Neewer NW600-BM, Baugleich wie der Godox AD600BM

Der perfekte Blitz bzw. das perfekte Funksystem für Sony Kameras?

Hello together,

der letzte Beitrag ist schon lange her. Leider waren die letzten Monate sehr voll mit anderen Dingen, es war einfach keine Zeit für neue Beiträge.

Aber jetzt möchte ich einen Beitrag über meinen neuen Blitz schreiben. Es geht um den portablen Studioblitz Neewer NW600BM. Wenn ich richtig informiert bin, wird der Blitz von der Firma Godox gebaut. Dort läuft er unter dem Namen AD600BM. In den USA werden die Godox Geräte unter der Marke Flashpoint vertrieben, dieser Blitz unter dem Namen XPLOR 600. Godox mag für viele noch unbekannt sein, aber die sind schon länger auf dem Markt für Blitzgeräte.

Eigentlich wollte ich immer den Jinbei HD-ii-600 haben, denn darüber liest und hört man immer wieder was. Viele benutzen den Jinbei auch mit Sony Kameras, aber so richtig geht das auch nicht. Für den neuen Multi-Interface-Blitzschuh von Sony müsste man dort immer mit einem Adapter arbeiten. Aber wenn ich was neues habe, möchte ich nicht auf ein altes System adaptieren. Auch wenn es funktioniert, das will ich einfach nicht. Außerdem sind die passenden Funkadapter ziemlich teuer und auch schon ältere Geräte.

Der Blitz von Neewer und Godox ist da eine tolle Alternative und dazu auch noch preiswert. Um den Blitz optimal nutzen zu können, habe ich ein Set bestellt wo direkt der Funksender (N1T-S) dabei war. In meinem Fall ist das die Sony Version, deshalb das S am Ende. Den kann man natürlich auch einzeln bestellen. Natürlich gibt es den Funksender auch noch für Nikon und Canon.

So nun mal was zur Technik. Das System ist einfach genial. Ich muss nicht mit irgendwelchen Adaptern arbeiten und benötige auch keinen Dritthersteller Funkauslöser. Den Funksender auf die Kamera packen, Kanal und Gruppe richtig einstellen und das Ding läuft. Natürlich kann man noch einige EInstellungen vornehmen an dem Blitz und dem Funksender, aber das würde diesen Artikel sprengen.
Mittlerweile habe ich mir auch noch den Godox TT685 Aufsteckblitz gekauft. Auch diesen Blitz kann ich mit dem Funkauslöser steuern und auslösen. Im Prinzip jeden Godox oder Neewer Blitz mit dem X1-Funksystem. Also kann man darauf ein schönes Blitzequipment aufbauen. Meine alten Yongnuo kann ich jetzt verkaufen.

Der NW600BM hat übrigens 600 Ws und ist von 1/1 bis 1/256 Leistung regelbar. Also kann man ihn sehr gut runterregeln, was nicht immer der Fall ist bei so einen starken Blitz. Das B bedeutet übrigens, dass der Blitz einen Bowens Anschluss hat. Ich kann also alle meine Bowens-Lichtformer direkt einsetzen. Es gibt den Blitz auch ohne das B, das ist dann irgendein eigener Godox Anschluss. Damit habe ich mich aber nicht weiter beschäftigt, weil ich bereits einige Bowens-Lichtformer hatte.
Das M in dem Namen steht für Manuel. Das bedeutet, dass die Leistung manuel eingestellt wird (vom Funksender oder direkt am Blitz). Es gibt auch eine TTL Version, dann ist das M am Ende weg. Das brauchte ich aber nicht. Bei einem Aufsteckblitz finde ich TTL notwendig, aber als Studio- bzw. Outdoorblitz brauche ich das nicht. Aber das ist ja Ansichtssache.

EIner der Hauptgründe für einen Leistungsstarken Porty war bei mir die HSS Funktion. Also der Blitzeinsatz für kürzere Belichtungszeiten als die übliche X-Sync Zeit von 1/160 bis 1/250 sek. Also richtig kurze Belichtungszeiten bis 1/4000 sek. oder so. Wer jetzt nicht weiß was ich meine, kann einfach mal bei Google danach suchen, vielleicht erkläre ich da auch mal was zu. Im Prinzip geht es darum auch bei hellem Wetter bzw. bei Gegenlicht mit offener Blende zu fotografieren. Offene Blende bedeutet ja viel Licht kommt durch und bei heller Umgebung muss dementsprechend die Belichtungszeit sehr kurz sein.
Mit diesem System ist es super einfach im HSS Modus zu fotografieren. Ich muss nichts weiter einstellen. Der Funksender stellt automatisch in den HSS Modus sobald ich unter die X-Sync Zeit von meiner Kamera gehe. Auf dem folgenden Bild seht ihr die Anzeige auf meinem Kameradisplay.

Jetzt mal zurück zur Überschrift. Ich habe es extra etwas provokant formuliert. Perfekt ist ja so eine Sache, was ist denn perfekt? Ich kann nur sagen, für mich und meinen Anforderungen ist dieses Blitzsystem aktuell eine optimale Lösung. Vor allem das Funksystem, was ich ständig erweitern kann. Auch die Entwicklung bei Godox geht immer weiter wenn man mal die Homepage verfolgt.
Also von mir eine klare Empfehlung. Vor allem für die Sony Fotografen, wo es nicht so viele kompatiblen Lösungen gibt.

Lasst mal Feedback da!!!

Bis dann, Nils

 

Histogramm in Lightroom

5 Lightroom Tipps die jeder kennen sollte

Hallo,

es ist nun wieder etwas Zeit vergangen seit meinem letzten Beitrag hier. Nach meinem Sommerurlaub war irgednwie sofort wieder so viel Action angesagt, da kam ich einfach nicht dazu einen neuen Beitrag zu schreiben. Um ehrlich zu sein, wusste ich auch nicht so recht was ich schreiben sollte. Ich habe immer ein paar Ideen, doch dann frage ich mich immer ob das für andere interessant ist. Dann verwerfe ich es wieder und es fängt wieder von Vorne an…aber das ist ein anders Thema.

In letzter Zeit gibt es einige Fragen zu Lightroom und meine Lightroom Presets werden immer besser angenommen. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt mal ein paar Tipps für den Umgang mit Lightroom zu geben. Zu den Tipps möchte ich auch in nächster Zeit noch Videos aufnehmen. Dann kann ich es direkt in Lightroom zeigen. Das ist manchmal besser als 1000 Worte. Also dann fangen wir mal an.

Licht ausschalten

Um ein Bild gut beurteilen zu können schalte ich alles drumherum ab. Ich schalte einfach das Licht aus. Mit der L-Taste werden beim ersten Drücken alles abgedunkelt und beim zweiten Drücken alles ausgeblendet. Dann sieht man nur noch das Bild auf dem Bildschirm. Selbst andere Programme und die Taskleiste werden ausgeblendet. Wem das noch nicht reicht, kann mit der F-Taste das Bild auf dem ganzen Bildschirm anzeigen lassen. Ich finde das extrem hilfreich um ein Bild zu beurteilen.

Solo Mode

In Lightroom im Entwickelnmodus kann man die verscheidenen Reiter auf der rechten Seite öffnen und schließen. Wenn man alle geöffnet hat kann es durchaus etwas unübersichtlich werden. Aber jedesmal die Reiter wieder zu schließen ist ja auch lästig. Um das ganze zu vereinfachen gibt es den Solomodus. Mit rechter Maustaste auf z.B. „Grundeinstellungen“ kann man diesen Modus aktivieren. Jetzt bleibt immer nur der Reiter geöffnet, den man ausgewählt hat. Alle anderen werden automatisch geschlossen.

Die Tastaturbefehle einblenden lassen

Wenn man die Taststurbefehle in Lightroom kennt kann man deutlich schneller arbeiten. Allerdings gibt es ja eine ganze Menge davon, außerdem ändern sich die Tastaturbefehle je nach Modus. Mit „STRG“ + < kann man sich die Tastaturbefehle je nach Modus anzeigen lassen. Beim Mac ist es entsprechend „CMD“ + <.

Die „alt“-Taste

Über die „alt“-Taste kann man einen eigenen Beitrag verfassen. Deshalb halte ich mich hier kurz. Bei vielen Reglern und Einstellungen kann man eine andere Darstellung bewirken wenn die „alt“-Taste gedrückt wird. Z.B. kann durch das Drücken der „alt“-Taste die verschiedenen Einstellungen (z.B. Tonwerte) zurückgesetzt werden. Probiert einfach mal die Taste aus…

Die Farben direkt im Bild ändern

Mit den Farbreglern in Lightroom kann man den Farbton, die Sättigung oder die Luminanz im Bild ändern. Möchte man eine bestimmte Stelle im Bild ändern ist es nicht so einfach. Z.B. die Hautfarbe besteht nicht nur aus dem Orangeton alleine, sondern ist noch mit anderen Farben gemixt. Aber auch dafür gibt es einen Trick in Lightroom. Oben link bei den Reglern findet ihr ein kleines Symbol. Wenn man dort drauf klickt kann man im Bild direkt die Farben auswählen. Um die Farbe dann zu ändern muss man ainfach nach oben oder unten gehen mit der Maus.

farbregler-lightroom

Ich hoffe die 5 Tipps helfen euch weiter mit dem Umgang mit Lightroom. Wenn ihr auch noch Tipps oder Tricks kennt, schreibt sie doch mal in die Kommentare. Ich würde mich freuen.

Wie gesagt, werde ich versuchen in der nächsten Zeit zu diesen Tipps einige Videos aufzunehmen.

Wenn es euch gefallen hat lasst mal einen Daumen da.

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 9: Bonus Tipps

Hallo,

es ist mal wieder Zeit für einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Und zwar ist es heute der letzte Teil Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Ich hoffe der Lightroom Guide hat euch gefallen und ich konnte euch helfen.

In RAW fotografieren

Bitte fotografiert in RAW! Die Datei ist zwar größer und ihr müsst die Datei erst noch bearbeiten, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn eure Kamera die Bilder direkt in JPG abspeichert gehen viele Informationen verloren. Die Datei ist natürlich um einige kleiner und ihr könntet sie auch direkt ausdrucken oder im Netz hochladen, aber die Bilder können nicht mehr so gut bearbeitet werden. Es fehlen einfach wichtige Bildinformationen. Das sieht man schon alleine an der Dateigröße, RAW ist ungefähr 4-5 mal größer als JPG. Da muss ja etwas fehlen!

Wenn man sich nicht festlegen möchte, kann man auch in RAW+JPG fotografieren. Das müssten alle guten Kameras können.

Shortcuts merken

Die Shortcuts in Lightroom sind Gold wert. Man muss/ kann sich zwar nicht alle merken, aber die wichtigsten sollte man lernen. Das kommt wahrscheinlich auch von ganz alleine, wenn man immer wieder die gleichen Funktionen nutzt.

Durch die Shortcuts kann man sich sehr viel Zeit und Nerven sparen. Der Workflow ist dadurch deutlich schneller und flüssiger

Einstellungen Ad-hoc ändern

In der Rasteransicht kann man die Grundeinstellungen auch bearbeiten. Dazu einfach auf der rechten Seite unter Ad-hoc Entwicklung auf den Pfeil oder den Doppelpfeil klicken. Eine noch feinere Einstellung erreicht man bei gedrückter Shift-Taste.

Infos zum Bild

Bildinfo in Lightroom

Um die Details zu dem aktuellen Bild anzuzeigen einfach die i-Taste drücken. Das ist z.B. hilfreich wenn man die Proportionen verändert hat.

Einstellungen Synchronisieren

Synchronisieren in Lightroom

Synchronisieren in Lightroom

Um nicht alle Bilder einzeln zu bearbeiten gibt es die Synchronisieren Funktion bei Lightroom. Wenn man für ein Bild bestimmte Einstellungen vorgenommen hat, kann man diese ganz einfach auf andere übertragen. Dazu geht man in die Gitteransicht und markiert das bearbeitete Bild. Danach wählt man entweder mit der STRG-Taste einzelne Bilder oder mit der Shift-Taste eine Reihe von Bildern aus. Die ausgewählten Bilder sind nun hellgrau hinterlegt und das ausgewählte Bild ist deutlich heller. Dann kann man entweder unten rechts auf Synchronisieren klicken oder mit dem Shortcut Shift-STRG-S das Synchronisierungsfenster öffnen. Dort können die Einstellungen ausgewählt werden, die synchronisiert werden sollen.

Dadurch können gleichzeitig mehrere Bilder bearbeitet werden. Sind die Bilder von den Lichtbedingungen ähnlich macht es besonders viel Sinn.

Effekte Vorschau

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Hat man bestimmte Einstellungen mit einem Werkzeug vorgenommen, kann man als Vorher/ Nachher Vergleich den Effekt ein- und ausblenden. Dazu einfach den Schalter am oberen linken Rand umschalten.

So, das war es an dieser Stelle mit meinem Lightroom Guide. Über Lob, Kritik, Feedback oder einfach ein paar nette Worte würde ich mich freuen.

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, möchte ich in Zukunft einige Tipps und Turtorial fürLightrom auf Youtube zeigen. Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verfügbar ist. Dort sollen in der nächsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugefügt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 8: Bilder exportieren

Hallo,

heute gibt es mal wieder einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Das wird somit der 8. Teil dieser Reihe und ist auch schon der vorletzte. In diesem Teil geht es darum die Bilder in Lightroom zu exportieren.

Wie wir bereits wissen bearbeitet Lightroom nicht das Bild direkt, sondern speichert die Einstellungen in dem Katalog. Außer die DNG Dateien werden direkt auf der Festplatte geändert. Aber die DNG Dateien können viele PC’s nicht lesen und schon gar nicht Smartphones oder Druckdienste. Auch wenn man die Bilder für das Web (Facebook, Email…) nutzen will, ist es so nicht möglich.

Dafür benötigt man die Bilder als eine Bilddatei, die von den entsprechenden Medien gelesen werden kann. Das wäre z.B. JPG, PNG oder TIFF. Die meisten verwenden in dem Fall JPG, dieses Format kann von allen gängigen Medien verarbeitet werden.

Um die bearbeiteten Bilder zu exportieren geht man entweder über Datei–> Exportieren oder mit rechter Maustaste über die ausgewählten Bilder und wählt dann exportieren…

Es öffnet sich ein Fenster, wo man einige Einstellungen vornehmen kann. Zielort, Dateibenennung, Qualität, Auflösung usw. Benutzt man eine bestimmte Einstellung öfter, macht es Sinn diese Einstellungen als Vorgabe zu speichern. So kann man die Einstellungen immer wieder schnell auswählen. In dem Bild seht ihr meine gespeicherten Vorgaben. So kann ich ganz schnell die Bilder mit den eingestellten Werten exportieren.

Exportmenü in Lightroom

Exportmenü in Lightroom

So, das war es auch schon wieder. Der Beitrag ist etwas kürzer als die letzten ausgefallen. Die vielen Einstellungen würden diesen Rahmen sprengen. Deshalb habe ich es sehr allgemein beschrieben. Um es genauer und umfangreicher zu erklären möchte ich bald noch mehrere Videos machen. Ich denke damit kann man es besser erklären.
Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verfügbar ist. Dort sollen in der nächsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugefügt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

Schönen Gruß
Nils

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 7: Die Werkzeuge im Entwickelnmodul

Hallo,

ich habe es letzte Woche leider nicht geschafft einen weiteren Lightroom Guide zu schreiben. Das hole ich jetzt nach. In diesem 7. Teil des Lightroom Guides geht es um die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Wer nochmal die letzten Teile lesen möchte kann hier gucken: Lightroom Guide.

Auf der rechten Seite des Entwicklungsmodul befinden sich die Werkzeuge für die Bildbearbeitung. Die Werkzeuge teilen sich auf mehrere Gruppen auf. Mit dem kleinen Dreieck kann man diese zu- und aufklappen. Zur besseren Übersicht empfehle ich nur die die Gruppe aufzuklappen, die aktuell benutzt wird. Der Solomodus hilft dabei, dafür mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe klicken und dort den Solomodus auswählen. Außerdem ist es empfehlenswert von oben nach unten vorzugehen.

Histogramm

Histogramm in Lightroom

Ganz oben ist das Histogramm. Ein Histogramm ist nichts anderes als eine Häufigkeitsverteilung. In diesem Fall ist es die Häufigkeitsverteilung von Helligkeitsstufen. Von links nach rechts verläuft die Helligkeit von den Schatten/ Tiefen über die Mittelwerte zu den Tiefen/ Highlights. Außerdem ist das Histogramm in die verschiedenen Farben aufgeteilt. Mit dem Histogramm kann man die richtige Belichtung beurteilen.

Werkzeuge für detaillierte Bildbereiche

Direkt unterhalb des Histogramms befinden sich sehr wichtige Werkzeuge für die detaillierte Bildbearbeitung. Hier sind die einzelnen Werkzeuge von links nach rechts aufgeführt, in den Klammern sieht man den Shortcut:

  • Freistellen/ Zuschnitt (R)

Das Bild kann damit zugeschnitten und gedreht werden. Das Seitenverhältnis kann dabei aus mehreren Vorgaben gewählt werden oder frei ausgewählt werden. Außerdem können die Bilder gerade ausgerichtet werden.

  • Bereichsreparatur – Stempel (Q)

Mit diesem Werkzeug können Unreinheiten, Pickel, unschöne Details usw. ausgebessert werden. Dabei kann man wählen zwischen Kopierstempel oder Reparaturstempel. Der Kopierstempel macht das wie der Name vermuten lässt: er kopiert die ausgewählte Stelle auf die neue Stelle. Der Reparaturstempel gleicht die Farben und die Struktur an. Um das Werkzeug zu verwenden, einfach auf die gewünschte Stelle klicken, die man ausbessern möchte. Lightroom sucht selbstständig nach einer geeigneten Quelle. Ist das Ergebnis nicht wie gewünscht, kann man die Quelle noch nach Bedarf verschieben.

  • Rote Augen Korrektur

Mit diesem Werkzeug werden rote Augen beseitigt. Dafür einfach in die Mitte der roten Stelle klicken und den Kreis entsprechend aufziehen.

  • Verlaufsfilter (M)

Dies ist ein super nützliches Werkzeug. Mit Hilfe des Verlaufsfilters lassen sich nur Teilbereiche des Bildes bearbeiten. Dafür zieht man einen Bereich in das Bild ein. Ein neuer Verlaufsfilter wird direkt im Bild aufgezogen, von der oberen zur unteren Linie. Mit der Shift-Taste wird ein genau horizontaler Verlauf eingezogen.

Die erste Linie wendet die Bearbeitung zu 100 % an, die mittlere Linie zu 50 % und bei der letzten Linie sind es 0 %. Mit verschieben der Linien kann also ein weicherer oder härterer Übergang eingestellt werden.

In Lightroom 6 kann man nun auch mit einem Pinsel Teilbereiche aus dem Verlauf entfernen oder hinzufügen.

  • Radial Filter (Shift + M)

Der Radial Filter ist ähnlich wie der Verlaufsfilter. Also auch hier können Teilbereiche bearbeitet werden. Hier verwendet man aber eine kreisförmige Auswahl anstatt einen Verlauf.

Unter den Schiebereglern ist ein Kästchen, wo man die Maske umkehren kann. Damit bestimmt man ob innerhalb oder außerhalb der Auswahl die Bearbeitung angewendet wird.

  • Korrekturpinsel (K)

Auch mit diesem Werkzeug kann ein Bereich im Bild bearbeitet werden. Allerdings kann man mit dem Pinsel die Stellen ganz individuell einzeichnen.

Grundeinstellungen

Grundeinstellungen in Lightroom

Mit den Grundeinstellungen werden die grundsätzlichen Einstellungen vorgenommen. Damit lassen sich Bilder aufhellen oder abdunkeln. Dunkle Bereiche können auch gezielt aufgehellt werden und helle Stellen können abgedunkelt werden.

Zusätzlich können der Kontrast und die Klarheit das Bild härter oder weicher (verwaschener) machen. Mit der Dynamik und der Sättigung werden die Farben abgeschwächt oder intensiver gemacht.

Farbanpassungen

Farbanpassungen in Lightroom

Mit den Farbanpassungen können die einzelnen Farben verändert werden. Man kann den Farbton der Farben ändern, z.B. die gelben Töne in rote Töne verändern. Außerdem kann die Sättigung und die Luminanz (Helligkeit) der einzelnen Farben eingestellt werden.

Teiltonung

Teiltonung in Lightroom

Es können die hellen und die dunklen Töne eingefärbt werden. Damit lassen sich schöne Bildlooks kreieren.

Details

Detailseinstellungen in Lightroom

Unter diesem Reiter können die Schärfe und die Rauschreduzierung eingestellt werden.

Bei Veränderung der Schärfe hilft das Drücken der Alt-Taste. Dann verändert das Bild sich in ein Schwarz Weiß Bild. Alle schwarzen Stellen werden nicht geschärft, nur die weißen werden geschärft. Man sollte nämlich nicht das ganze Bild schärfen, sonst entstehen Bildfehler.

Mit der Rauschreduzierung können Bilder mit hohen ISO Werten entrauscht werden. Man sollte es aber nicht übertreiben, sonst wird das Bild zu schwammig bzw. unscharf.

Objektivkorrekturen (und Upright Funktion):

Objrktivkorrekturen in Lightroom

Mit den Profilkorrekturen können Objektivfehler ausgeglichen werden. Unter Profil kann man das passende Profil für sein Objektiv auswählen, falls Lightroom das nicht schon automatisch macht. Es sind für eigentlich alle Objektive am Markt ein Profil verfügbar. Lightroom wird hier auch ständig aktualisiert. Zur Not kann man die Korrektur auch manuell einstellen, was aber schwierig sein kann.

Auch die Farbfehler von Objektiven kann angepasst werden.

Bei der unteren Upright-Funktion können Verzerrungen ausgeglichen werden. Z.B. kann damit ein Gebäude gerade gerückt werden.

Effekte

Effekte in Lightroom

Hier können Vignetten hinzugefügt werden. Diese können entweder den Rand abdunkeln oder aufhellen. Damit kann z.B. der Blick des Betrachters gelenkt werden.

Ein weiteres Stilmittel ist das Hinzufügen von Körnung. Dies kann mit den unteren drei Reglern eingestellt.

 

So, das waren also die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Damit kann man eine ganze Menge aus seinen Bildern rausholen. Natürlich gilt auch hier: Übung macht den Meister. Und irgendwann hat man seinen ganz eigenen Stil gefunden.

Beim nächsten mal gehe ich auf die Exportfunktion in Lightroom ein. Denn man möchte die Bilder nicht nur in Lightroom bearbeiten, sondern auch zeigen. Dafür müssen die Bilder mit den Lightroomeinstellungen exportiert werden.

Bis dann, Nils

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 6: Entwickeln – Navigationsmodul

Hallo,

in diesem Lightroom Guide geht es um das Entwicklungsmodul. Es ist mittlerweile der 6. Teil von meinem Lightroom Guide. Dieser Guide ist für Einsteiger in Lightroom gedacht und alle die sich das Programm noch zulegen möchten.

Oben rechts in Lightroom wird der Entwicklungsmodus ausgewählt mit einem Klick auf „Entwicklung“. In diesem Modus gibt es nur die Ansicht als Einzelbild oder die Vergleichsansicht. Andere Bilder können entweder mit den Pfeilen unter dem Bild, auf der Tastatur oder mit Hilfe der Bilderleiste im unteren Bereich gewechselt werden.

Entwicklungsmodul in Lightroom

Entwicklungsmodul in Lightroom

Im Entwicklungsmodus gibt es sehr viele Möglichkeiten um das Bild zu bearbeiten. Mit Lightroom ist es möglich hinsichtlich Farben, Belichtung, Tonung, Schärfe usw. das Bild zu bearbeiten. Lokale Anpassungen können mit Pinseln, Radial, oder Verlaufsfilter angenommen werden. Auch rote Augen können entfernt werden und kleine Flecken oder Pickel können mit der Bereichsreparatur bereinigt werden. Doch größere Änderungen an dem Bild, wie z.B. Gegenstände einfügen oder entfernen, Sonnenstrahlen einfügen, Schlanker machen usw. sind mit Lightroom nicht möglich. Dazu benötigt man ein Programm wie z.B. Photoshop.

Auch im Entwicklungsmodul gibt es wieder verschiedene Bereiche auf dem Bildschirm. Links gibt es den Navigator in der Mitte das Bild und rechts die Bearbeitungsregler. In diesem Beitrag gehe ich auf das Navigationsmodul ein. Im nächsten Beitrag werde ich dann die Werkzeuge auf der rechten Seite beschreiben.

Navigationsmodul in Lightroom

Navigationsmodul in Lightroom

Navigator:

Im Navigator wird immer das Bild als Vorschau angezeigt. So kann man immer gleich die Änderungen sehen ohne diese durchzuführen. Das ist vor allem sehr hilfreich wenn man mit den Vorgaben arbeitet. So sieht man gleich wie das Bild aussehen wird wenn man nur mit den Mauszeiger über die Vorgabe geht.

Rechts über dem Bild gibt es Einstellungen für die Vergrößerung. Während der Bearbeitung kann das Bild damit vergrößert werden. Z.B. bei der Anwendung der Bereichsreparatur oder von dem Pinsel ist die Vergrößerung sehr hilfreich.

Vorgaben:

Vorgaben oder auch Presets genannt sind nichts anderes als vorgefertigte Entwicklungseinstellungen, diese kann man sich selber abspeichern oder fertige Presets kaufen. Die Presets müssen dann in den richtigen Ordner gelegt werden. Die eigenen Vorgaben werden ganz einfach erstellt, indem die gemachten Einstellungen zu einem Bild gespeichert werden. So kann man immer wieder die gleichen Einstellungen vornehmen und muss nicht jedes Bild einzeln bearbeiten. Dies ist z.B. sehr hilfreich wenn die Bilder immer die gleichen Lichtverhältnisse haben.
Jedoch kann das Erstellen eines Prests lange dauern. Einfacher und schneller geht es wenn man sich die Presets fertig kauft. Spezielll für die Hochzeitsfotografie habe ich bereits ein Paket entwickelt. Diese Presets sind aber auch für andere Bilder geeignet, wie z.B. Portraits, Verlobungsbilder, Kinderfotos usw.

Schnappschüsse:

Das ist ein sehr nützliches Tool wenn man sich nicht ganz sicher bei der Bearbeitung ist. Mit diesem Tool kann man ein Schnappschuss von dem Bild mit den aktuellen Einstellungen abspeichern. Wenn der Schnappschuss dann erstellt ist, kann man an dem Bild noch weiter arbeiten und immer wieder zu dem Schnappschuss wechseln.

Protokoll:

Wenn man in Lightroom die Einstellungen an einem Bild ändert, wird alles protokolliert. Dadurch kann man jederzeit die Schritte zurücksetzen. Mit der Tastenkombination STRG+Z bzw. cmd+Z kann das auch sehr schnell gemacht werden.

Sammlung:

Unter diesem Punkt können Sammlungen erstellt oder ausgewählt werden, wie bereits im letzten Beitrag erläutert.

 

So, das war es für den ersten Teil des Entwicklungsmodul. Beim nächsten Beitrag geht es dann um die Werkzeuge in diesem Modul.

Wie immer freue ich mich wenn es euch gefallen hat. Wenn ja, dann lasst mir doch ein Like auf meiner Facebook-Seite da und teilt diesen Beitrag.

Bis dann
Nils

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 5: Bibliothek – bewerten, markieren und filtern

Hallo,

das ist schon mittlerweile der 5. Teil des Lightroom Guide auf meiner Seite. Diesmal geht es um das Bibliotheksmodul und was man dort alles machen kann.
Wer die letzten Artikel verpasst hat kann die hier nochmal durchlesen.

Die Bibliothek ist die Übersicht über die Fotos, Ordner, und Dateiinfos.
Im linken Teil sind der Navigator, die Ordner und Veröffentlichungsdienste untergebracht. In der Mitte seht ihr die Fotos in dem ausgewählten Ordner. Je nach dem welche Ansicht ihr auswählt, können die Bilder in verschiedenen Ansichten gezeigt werden:

Gitteransicht (G):

Die Gitteransicht in Lightroom für eine gute Übersicht

Die Gitteransicht in Lightroom für eine gute Übersicht

Einzelansicht (E)

Die Einzelansicht in Lightroom

Die Einzelansicht in Lightroom

Vergleichsansicht (C)

Die Vergleichsansicht in Lightroom

Die Vergleichsansicht in Lightroom

 

In der rechten Seite der Bibliothek können Schnelländerungen vorgenommen werden, die sogenannten Ad-hoc Einstellungen. Außerdem können die Metadaten noch direkt bearbeitet werden.

Markierung und Bewertung

In der Regel werden die Bilder in der Bibliothek ausgewählt und bewertet. Das ist hilfreich um einen Überblick bei den Bildern zu behalten.
Zur Auswahl und zur Bewertung gibt es folgende Funktionen:

  • Markierung: Man kann die Bilder auswählen oder ablehnen. Der Standardstatus ist unmarkiert. Ausgewählte Bilder erkannt man an der weißen Fahne. Abgelehnte Bilder werden durch eine schwarze Fahne gekennzeichnet und diese Bilder sind dann ausgegraut.
  • Stern-Markierung: Es gibt die Möglichkeit Sterne als Bewertung zu vergeben. 0 bis 5 Sterne können vergeben werden. Dies ist hilfreich um nur die besten Fotos auszuwählen. Dazu geht man eine erste Runde durch die Bilder und vergibt z.B. einen Stern für die Bilder, die gefallen. Dann geht man wieder nur die Bilder mit einem Stern durch und vergibt dann z.B. 2 Sterne für die besseren Fotos usw. Bis man zum Schluss die besten Bilder ausgewählt hat.
  • Farbmarkierung: Eine weitere Möglichkeit ist die Farbmarkierung. Ich vergebe z.B. eine grüne Markierung bei den fertig bearbeiteten Bildern. So kann ich diese ausblenden bei der Bearbeitung.

Wenn die Bilder später markiert und bewertet wurden, können diese gezielt angezeigt werden. Dazu können die Bilder mit Hilfe der oberen Zeile gefiltert werden. Es kann nach markierten Bildern, bewerteten Bildern und weiteren Dateiinformationen gefiltert werden.

Shortcuts

1-5: Sterne vergeben
6: Rote Farbmarkierung
7: Gelde Farbmarkierung
8: Grüne Farbmarkierung
9: Blaue Farbmarkierung
P: Foto markieren
X: Foto als abgelehnt markieren
U: Markierung aufheben

Sammlungen:

In der linken Seite gibt es noch den Reiter Sammlungen. Diese können auch noch zur Organisation der Daten beitragen. Es können eigene Sammlungen mit ausgewählten Bildern erstellt werden. Es ist aber auch möglich sogenannte Smart-Sammlungen zu verwenden. Damit werden Sammlungen erstellt die bestimmte Kriterien haben. Z.B. wo alle Bilder mit einer roten Markierung und einer Bewertung von 3 Sternen reinkommen, oder alle mit einem bestimmten Stichwort. Wenn man die Bewertung und die Stichwörter konsequent durchführt, kann so eine einfache Auswahl von z.B. Urlaubsfotos oder den Kindern erfolgen.

Das war es schon wieder für den Teil über das Bibliotheksmodul. Ich möchte den Guide bewusst kurz und knapp halten, so lernt man in kurzer Zeit möglichst viel. Wichtig ist es das alles in der Praxis zu üben und zu sehen was damit alles möglich ist.

Im nächsten Teil wird es um den Entwicklungsmodus gehen.

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 4: Importieren

Hallo Leute,

in diesem Beitrag geht es um den vierten Teil vom Lightroom Guide. Und zwar möchte ich das Importmodul von Lightoom vorstellen und beschreiben. Wer die letzten Artikel verpasst hat kann die hier nochmal durchlesen.

Importieren

Importieren Button von Lightroom

Importieren Button von Lightroom

Im Bibliotheksmodul von Lightroom gibt es unten links einen Button mit „Importieren…“. Diesen müsst ihr drücken um in das Importmenü zu gelangen. Der Importdialog wurde vor einiger Zeit von Adobe verändert. Vorher kam man direkt zu dem Auswahlbereich der Bilder. In dem neuen Design muss man vorher in einem "Fotos hinzufügen"-Dialog die Quelle auswählen, man kann aber im nächsten Schritt wieder eine andere Quelle wählen. Diesen "Fotos hinzufügen"-Dialog kann man aber in den Voreinstellungen von Lightroom abschalten. Oder einfach STRG gleichzeitig drücken wen ihr auf den "Importieren" Button drückt. Ich habe mich aber mittlerweile dran gewöhnt. In den meisten Fällen habe ich meine Speicherkarte bereits eingesteckt und wähle diese aus. Dann komm ich zu dem nächsten Bildschirm

In dem nun angezeigten Importmodul können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Um es einfach erklären zu können teile ich das Fenster auf in Links, Rechts und Mitte.

Linke Seite

Auf der linken Seite kann die Quelle bzw. der Ordner ausgesucht werden. Je nachdem wo sich die Bilder befinden.
Wenn ihr die Speicherkarte bereits in den PC/ Notebook gesteckt habt, sollte die automatisch erkannt worden sein. Die Bilder werden dann in der Mitte angezeigt werden.
Wenn ihr Fotos in Lightroom importieren wollt, die bereits auf der Festplatte liegen, dann könnt ihr einfach den Ordner auf der Festplatte auswählen. So könnt ihr es z.B. machen, wenn ihr die Bilder zuerst von der Speicherkarte auf eure Festplatte kopiert oder verschoben habt.
Die Vorgehensweise ist aber egal. Das Ergebnis ist dasselbe. Es geht einfach nur darum, dass Lightroom weiß wo eure Dateien liegen. Lightroom erstellt dann nur eine Verknüpfung in den jeweiligen Katalog. Deshalb dürfen auch keine Bilder außerhalb von Lightroom verschoben oder umbenannt werden. Dann hat Lightroom nämlich die Verknüpfung verloren und muss erst wieder hergestellt werden.

Mitte

In der Mitte können die einzelnen Dateien ausgewählt werden. Diese können mit Häkchen ausgewählt oder abgewählt werden. Sollte Lightroom Duplikate erkennen, so werden standardmäßig ausgegraut.
Oben kann man noch auswählen ob direkt alle Bilder ausgewählt werden sollen oder halt nicht. Außerdem wird oben eingestellt ob nur die Bilder in dem ausgwählten Ordner gezeigt werden sollen oder auch die in Unterordnern. Unter der Bildauswahl kann noch eingestellt werden ob alle Bilder angezeigt werden sollen oder nur neue Bilder. Also wenn z.B. schon einige Bilder in Lightroom importiert sind werden diese nicht mehr angezeigt.

Rechte Seite

Auf der rechten Seite können noch verschiedene Optionen ausgewählt werden. Einige sollte man direkt verwenden, doch bei einigen empfehle ich die Verwendung erst später in Lightroom vorzunehmen. Oben kann man als erstes den Zielordner auswählen und ob die Bilder kopiert oder verschoben werden sollen

Kopie: Fotos an neuen Speicherort Kopieren und zu Katalog hinzufügen
Hinzufügen: Fotos dem Katalog hinzufügen, ohne sie zu verschieben.
Bei dem Import einer Speicherkarte wähle ich "Kopieren". Möchte man die Dateien auf der Festplatte von einem Ordner in den anderen kopieren, muss auch "Kopieren" ausgewählt werden. In den meisten Fällen möchte man jedoch einfach die vorhanden Bilder auf der Festplatte zum Katalog hinzufügen. Für diesen Fall wird „Hinzufügen“ ausgewählt. So werden Sie dem Katalog hinzugefügt und bleien an dem vorhandenen Ort auf der Festplatte.

Weiter unten kann man die Bilder sofort einer Smmlung zuordnen sowie Copyright Daten und Stichwörter vergeben.

Beim Reiter Advanced kann man Vorgaben wählen, in DNG (wozu das gut ist erkläre ich in einem anderen Guide) konvertieren und die Dateien umbenennen und ob sofort eine Sicherungskopie an einem anderen Ort gespeichert werden soll. Außerdem kann man dort auch die Erstellung von Smart-Vorschauen aktivieren.
Die Smart-Vorschauen sind eine clevere Lösung um den Lightroom Katalog nicht aufzublähen. Das sind kleine Kopien von den RAW Dateien, die es ermöglichen die Bilder zu bearbeiten mit einem Bruchteil der Datenmenge der RAW Dateien. Das kann hilfreich sein, wenn man mit externen Datenträgern arbeitet, weil auf Notebooks nicht allzu viel Speicherplatz vorhanden ist. So kann man direkt auf dem Notebook die Dateien bearbeiten. Nur beim Exportieren müssen die RAW Dateien vorliegen.

Der Importprozess

Wenn alles eingestellt und ausgesucht ist, könnt ihr oben rechts auf "Importieren" klicken. Dann wird der Importprozess gestartet. Je nach Einstellungen, Datengröße und Rechnerleistung kann es einige Zeit dauern. Nach dem klicken auf „Importieren“ wechselt Lightroom automatisch in das Bibliotheks-Modul. Oben links könnt ihr den Fortschritt des Imports überprüfen.

Das war der 4. Teil meines Lightroom Guide. Beim nächsten mal gehen wir auf das Bibliotheksmodul ein.
Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat würde ich mich freuen wenn ihr den Beitrag teilt und mir ein Like da lasst.

Bis dann, Nils

 

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 3: Überblick verschaffen

Hallo Leute,

es freut mich, dass der Lightroom Guide so gut bei euch ankommt. Vielen Dank für das Feedback und die freundlichen Worte von euch. Dieser Beitrag wird etwas kürzer als die ersten Teile. Im ersten Teil habe ich generelles zu der Lightroom Software geschrieben. Bei dem zweiten Teil ging es um die Voreinstellungen.

Diesmal geht es darum einen generellen Überblick in Lightroom zu bekommen. Dazu werde ich die verschiedenen Module in Lightroom mit kurzen Worten erklären. Viel Spaß dabei!

Die Oberfläche

Wird Lightroom geöfnet landet man Standardmäßig in der Bibliotheksansicht. Oben rechts in der Leiste sind 7 Reiter untergebracht. Dort können die verschiedenen Module in Lightroom ausgewählt werden.

Modulübersicht in Lightroom

Modulübersicht in Lightroom

In jedem der Module ändern sich die Elemente von Lightroom. Im Grunde kann man aber sagen, dass links der Navigationsbereich ist, in der Mitte die Auswahl und Sortierung und rechts die Einstellungen zu finden sind. Wenn man möchte wird unten noch ein Filmstreifen für die weitere Übersicht eingeblendet.

Übersicht der einzelnen Module:

Bibliothek         

Verwalten, sortieren, bewerten der Bilder

Entwickeln        

Bilder bearbeiten, z.B. Belichtung, Kontrast, Farbe, Schärfe, Ausschnitt usw.

Karte                  

Übersicht der aufgenommenen Bilder auf einer Landkarte

Buch                   

Fotobuch erstellen und exportieren

Diashow            

Diashow von ausgewählten Bildern erstellen

Drucken            

Bilder drucken oder speichern mit verschiedenen Layouts

Web                   

HTML oder Flash Galerie fürs Web erstellen

 

Das sind natürlich nur kurze Stichworte. Hier geht es darum erstmal nur einen groben Überblick von Lightroom zu bekommen. In den nächsten Wochen werde die in meinen Augen wichtigsten Module noch detailliert vorstellen. So werdet ihr Schritt für Schritt an Lightroom herangeführt.

Bis bald, Nils

 

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Bald werde ich auch Lightroom Presets anbieten. Die Presets werden hauptsächlich für die Hochzeitsfotografie geeignet sein. Sie eignen sich aber auch prima für Kinder-, Baby-, Portraits-, und Verlobungsshooting oder auch für Landschaften. Mit nur einem Klick entstehen so wunderschöne Bilder mit einem einzigartigen Look. Schau dir das an, es wird ein mega Paket

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Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 2: Katalogeinstellungen, Voreinstellungen und Ordnerstruktur

Hey Leute,

hier ist der zweite Teil vom Lightroom Guide. In dem letzten Teil habe ich grundlegendes zu Lightroom beschrieben (Zum ersten Teil geht es hier lang). Außerdem habe ich noch die Funktionsweise des Programms erklärt.
Da Lightroom ein Programm mit vielen Funktionen und Möglichkeiten ist, möchte ich Schritt für Schritt eine Anleitung geben. Heute beschäftigen wir uns mit den Katalogeinstellungen, Voreinstellungen und der Ordnerstruktur.

Vor der Verwendung von Lightroom

Wie bereits erwähnt, arbeitet Lightroom mit Katalogen. Bevor man Lightroom zum ersten Mal benutzt muss also erst ein Katalog angelegt werden. Manche legen z.B. für jedes Kalenderjahr einen neuen Katalog an, damit der Katalog nicht zu groß wird. Denn ein zu großer Katalog bremst das Programm erheblich. Eine generelle Aussage ab wie vielen Bildern das so ist gibt es nicht, man merkt aber eine schlechtere Performance. Ich lege mittlerweile nach Themen und Jahr einen Katalog an. Also Privat 2016, Shootings 2016 oder Hochzeiten 2016 usw.
Hat man einmal den Katalog mit Ordnerstrukturen angelegt, dürfen die Ordner nicht unter Windows oder Mac verändert bzw. verschoben werden. Lightroom hat dann nicht mehr die richtige Verknüpfung. Die Bilder müssen dann neu importiert bzw. zugeordnet werden.

Lightroom Katalog erstellen

Unter Datei/ Neuer Katalog könnt ihr einen neuen Katalog erstellen. Wenn ihr da drauf klickt, könnt ihr den Speicherort für den Katalog wählen. Wenn ihr später mal mehrere Kataloge speichern möchtet, empfehle ich immer den gleichen Ordner. So ist es schneller zu wechseln. Bei mir liegen die alle unter User/ Bilder/ Lightroom.

Einen neuen Katalog in Lightroom erstellen

Einen neuen Katalog in Lightroom erstellen

Voreinstellungen in Lightroom

In den Voreinstellungen könnt ihr alle Grundlegenden Einstellungen für Lightroom vornehmen. Hier werden auch die „Externen Bearbeitungen“ fixiert. Wie ihr zu den Voreinstellungen kommt seht ihr hier:

Voreinstellungen in Lightroom öffnen

Voreinstellungen in Lightroom öffnen

Wenn ihr z.B.: Photoshop CC zur weiteren Bearbeitung nutzt, kann dieses Programm hier hinterlegt werden. Dadurch könnt ihr die Bearbeitung direkt aus Lightroom starten. Ihr könnt noch einstellen in welchem Dateiformat und welcher Qualität das Bild an Photoshop übergeben werden soll.
Im zweiten Abschnitt könnt ihr weitere externe Editoren einstellen. Hier seht ihr zum Beispiel die Anwendung den Nik Filter Color Efex Pro. Das Plugin bekommt man mittlerweile übrigens kostenlos. Das kann ich total empfehlen. Auch hier können wieder die Parameter zum Format und der Qualität eingestellt werden.

Voreinstellungen der externen Bearbeitung in Lightroom

Voreinstellungen der externen Bearbeitung in Lightroom

Katalogeinstellungen in Lightroom

Ihr könnt unter Bearbeiten/Katalogeinstellungen auf die aktuellen Informationen zu eurem Katalog zugreifen. Ihr seht hier unter anderem den Speicherort des Katalogs.

Übersicht der Katalogeinstellungen in Lightroom

Übersicht der Katalogeinstellungen in Lightroom

Ihr seht hier auch, wann der Katalog zuletzt gesichert wurde und wie groß der Katalog ist.
In dem Bild seht ihr ein Beispiel Katalog, der 539,25 MB groß ist. In diesem Katalog befinden sich ca. 7000 Bilder.
Hier sieht man deutlich, dass in Lightroom nicht die Bilder selbst sondern nur die Informationen dort gespeichert sind. Sonst wäre der Katalog deutlich größer.

Ordnerstruktur überlegen

Macht euch von Anfang an Gedanken, wie ihr eure „Bibliothek“ strukturieren möchtet. Es gibt hier verschiedene Herangehensweisen die alle richtig sind. Jeder arbeitet unterschiedlich und daher gibt es auch kein Patentrezept dafür.
Am besten überlegt ihr euch vorher wie ihr die Ordner strukturieren möchtet. Jeder macht es anders. Viele haben auch schon eine gewisse Struktur in dem Windows Ordner System oder im Mac System. Dann sollte man das auch so bei Lightroom übernehmen.
Es gibt z.B. die Möglichkeit nach Ereignissen zu strukturieren oder nach dem Datum der Aufnahme. Das muss jeder für sich entscheiden. Es kommt nur darauf an, dass man sich darin zurecht findet.

 

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So, das war es schon wieder mit dem Lightroom Guide für diese Woche. Nächste Woche geht es weiter mit dem Überblick von Lightroom und was die einzelnen Module können. In den kommenden Wochen gehe ich natürlich noch detailliert auf die einzelnen Module ein.

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, freut es mich wenn ihr mir ein Kommentar schreibt und/ oder den Beitrag teilt.

Stay clean…
Nils