machen möchte, ist es wichtig bei beiden Fotos die gleichen Einstellungen zu benutzen. Oder man bearbeitet das fertige Bild später.

Schritt 5:

In Photoshop muss nun das Foto mit den Models über das Bild mit dem Hintergrund gelegt werden.

In Photoshop die beiden Bilder übereinander legen und ausmaskieren

In Photoshop die beiden Bilder übereinander legen und ausmaskieren

Schritt 6:

Jetzt aktiviert man bei dem Bild mit den Models die Maske. Anschließend nimmt man sich den Stift und wählt die Farbe schwarz. Damit entfernt man nun den Stuhl oder was man verwendet hat. Dafür einfach mit der schwarzen Farbe die entsprechenden Stellen ausmaskieren. Mit etwas Übung sollte das kein Problem sein. Zum Schluss muss man eventuell noch auf die Schatten achten und gegebenfalls nachbessern.

Jetzt sollte man ein Bild haben, auf dem es aussieht als ob jemand schwebt.

Viel Spaß beim ausprobieren.

 

Einfache Fototipps Teil 2

Einfache Fototipps – eventuell für den nächsten Urlaub Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil der Fototipps. Wie schon angekündigt sind es gute Tipps für den nächsten Urlaub. Viel Spaß beim durchlesen und anwenden…

Zu dunkel, zu hell…ach mist!

Die Belichtung wird von der Kamera geregelt, in vielen Fällen können die das auch sehr gut. Aber bei schwierigen Lichtbedingungen geht es oft in die Hose. Wie in dem vorigen Post beschreieben, bei greller Sonne. Oder aber der schöne Sonnenuntergang am Meer, den man auf jeden Fall zu Hause zeigen möchte. Wenn Hier mit der Automatik fotografiert wird, ist das Ergebnis meistens schlecht. Im besten Fall sollte man manuell Belichten. Eine einfachere Variante ist die Benutzung der Belichtungskorrektur z.B. im Programm A bzw. AV. Dieses Programm hat noch den Vorteil, dass die Blende ungefähr zwischen 8-11 gewählt werden kann. Damit wird eine gute Bildschärfe über das ganze Bild erreicht. (Die Teilnehmer meines Fotokurs wissen das ja bereits und können die Belichtungskorrektur einsetzen…etwas Werbung muss sein ;-))

Hintergrund beachten

Ach, der Hintergrund ist doch egal…falsch!!! Der Hintergrund ist nunmal ein wesentlicher Teil des Bildes. Deshalb sollte man auch den Hintergrund vernünftig auswählen. Manchmal ist es natürlich schwierig den Hintergrund zu ändern. Aber teilweise reicht schon ein Schritt nach links oder rechts und der hässliche Mülleimer verschwindet aus dem Bild. Das ist nur ein Beispiel, aber so ist es sehr häufig. Bei Personen sollte man noch darauf achten, dass keine Stangen, Pfosten, Bäume oder sonst etwas hinter dem Kopf sind. Das sieht dann immer so aus, als ob es aus dem Kopf wächst. Auch der Horizont sollte nicht durch den Kopf gehen, lieber drunter oder drüber.

Zoom vs. Beine

Boah ist das einfach mit einem Zoomobjektiv. Man kann einfach alles fotografieren ohne sich zu bewegen…Bitte macht nicht diesen Fehler. Bewegt euch beim fotografieren. Geht in ungewöhnliche Positionen, legt euch hin oder geht in die Hocke, stellt euch auf eine Mauer oder sonst etwas. Positioniert euer Motiv interessant im Bild. So heben sich die Bilder von den üblichen Bildern ab.

Ganz wichtig ist das bei Kindern und Tieren. Diese sollten immer auf Augenhöhe fotografiert werden. Also geht in die Hocke!!!

In meinen Fotokursen gebe ich unter anderem einen besonderen Tipp: Stellt euer Zoomobjektiv auf eine bestimmte Brennweite, z.B. 50 oder 80 mm. Dann fixiert ihr den Zoomring mit Tesafilm. So habt ihr quasi eine Festbrennweite (denn die hat ja nicht jeder). Damit geht ihr auf die nächste Städtetour. Ihr werdet sehen, dass ihr automatisch einen ganz anderen Blick für die Bilder bekommt, denn jetzt müsst ihr euch bewegen für einen anderen Bildausschnitt.

Sonne, Sonne, Sonne…Schatten

Dies ist auch ein häufiger Fehler. Die zu fotografierenden Personen werden gegen die Sonne gestellt. Aber niemand kann dann ohne blinzeln oder verkniffenden Augen in die Kamera schauen. Also lieber die Personen seitlich zur Kamera stellen oder in den Schatten, so ist das Licht auch viel gleichmäßiger.

Auch bei Landschaftsaufnahmen sollte lieber die Sonne seitlich gewählt werden. So wirkt die Landschaft nicht so flach. Aber wie schon in meinem letzten Beitrag beschrieben, sollten auch Landschaftsaufnahmen morgens oder abends gemacht werden. So ist die Lichtstimmung viel schöner.


Ich hoffe diese Tipps sind hilfreich für euch. Es sind eigentlich alles einfach Tipps, die mit sehr wenig Aufwand eingesetzt werden können. Unabhängig welche technischen Möglichkeiten vorhanden sind, sei es eine Spiegelreflexkamera, eine kompakte oder Handy Kamera.

Ich wünsche euch einen schönen Sommerurlaub und schöne Fotos.
Vielleicht zeigt hier mal jemand seine Sommerbilder.

Schönen Gruß
Nils

Einfache Fototipps Teil 1

Einfache Fototipps – eventuell für den nächsten Urlaub Teil 1

Hallo liebe Fotofreunde,

es sind bereits Schulferien in NRW. Auch wir fahren nächste Woche in den Sommerurlaub…*freu*. Gerade im Urlaub wird bei den meisten Leuten viel fotografiert. Es soll ja alles als Erinnerung aufgehoben werden. Ich selber habe auch immer meine Kamera dabei. Doch ich höre immer wieder von vielen Leuten, dass die Bilder später nur kurz angeschaut werden. Oft sehen die Bilder nicht interessant aus und bringen es nicht so rüber, wie es tatsächlich vor Ort war. Es wurde nur geknipst.

Genau darum soll es in diesem Beitrag gehen. Ich möchte einfache Tipps geben, die helfen können ein Bild interessanter zu machen.

Als ich den Beitrag geschrieben habe, sollte es erst nur ein Beitrag werden. Aber als ich erstmal im Schreibwahn war, habe ich so viel geschrieben um zwei Beitrgäge zu erstellen. Also zeige ich hier die ersten 4 Tipps. Übermorgen gibt es dann 4 weitere Tipps.

Nicht in die Mitte!!!

Das ist der häufigste Fehler, den man bei langweiligen Bildern findet. Vor allem Anfänger platzieren das Motiv in die Mitte des Bildes. Versucht aber mal das Motiv in das linke oder rechte Drittel des Bildes zu setzen. Oder auch im unteren oder oberen Drittel. Noch besser ist es wenn ihr das Bild in 9 gleich große Kästchen unterteilt und dann das Hauptmotiv in einen der 4 Kreuzpunkte platziert. Auf dem Bild kann man es erkennen was ich meine.

Die Drittel Regel - Neun gleich große Kästchen mit den 4 Kreuzpunkten

Die Drittel Regel – Neun gleich große Kästchen mit den 4 Kreuzpunkten

Was zeigt das Bild

Wenn man z.B. einen Vogel oder ein anderes Tier ablichten will, sollte man das auch erkennen auf dem Bild. Dabei sollte man ordentlich ranzoomen. Wenn aus 10-15 Meter entfernung mit einem Weitwinkel oder kleinen Teleobjektiv fotografiert wird, dann hat mann alles andere auch mit drauf. Niemand wird später auf dem Foto erkennen um was es überhaupt geht. Deshalb immer schön deutlich erkennbar machen, was man mit dem Bild zeigen möchte.

Als kleinen Extra-Tipp emphehle ich Vögel mit der kleinsten, möglichen Blende zu fotografieren. Somit wird der Hintergrund schön unscharf und der Vodel hebt sich davon ab. Außerdem erreicht man dadurch eine möglichst kurze Belichtungszeit und vermeidet verwackelte Bilder.

Nichts abschneiden

Es sieht nicht schön aus wenn die rechte Hand oder der linke Fuß auf einem Foto fehlt. Deshalb sollte man besonders darauf achten keine Körperteile abzuschneiden bei Menschen oder Tieren. Eine Ausnahme gibt es bei Portraits. Dabei kann es interessant aussehen, wenn oben der Kopf bzw. die Haare angeschnitten werden.

Lichtstimmung

Vor allem in dem Sommerurlaub in den südlichen Ländern ist mit viel Sonne verbunden. Deshalb sollte man sich überlegen wann die besuchten Sehenswürdigkeiten fotografiert werden sollen. Tagsüber steht die Sonne hoch am Himmel und bringt harte Schatten und sehr große Helligkeit auf hellen Bereichen. Die Bildwirkung ist dabei…naja…blöd. Eine viel schönere Lichtstimmung gibt es früh morgens oder in der Abendsonne. Vielleicht einfach mal Abends zu den Sehenswürdigkeiten fahren, dann ist es oft auch leerer dort.


So, wie gesagt belasse ich es bei diesem Beitrag mit den 4 Tipps. Die restlichen kommen übermorgen. Seid also gespannt. Die nächsten Tipps sind nämlich auch sehr gut zu gebrauchen und einfach einzusetzen. Außerdem gebe ich noch einen extra Tipp um die Kreativität zu steigern.

Schönen Gruß
Nils

 

Fragen zu Lightroom und Photoshop

Hallo Leute,

in letzter Zeit werden mir häufig Fragen zu Photoshop und Lightroom gestellt. Da mein letzter Beitrag etwas her ist, dachte ich mir daraus einen schönen Beitrag zu machen. Vielleicht habt ihr euch auch schon mal die Fragenm gestellt.

Die Fragen schreibe ich nicht hierhin, sondern ich habe aus mehreren Fragen jeweils eine Überschrift gemacht. So kann ich besser zu jedem Thema etwas schreiben und muss nicht alles einzeln schreiben.

Photoshop oder Lightroom

Das ist die Standardfrage wenn ich über diese beiden Programme rede. Welches besser von den beiden ist kann man so nicht sagen. Photoshop kann von der Bildbearbeitung das gleiche wie Lightroom. Aber bei Photoshop kann man noch mit Ebenen arbeiten. Damit kann man z.B. den Hintergrund ändern, Gegenstände ausschneiden usw.

Das ist bei Lightroom nicht möglich. Nur kleine Flecken oder Pickel können damit retuschiert werden. Lightroom ist neben der Bildbearbeitung für die Bildverwaltung geeignet. Man kann seine Fotos in Ordnern und Sammlungen sortieren. Außerdem kann man die Bilder bewerten oder mit Stichwörtern versehen um sie schneller wieder zu finden.

Es muss nach der Verwendung ausgesucht werden. Man muss wissen was genau man damit machen möchte?

Lightroom nur zum Verwalten oder auch zur Bearbeitung

Diese Frage habe ich schon sehr oft gehört. Anscheinend wird durch die Medien suggeriert, dass nur mit Photoshop Bilder bearbeitet werden können. Aber Lightroom ist nicht nur zum Verwalten da. Mit Lightroom kann man schon viel an den Fotos bearbeiten. Unter diesem Absatz zeige ich Bilder, die eine Bearbeitung mit Lightroom zeigen. Bei dem Bild mit der Kirche wurden nur die Sterne mit Photoshop eingefügt. Sonst ist alles mit Lightroom gemacht worden. Ich finde damit kann man schon viel machen. Man könnte auch sagen, dass mit Photoshop bessere Bildmontagen möglich sind.

Lightroom 5 oder Lightroom 6

Lightroom 5 und 6 sind vom Grundprinzip gleich. Lightroom 6 ist etwas schneller, aber nicht immer wirklich spürbar. Dann gibt es in Lightroom 6 eine integrierte HDR- und Panoramafunktion. Dafür benötigt man in Lightroom 5 eine extra Software, wie z.B. Photoshop. Dann gibt es noch die neue Funktion mit der Gesichterkennung. Das habe ich bis jetzt erst kurz getestet und fand es ganz gut. Aber man muss sehr oft bestätigen, dass das richtige Gesicht erkannt wurde. Ich denke aber, wenn die Gesichtserkennung vollständig gemacht wurde ist es ein cooles Feature. Dann kann man ganz einfach in seiner Bibliothek nach Gesichtern bzw. Personen filtern.

Dann kann man mit Lightroom 6 auch noch nette Filmchen aus seinen Bildern machen und mit Musik und Effekten belegen. Um seine Bilder im Web zu veröffentlichen kann man nun eine HTML5 Galerie erstellen. Und als besonders hilfreich finde ich die neue Funktion des Filterpinsels. Damit kann man bei einem Verlaufsfilter die Stellen ausmaskieren, die nicht vom Verlaufsfilter verändert werden sollen bzw. nur gering verändert werden sollen.

Es sind also wirklich gute Verbesserungen dabei, die sehr nützlich sein können. Daher empfehle ich auf jeden Fall die neue Lightroom 6 Version. Außerdem ist die neue Version als verpackte Variante bei Amazon günstiger als die alte 5er Version. Die Download Version ist nur etwa 5 Euro teurer. Hier die Links: Lightroom 6 und Lightroom 5

Mit einem „alten“ Buch zu Lightroom 5 auch Lightroom 6 lernen

Mit einem Buch zu Lightroom 5 kann man sich problemlos in Lightroom 6 einarbeiten. Das Grundprinzip von Lightoom ist ja gleich geblieben. Nur die Neuerungen wird man natürlich nicht darin finden. Am Anfang ist es aber sowieso wichtiger erstmal das Prinzip von Lightroom zu verstehen. Also das Arbeiten mit dem Katalog, Importieren, Sortieren, Bewerten, Ordnen, Entwickeln und Exportieren.

Mit einem Buch lernen oder einen Kurs besuchen

Das hängt etwas von der Person ab würde ich sagen. Manche Leute bringen es sich lieber selber bei und das kann auch gut funktionieren. Es kommt drauf an wie schnell man sich in neue Programme einarbeiten kann, das ist ja bei jedem anders. Es gibt viele Bücher, Intersetseiten oder Videos im Netz mit Informationen und Anleitungen, die einem weiterhelfen. Dafür benötigt man aber viel Zeit um alles zu finden und zu lernen. Was ich als größten Nachteil sehe ist, dass man bei diesen Medien nicht direkt nachfragen kann. Manchmal wird einfach etwas übersprungen in der Anleitung und schon kommt man nicht mehr hinterher. Dafür ist ein Kurs natürlich besser. Es besteht die Möglichkeit direkt nachzufragen wenn etwas unklar ist. Außerdem ist es möglich bei einem Kurs einen kompletten Workflow durchzugehen. So kann man alles was für die Arbeit mit Lightroom benötigt wird lernen und in einzelnen Schritten an einem Beispielbild nachverfolgen. Das ist besser als einzelne Schnipsel im Netz zu suchen und nachher nicht zu wissen wann und wo man es anwendet.

 

Ich hoffe mit diesem Beitrag werden einige Fragen bei euch beantwortet. Wenn ihr noch weitere Fragen habt schreibt es einfach in die Kommentare.

Wenn euch der Beitrag gefällt liked und teilt ihn gerne.

Schönen Gruß, Nils

 

Making Of Bild vom Shooting

Portrait mit einem drahtlosen Blitz

Hallo Fotofreunde,

in diesem Beitrag möchte ich mal auf den Einsatz von Blitzgeräten eingehen. Viele Leute schauen verdutzt wenn ich am hellen Tag mit einem Blitz um die Ecke komme. Sie denken, es ist doch hell genug, warum jetzt einen Blitz benutzen. Das möchte ich hier mal erklären und zeigen wie ich den Blitz einsetze.

Es stimmt natürlich, am Tag ist meistens genug Licht vorhanden. Man könnte auch mit dem Licht arbeiten. Aber ich arbeite gerne mit Gegenlicht bei meinen Bildern. Dann hat man das Problem, dass die Kameras nur einen begrenzten Dynamikumfang haben. Das bedeutet, dass sie nicht gleichzeitig helle und dunkle Stellen im Bild optimal wiedergeben. Da gibt ist das berühmte Beispiel, welches ich auch in meinen Kursen nenne: Stell dir eine Person vor einem Fenster vor, draußen ist es Taghell. Wenn wir jetzt ein Foto machen ist entweder die Person zu dunkel und das Fenster richtig belichtet. Oder die Person ist richtig belichtet und das Fenster ist viel zu hell. Man könnte dieses Problem natürlich mit Software lösen. Ich verwende z.B. Lightroom, dort kann man problemlos 3 Stufen unter- bzw. überbelichten. Doch ich möchte hier nun auf die Lösung mit einem drahtlosen Blitz erläutern.

Speziell möchte ich hier auf ein Bild eingehen, was ich bei tiefstehender Sonne am Abend aufgenommen habe. Ich habe das Model ungefähr mit dem Rücken zur Sonne gestellt. Somit schimmert die Sonne in den Haaren und auf der Haut. Das ist es was ich so gut finde. Die Bilder die ich hier zeige sind übrigens unbearbeitet, es sind einfach die JPG Dateien aus der Kamera. So kann man es am besten nachvollziehen.

Zuerst stelle ich die Belichtung korrekt auf den Hintergund ein. In diesem Fall habe ich nicht so viel Himmel mit in das Bild genommen. Deshalb konnte ich den unteren Teil des Bildes etwas heller belichten, ohne das der Himmel ausgefressen ausssieht. In diesem Fall habe ich folgende Einstellungen gewählt: Blende 3.2, Belichtungszeit 1/200 Sek. und ISO 100. Wie man auf dem Bild sieht ist der Hintergund optimal belichtet, das model allerdings zu dunkel.

Belichtung auf Hindergrund einstellen

Belichtung auf Hintergrund einstellen. Daten: f/3.2, 1/200 Sek. ISO 100

Jetzt kommt der Blitz zum Einsatz. Ich habe dafür ein Stativ benutzt mit einer Softbox (Link). Der Blitz ist ein Yongnuo YN-560 II (Link) und wird durch einen Funkauslöser ausgelöst (Link). Die Softbox ist 60 x 60 cm groß und bringt ein weicheres Licht. Man kann es im Prinzip auch ohne Softbox machen, aber dann hat man so ein hartes Licht mit harten Schatten, das wollte ich hier nicht.

Bild mit Blitz und Softbox

Bild mit Einsatz des Blitzes und einer Softbox. Daten: f/3.2, 1/200 Sek. ISO 100

Auf dem Bild kann man jetzt erkennen, dass auch das Model optimal ausgeleuchtet ist. Also Hintergund und Model haben eine richtige Belichtung. Ich hatte den Blitz auf 1/4 der Leistung eingestellt. Den Wert hatte ich aus dem Bauch geschätzt und es passte sofort. Es kann aber durchaus sein, dass man nochmal nachregeln muss. Der Blitz kam aus meiner Sicht gesehen von leicht schräg, links vorne aus ca. 2 m höhe. Die Einstellungen an der Kamera waren die gleichen wie vorher eingestellt. Auf dem Making-Of Bild sieht man den Aufbau. Danke nochmal an Lisa für das Foto.

Making Of Bild vom Shooting

Hier sieht man die Richtung des Blitzes.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen. Ich würde mich freuen wenn ihr es teilt und mir Feedback gebt. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt schreibt es einfach in die Kommentare.

Bis bald
Nils

 

Welche Kamera soll ich kaufen?

Hallo liebe Leute,

Ich werde häufig gefragt welche Kamera ich als Einsteiger-Kamera empfehlen kann. Viele sind sich unsicher bei der großen Auswahl an Modellen und den Preis- bzw. Leistungsunterschieden. Durch die Vergleichsmöglichkeiten im Internet wird man ja wirklich überschlagen damit und verliert schnell den Überblick.

Die vielen Kameramodelle haben unterschiedliche Eigenschaften. Man wird erschlagen mit Megapixel, Serienbildgeschwindigkeit, hohe ISO Werte, WLAN, automatische Motiverkennung, schneller Autofokus usw…

Doch was nützt einen diese tollen Features? Eventuell benötige ich die gar nicht. Oft sind es auch nur Marketingwörter, die zum Kauf anreizen sollen. Was nützt mir 20 oder mehr Megapixel wenn ich meine Bilder nur auf 13 x 18 ausdrucke? Was nützt mir eine hohe Serienbildgeschwindigkeit oder schneller Autofokus wenn ich nur Landschaften fotografiere, wo es nicht auf Geschwindigkeit ankommt? Was nützt mir ein hoher ISO Wert wenn ich nur am hellen Tag fotografiere? WLAN ist nice to have, aber auch nicht wirklich notwendig. Was will ich mit einer automatischen Motiverkennung wenn ich eh alles manuell einstelle?

Man sieht, es können alle Eigenschaften relativiert werden. Man muss sich nur klar machen was man wirklich benötigt. Was möchte ich fotografieren? Was bin ich bereit dafür zu bezahlen?

Für manche ist vielleicht eine gute Kompaktkamera die beste Empfehlung. Diese ist sehr klein und leicht. Deshalb kann man sie immer dabei haben zum Festhalten der verschiedenen Lebensereignisse. Die Größe und das Gewicht ist bei vielen ein Kritikpunkt bei Spiegelreflexkameras. Mich persönlich stört es gar nicht, aber das sieht jeder anders.

Bei Kompaktkameras hat man in der Regel einen kleinen Sensor und keine großen Einstellmöglichkeiten. Mit kleinen Sensoren bekommt man keine unscharfen Hintergründe hin. Dafür muss es ein größerer Sensor sein, wie in einer Spiegelreflexkamera oder Systemkamera. In den letzten Jahren sind immer mehr Systemkamera-Modelle auf den Markt gekommen. Damit möchten die Hersteller den Spagat zwischen Spiegelreflexkameraqualität und kompakter Form schaffen. Mittlerweile gibt es wirklich gute Modelle, die in der Regel APS-C oder sogar Vollformatsensoren besitzen, also gleiche Qualität wie Spiegelreflexkameras liefern. Ich persönlich sehe aber keinen Vorteil in der Größe gegenüber Spiegelreflexkameras. Das Gehäuse ist zwar ähnlich groß wie eine Kompaktkamera, aber wenn ein Objektiv davor ist passt sie auch nicht mehr in die Jackentasche. Man ist also auch auf eine extra Tasche angewiesen. Allerdings muss diese nicht so groß wie für eine Spiegelreflexkamera sein, was für den ein oder anderen wieder ausschlaggebend ist.

Komme ich nochmal zurück zur Kaufentscheidung für eine Einsteigerkamera. Ich bin der Meinung, die Kamerafrage wird überschätzt. Wählt man eine Kamera aus dem aktuellen Einsteigerbereich ist es egal von welchem Hersteller diese ist. Die machen alle gute Fotos, viel wichtiger ist es mit der Technik umgehen zu können. Was nützen die besten Einstellmöglichkeiten, wenn ich damit nicht umgehen kann. Man sollte nur vorher testen ob die Kamera gut in der Hand liegt, das ist wichtig im Gebrauch.

Am Anfang steht auch die Frage nach dem Objektiv. Wenn man noch keine klaren Vorstellung hat was man fotografieren möchte, sind die beigefügten Kit-Objektive erstmal ausreichend. Später erkennt man was genau einem wichtig ist. Erst wenn man die Technik versteht, weiß man was einem fehlt bzw. was man benötigt. Möchte man z.B. von Vögeln Fotos machen, dann benötigt man ein gutes Teleobjektiv oder möchte man Fotos von seinen spielenden Kindern machen ist ein Objektiv mit schnellem Autofokus wichtig. Diese Erkenntnisse kommen erst mit der Zeit. Und dann kann man sich das kaufen was man braucht und nicht unnötig viel Geld ausgeben für Sachen, die man nicht benutzt.

Eine gute Frage ist auch: Welche Kamera benutzen meine Freunde oder Verwandte?

Diese Frage ist vielleicht etwas komisch im Bezug zum Kamerakauf, aber dennoch nützlich. Natürlich sollte die eigene Kamera auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Doch es ist sehr hilfreich wenn man eine Frage direkt mit einem Freund an dem gleichen Kameramodell bzw. Kameramarke klären kann. Außerdem ist es möglich Objektive, Blitzgeräte und anderes Zubehör auszutauschen. So kann man viel experimentieren und verschiedene Dinge austesten.

Wie man sieht gibt es keine pauschale Aussage für DIE Kamera. Es ist immer abhängig von den eigenen Bedürfnissen.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt sie einfach in die Kommentare oder schreibt mir eine Mail.

Schönen Gruß
Nils