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Fotografie Quick Guide: ISO

Der ISO Wert

Das Lustige beim ISO Wert ist, dass eigentlich niemand genau wei√ü wof√ľr es steht. Es ist eigentlich ein Akronym f√ľr International Organisation for Standardisation, also eigentlich √ľberhaupt keine Aussagekraft. Aber unter Fotografen wei√ü jeder was damit gemeint ist. Die ISO regelt die Belichtung indem die elektrischen Signale von dem Sensor erh√∂ht werden. Das geht heutzutage ganz einfach mit der Hilfe von Software in der Kamera. In Zeiten der analogen Fotografie musste man vorher den Film mit der bestimmten ISO Empfindlichkeit ausw√§hlen. Bei der digitalen Fotografie kann man das bei jedem Foto √§ndern.

Darstellung der verschiedenen ISO Werte und die Auswirkung daraus.

Wenn man die Blende und die Belichtungszeit unver√§ndert l√§sst wirst du bei ISO 1600 ein helleres Bild bekommen als bei ISO 100. Jetzt k√∂nnte man erstmal meinen, wow ist ja voll einfach wenn man es einfach √ľber die ISO regeln kann. Aber der Nachteil ist, dass es bei h√∂heren ISO Werten zu Bildrauschen im Bild kommt. Das Bild sieht dann so “k√∂rnig” aus. Vor allem in dunklen Bereichen ist es deutlicher zu sehen. Ganz deutlich sieht man das z.B. bei Partyfotos wo es etwas dunkler ist mit Handykameras oder kompakten Kameras. Denn diese haben kleinere Sensoren als Kameras mit APS-C Sensoren oder sogar Vollformat-Sensoren. Je kleiner die Sensoren desto anf√§lliger sind sie f√ľr das Bildrauschen.

Wenn man fotografiert sollte man also versuchen einen hohen ISO Wert zu vermeiden. Was genau ein hoher ISO Wert ist kann man nicht sagen. Jede Kamera ist anders, die eine ist daf√ľr besser geeignet als andere. Fr√ľher war ein Wert von ISO 2500 – 3200 hoch und man brauchte schon eine gute Kamera um bei diesem Wert gute Bilder zu machen. Mittlerweile bekommt man mit Einstiegkameras mit APS-C Sensor oder auch MFT Sensoren bei den Werten gute Bilder hin. Die Hersteller verbessern st√§ndig die Sensoren und auch die Software. So k√∂nnen die Kameras direkt gute JPG Fotos mit guter Rauschreduzierung ausgeben. Bei Bilder, die in RAW aufgenommen werden kann man sp√§ter z.B. in Lightroom die Rauschreduzierung vornehmen.

Was bedeutet das nun alles f√ľr die Faktoren Blende, Belichtungszeit und ISO?

Den ISO Wert kann man erh√∂hen um dann z.B. die Belichtungszeit zu verk√ľrzen. Bei schnellen Bewegungen wie beim Sport hilft die k√ľrzere Belichtungszeit damit die Sportler scharf abgebildet werden. Ansonsten halte ich den wert immer m√∂glichst niedrig um die beste Bildqualit√§t zu gew√§hrleisten. Je nach Situation ist es aber nicht vermeidbar. Ihr seht schon es kann einfach keine pauschale Aussage dazu getroffen werden. Es ist vielleicht auch Geschmacksache wie sehr man mit dem Rauschen leben kann.

Testet am besten mal eure Kamera mit den verschiedenen ISO Werten und schaut euch dann die Bilder an. Seht¬† dabei vor allem auf die dunklen Bereich und die Kanten. So k√∂nnt ihr f√ľr euch selbst entscheiden wie weit ihr den ISO Bereich nutzen wollt.

Bisher habe ich die Belichtungszeit, die Blende und den ISO Wert erklärt. Wenn es euch gefallen hat schreibt es bitte in die Kommentare oder gebt ein Daumen hoch bei Facebook oder Instagram. Dann werde ich noch mehr zur Fotografie schreiben.

LG Nils

Fotografie Quick Guide - Belichtungszeit

Fotografie Quick Guide: Die Belichtungszeit

Neben der Blende ist die Belichtungszeit f√ľr die Belichtung des Sensors verantwortlich. Die Belichtungszeit gibt an wie lange Licht auf den Sensor f√§llt. Je l√§nger die Belichtungszeit eingestellt ist umso gr√∂√üer ist die einfallende Lichtmenge. Aus diesem Grund bewirkt eine l√§ngere Belichtungszeit ein helleres Bild und eine k√ľrzere Belichtungszeit ein dunkleres Bild.

Auch hier kann die Kamera den Wert in mehreren Stufen eingestellt werden. Es geht von weinigen Bruchteilen einer Sekunde bis hin zu mehreren Sekunden: 2 – 1 – 1/2 – 1/4 – 1/8 -1/15 – 1/30 – 1/60 – 1/125 – 1/250 – 1/500 – 1/1000. Eine Verdopplung der Belichtungszeit f√ľhrt dabei zu einer Verdopplung der Belichtung und umgekehrt. Also wenn wenn ein Bild mit 0,5 Sekunden fotografiert wird und beim n√§chsten Bild 1 Sekunde eingestellt wird, dann ist es genau doppelt so hell (vorausgesetzt die Werte f√ľr die Blende und ISO werden nicht ver√§ndert). Man kann also festhalten: wenn ein Bild zu dunkel wird verl√§ngere die Belichtungszeit oder umgekehrt.

Aber Vorsicht, die Belichtungszeit hat auch eine Auswirkung auf das Bild. Wir erinnern uns, dass die Blende nicht nur die Belichtung eines Bildes beeinflusst sondern auch die Schärfentiefe. Bei der Belichtungszeit wird nicht nur die Belichtung gesteuert, es kann auch die Bewegungsunschärfe dargestellt werden.
Das bedeutet, bei kurzen Belichtungszeiten werden die Bewegungen sozusagen eingefroren und bei längeren Belichtungszeiten werden alle sich bewegenden Objekten unscharf abgebildet. Dazu muss man auch noch sagen, dass ab einer gewissen langen Belichtungszeit die Kamera nicht mehr ruhig gehalten werden kann.

Auf den beiden Bildern kann man gut sehen wie sich eine lange und eine kurze Belichtungszeit auswirkt. Mit kurzen Belichtungszeiten können schnelle Bewegungen eingefroren werden. Auf dem Bild ist das zum Beispiel ein Sprung, der mit 1/500 Sekunden scharf fotografiert werden konnte.
Bei dem anderen Bild war es schon relativ dunkel und ich wollte das Wasser und das Rad in Bewegung darstellen. Das Bild wurde mit 20 Sekunden Belichtungszeit und mit einem Stativ aufgenommen. Man sieht deutlich die Auswirkung der langen Belichtungszeit bei dem Wasser und dem Rad.
Wer zu Hause Kinder hat und die gerne fotografiert sollte also die Belichtungszeit nicht zu lang w√§hlen. Denn Kinder sind meistens immer in Bewegung und werden bei einer zu langen Belichtungszeit nicht scharf abgebildet. Je nach Situation und Geschwindigkeit ist eine kurze Belichtungszeit ungef√§hr 1/200, 1/320 oder k√ľrzer.

 

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Merke

Kurze Belichtungszeit bedeutet weniger Bewegungsunschärfe. Lange Belichtungszeit bedeutet mehr Bewegungsunschärfe

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Im n√§chsten Beitrag wird es dann um die ISO gehen…

Fotografie Quick Guide - Blende

Fotografie Quick Guide: Die Blende

Die Blende

Die Blende ist eins der Schl√ľsselelemente in der Belichtung von einem Foto. Es handelt sich dabei um mehrere Lamellen, mit denen man kontrollieren kann wie viel Licht auf den Sensor kommt. Die Lamellen sind so angeordnet, dass sich in der Mitte ein Loch ergibt. Je nach Art des Objektivs ist es ann√§hernd rund oder etwas eckig. Dieses Loch kann ganz weit ge√∂ffnet werden oder eben zu einem ganz kleinen Loch geschlossen werden. Wie man sich denken kann f√§llt bei einem kleinen Loch weniger Licht auf den Sensor als bei einer ge√∂ffneten Blende.

Im Prinzip ist es ganz einfach, wenn ein Foto zu hell ist musst du einfach nur die Blendenöffnung verkleinern. Ganz einfach!
Die Blendenzahl wird z.B. mit f/4 angegeben, manchmal auch einfach f4. Man spricht es aber einfach “Blende 4”. Es ist am Anfang etwas verwirrend, dass eine kleine Blendenzahl (z.B. 2.8 oder 4) eine gro√üe Blenden√∂ffnung bedeutet. Wobei eine gro√üe Blendenzahl¬† (z.B. 16 oder 22) f√ľr eine kleine √Ėffnung steht. Das ist so, weil die Angabe ein Verh√§ltnis zur Brennweite, f steht also f√ľr Brennweite. Kurz an die Bruchrechnung aus der Schule denken erkl√§rt uns die Gr√∂√üe der √Ėffnung: 1/2 ist gr√∂√üer als 1/4 ist gr√∂√üer als 1/8 usw.

Merke

Kleine Blende (z.B. f2.8) bedeutet große Blendenöffnung
Große Blende (z.B. f22) bedeutet kleine Blendenöffnung

Die Blende steuert aber nicht nur die Belichtung, sondern auch die Schärfe im Bild bzw. die Schärfentiefe. Also wie viel auf einem Bild scharf ist und wie viel unscharf. Möchte man z.B. ein Gesicht fotografieren und möchte den Hintergrund unscharf haben, dann sollte man eine offene Blende benutzen (Kleine Blendenzahl). Möchte man allerdings das ganze Bild scharf haben, z.B. bei einer Lanschaftsaufnahme muss man eine kleine Blendenöffnung verwenden (Große Blendenzahl). So bekommt man die ganze Szene scharf abgelichtet.
Hier muss aber noch gesagt werden, dass die Sch√§rfe von einem Motiv neben der Blende auch von der Entfernung zum Motiv und der Brennweite abh√§ngt. Darauf will ich hier aber nicht weiter eingehen, sonst w√ľrde es kein Quick sondern Long Guide ūüėČ

Zum Schluss habe ich in meinem Garten noch ein paar Vergleichsbilder geschossen. Ihr seht einmal eine offene Blende mit f2, dann gehen wir weiter mit f5,6 √ľber f11 bis hin zu f22. Ihr seht, dass der Hintergrund mit steigender Blendenzahl immer sch√§rfer wird.

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Im n√§chsten Beitrag wird es dann um die Belichtungszeit gehen…

In diesem Quick Guide erkläre ich die Grundlagen der Fotografie

Startschuss zum Fotografie Quick Guide

Hallo Freunde der Fotografie,

aller Anfang ist schwer…
Besonders die Fotografie ist nicht ganz einfach zu Beginn. Man m√∂chte unbedingt lernen wie ein gutes Foto gemacht wird. Doch es ist nicht immer ganz einleuchtend und oft verwirrend. Leider geben viele Leute fr√ľhzeitig auf, weil sie frustriert sind. Das sollte nicht passieren.

Diese Kurzanleitung soll euch dabei helfen die ersten Schritte in der Fotografie zu machen. Ich werde nicht alle Funktionen der Kamera erkl√§ren, das w√ľrde nat√ľrlich den Rahmen sprengen. Mittlerweile haben die Kameras so viel extra Funktionen und Programme, die das Fotografieren erleichtern sollen. Doch sind wir mal ehrlich, oft wird man damit einfach √ľberfordert. So viele Kn√∂pfe, Einstellungen und R√§dchen…
Wie soll man diese Hilfsmittel einsetzen wenn man die Grundlagen gar nicht kennt. In der Schule fangen wir auch mit dem kleinen 1×1 an und bekommen nicht am Anfang einen Taschenrechner in die Hand um Differentialgleichungen zu l√∂sen.

Also ich werde in diesem quick Guide die absoluten Grundlagen erklären. Das sind in meinen Augen die Blende, die Belichtungszeit und die ISO. Diese drei sind die Kernpunkte in der Fotografie. Wenn man diese verstanden hat, dann hat man die Fotografie verstanden. Es ist ganz einfach Physik, das war schon so zu analogen Zeiten und ist jetzt in der digitalen Fotografie noch genau so. Damals war halt ein Fotofilm hinten in der Kamera, heute sind es die verschiedenen digitalen Sensoren. Aber die Grundlagen sind gleich geblieben.
Wenn man das verinnerlicht hat kann man später die Hilfsmittel gezielt einsetzen und auf geeignete Motivsuche gehen und Bilder gekonnt gestalten lernen.

Auf meinen Blog werde ich alle 3 Tage einen neuen Beitrag online stellen. Starten werde ich mit der Blende. Danach werde ich die Belichtungszeit erklären und anschließend gibt es noch einen Beitrag zur ISO.
Ich hoffe auf Feedback von euch, dann werde ich auch noch den Zusammenhang von der Blende, Belichtungszeit und ISO erklären.

Ich erhebe mit dem Guide keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit. Man kann damit ganze B√ľcher f√ľllen, es soll eben eine Kurzanleitung sein, oder wie der Deutsche sagt: quick guide ūüėČ
Apropos B√ľcher… Es gibt eine ganze Menge B√ľcher f√ľr die Grundlagen der Fotografie, da ist es auch nicht leicht das richtige zu finden. Das von Jacqueline Esen kann ich euch empfehlen, das habe ich auch in meinem Bestand. Es ist wirklich strukturiert aufgebaut und verst√§ndlich geschrieben mit gen√ľgend Beispielen. Hier der Link zum Buch: Digitale Fotografie von Jacqueline Esen

So nun erstmal genug. Ich w√ľnsche euch in der n√§chsten Zeit viel Spa√ü mit dem Guide.
Au√üerdem freue ich mich √ľber Feedback von euch.

Histogramm in Lightroom

5 Lightroom Tipps die jeder kennen sollte

Hallo,

es ist nun wieder etwas Zeit vergangen seit meinem letzten Beitrag hier. Nach meinem Sommerurlaub war irgednwie sofort wieder so viel Action angesagt, da kam ich einfach nicht dazu einen neuen Beitrag zu schreiben. Um ehrlich zu sein, wusste ich auch nicht so recht was ich schreiben sollte. Ich habe immer ein paar Ideen, doch dann frage ich mich immer ob das f√ľr andere interessant ist. Dann verwerfe ich es wieder und es f√§ngt wieder von Vorne an…aber das ist ein anders Thema.

In letzter Zeit gibt es einige Fragen zu Lightroom und meine Lightroom Presets werden immer besser angenommen. Aus diesem Grund habe ich mir √ľberlegt mal ein paar Tipps f√ľr den Umgang mit Lightroom zu geben. Zu den Tipps m√∂chte ich auch in n√§chster Zeit noch Videos aufnehmen. Dann kann ich es direkt in Lightroom zeigen. Das ist manchmal besser als 1000 Worte. Also dann fangen wir mal an.

Licht ausschalten

Um ein Bild gut beurteilen zu k√∂nnen schalte ich alles drumherum ab. Ich schalte einfach das Licht aus. Mit der L-Taste werden beim ersten Dr√ľcken alles abgedunkelt und beim zweiten Dr√ľcken alles ausgeblendet. Dann sieht man nur noch das Bild auf dem Bildschirm. Selbst andere Programme und die Taskleiste werden ausgeblendet. Wem das noch nicht reicht, kann mit der F-Taste das Bild auf dem ganzen Bildschirm anzeigen lassen. Ich finde das extrem hilfreich um ein Bild zu beurteilen.

Solo Mode

In Lightroom im Entwickelnmodus kann man die verscheidenen Reiter auf der rechten Seite √∂ffnen und schlie√üen. Wenn man alle ge√∂ffnet hat kann es durchaus etwas un√ľbersichtlich werden. Aber jedesmal die Reiter wieder zu schlie√üen ist ja auch l√§stig. Um das ganze zu vereinfachen gibt es den Solomodus. Mit rechter Maustaste auf z.B. “Grundeinstellungen” kann man diesen Modus aktivieren. Jetzt bleibt immer nur der Reiter ge√∂ffnet, den man ausgew√§hlt hat. Alle anderen werden automatisch geschlossen.

Die Tastaturbefehle einblenden lassen

Wenn man die Taststurbefehle in Lightroom kennt kann man deutlich schneller arbeiten. Allerdings gibt es ja eine ganze Menge davon, au√üerdem √§ndern sich die Tastaturbefehle je nach Modus. Mit “STRG” + < kann man sich die Tastaturbefehle je nach Modus anzeigen lassen. Beim Mac ist es entsprechend “CMD” + <.

Die “alt”-Taste

√úber die “alt”-Taste kann man einen eigenen Beitrag verfassen. Deshalb halte ich mich hier kurz. Bei vielen Reglern und Einstellungen kann man eine andere Darstellung bewirken wenn die “alt”-Taste gedr√ľckt wird. Z.B. kann durch das Dr√ľcken der “alt”-Taste die verschiedenen Einstellungen (z.B. Tonwerte) zur√ľckgesetzt werden. Probiert einfach mal die Taste aus…

Die Farben direkt im Bild ändern

Mit den Farbreglern in Lightroom kann man den Farbton, die S√§ttigung oder die Luminanz im Bild √§ndern. M√∂chte man eine bestimmte Stelle im Bild √§ndern ist es nicht so einfach. Z.B. die Hautfarbe besteht nicht nur aus dem Orangeton alleine, sondern ist noch mit anderen Farben gemixt. Aber auch daf√ľr gibt es einen Trick in Lightroom. Oben link bei den Reglern findet ihr ein kleines Symbol. Wenn man dort drauf klickt kann man im Bild direkt die Farben ausw√§hlen. Um die Farbe dann zu √§ndern muss man ainfach nach oben oder unten gehen mit der Maus.

farbregler-lightroom

Ich hoffe die 5 Tipps helfen euch weiter mit dem Umgang mit Lightroom. Wenn ihr auch noch Tipps oder Tricks kennt, schreibt sie doch mal in die Kommentare. Ich w√ľrde mich freuen.

Wie gesagt, werde ich versuchen in der nächsten Zeit zu diesen Tipps einige Videos aufzunehmen.

Wenn es euch gefallen hat lasst mal einen Daumen da.

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 9: Bonus Tipps

Hallo,

es ist mal wieder Zeit f√ľr einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Und zwar ist es heute der letzte Teil Zum Abschluss m√∂chte ich euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Ich hoffe der Lightroom Guide hat euch gefallen und ich konnte euch helfen.

In RAW fotografieren

Bitte fotografiert in RAW! Die Datei ist zwar gr√∂√üer und ihr m√ľsst die Datei erst noch bearbeiten, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn eure Kamera die Bilder direkt in JPG abspeichert gehen viele Informationen verloren. Die Datei ist nat√ľrlich um einige kleiner und ihr k√∂nntet sie auch direkt ausdrucken oder im Netz hochladen, aber die Bilder k√∂nnen nicht mehr so gut bearbeitet werden. Es fehlen einfach wichtige Bildinformationen. Das sieht man schon alleine an der Dateigr√∂√üe, RAW ist ungef√§hr 4-5 mal gr√∂√üer als JPG. Da muss ja etwas fehlen!

Wenn man sich nicht festlegen m√∂chte, kann man auch in RAW+JPG fotografieren. Das m√ľssten alle guten Kameras k√∂nnen.

Shortcuts merken

Die Shortcuts in Lightroom sind Gold wert. Man muss/ kann sich zwar nicht alle merken, aber die wichtigsten sollte man lernen. Das kommt wahrscheinlich auch von ganz alleine, wenn man immer wieder die gleichen Funktionen nutzt.

Durch die Shortcuts kann man sich sehr viel Zeit und Nerven sparen. Der Workflow ist dadurch deutlich schneller und fl√ľssiger

Einstellungen Ad-hoc ändern

In der Rasteransicht kann man die Grundeinstellungen auch bearbeiten. Dazu einfach auf der rechten Seite unter Ad-hoc Entwicklung auf den Pfeil oder den Doppelpfeil klicken. Eine noch feinere Einstellung erreicht man bei gedr√ľckter Shift-Taste.

Infos zum Bild

Bildinfo in Lightroom

Um die Details zu dem aktuellen Bild anzuzeigen einfach die i-Taste dr√ľcken. Das ist z.B. hilfreich wenn man die Proportionen ver√§ndert hat.

Einstellungen Synchronisieren

Synchronisieren in Lightroom

Synchronisieren in Lightroom

Um nicht alle Bilder einzeln zu bearbeiten gibt es die Synchronisieren Funktion bei Lightroom. Wenn man f√ľr ein Bild bestimmte Einstellungen vorgenommen hat, kann man diese ganz einfach auf andere √ľbertragen. Dazu geht man in die Gitteransicht und markiert das bearbeitete Bild. Danach w√§hlt man entweder mit der STRG-Taste einzelne Bilder oder mit der Shift-Taste eine Reihe von Bildern aus. Die ausgew√§hlten Bilder sind nun hellgrau hinterlegt und das ausgew√§hlte Bild ist deutlich heller. Dann kann man entweder unten rechts auf Synchronisieren klicken oder mit dem Shortcut Shift-STRG-S das Synchronisierungsfenster √∂ffnen. Dort k√∂nnen die Einstellungen ausgew√§hlt werden, die synchronisiert werden sollen.

Dadurch können gleichzeitig mehrere Bilder bearbeitet werden. Sind die Bilder von den Lichtbedingungen ähnlich macht es besonders viel Sinn.

Effekte Vorschau

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Hat man bestimmte Einstellungen mit einem Werkzeug vorgenommen, kann man als Vorher/ Nachher Vergleich den Effekt ein- und ausblenden. Dazu einfach den Schalter am oberen linken Rand umschalten.

So, das war es an dieser Stelle mit meinem Lightroom Guide. √úber Lob, Kritik, Feedback oder einfach ein paar nette Worte w√ľrde ich mich freuen.

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, m√∂chte ich in Zukunft einige Tipps und Turtorial f√ľrLightrom auf Youtube zeigen. Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verf√ľgbar ist. Dort sollen in der n√§chsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugef√ľgt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 8: Bilder exportieren

Hallo,

heute gibt es mal wieder einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Das wird somit der 8. Teil dieser Reihe und ist auch schon der vorletzte. In diesem Teil geht es darum die Bilder in Lightroom zu exportieren.

Wie wir bereits wissen bearbeitet Lightroom nicht das Bild direkt, sondern speichert die Einstellungen in dem Katalog. Au√üer die DNG Dateien werden direkt auf der Festplatte ge√§ndert. Aber die DNG Dateien k√∂nnen viele PC‚Äôs nicht lesen und schon gar nicht Smartphones oder Druckdienste. Auch wenn man die Bilder f√ľr das Web (Facebook, Email‚Ķ) nutzen will, ist es so nicht m√∂glich.

Daf√ľr ben√∂tigt man die Bilder als eine Bilddatei, die von den entsprechenden Medien gelesen werden kann. Das w√§re z.B. JPG, PNG oder TIFF. Die meisten verwenden in dem Fall JPG, dieses Format kann von allen g√§ngigen Medien verarbeitet werden.

Um die bearbeiteten Bilder zu exportieren geht man entweder √ľber Datei–> Exportieren oder mit rechter Maustaste √ľber die ausgew√§hlten Bilder und w√§hlt dann exportieren‚Ķ

Es öffnet sich ein Fenster, wo man einige Einstellungen vornehmen kann. Zielort, Dateibenennung, Qualität, Auflösung usw. Benutzt man eine bestimmte Einstellung öfter, macht es Sinn diese Einstellungen als Vorgabe zu speichern. So kann man die Einstellungen immer wieder schnell auswählen. In dem Bild seht ihr meine gespeicherten Vorgaben. So kann ich ganz schnell die Bilder mit den eingestellten Werten exportieren.

Exportmen√ľ in Lightroom

Exportmen√ľ in Lightroom

So, das war es auch schon wieder. Der Beitrag ist etwas k√ľrzer als die letzten ausgefallen. Die vielen Einstellungen w√ľrden diesen Rahmen sprengen. Deshalb habe ich es sehr allgemein beschrieben. Um es genauer und umfangreicher zu erkl√§ren m√∂chte ich bald noch mehrere Videos machen. Ich denke damit kann man es besser erkl√§ren.
Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verf√ľgbar ist. Dort sollen in der n√§chsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugef√ľgt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

Schönen Gruß
Nils

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 7: Die Werkzeuge im Entwickelnmodul

Hallo,

ich habe es letzte Woche leider nicht geschafft einen weiteren Lightroom Guide zu schreiben. Das hole ich jetzt nach. In diesem 7. Teil des Lightroom Guides geht es um die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Wer nochmal die letzten Teile lesen möchte kann hier gucken: Lightroom Guide.

Auf der rechten Seite des Entwicklungsmodul befinden sich die Werkzeuge f√ľr die Bildbearbeitung. Die Werkzeuge teilen sich auf mehrere Gruppen auf. Mit dem kleinen Dreieck kann man diese zu- und aufklappen. Zur besseren √úbersicht empfehle ich nur die die Gruppe aufzuklappen, die aktuell benutzt wird. Der Solomodus hilft dabei, daf√ľr mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe klicken und dort den Solomodus ausw√§hlen. Au√üerdem ist es empfehlenswert von oben nach unten vorzugehen.

Histogramm

Histogramm in Lightroom

Ganz oben ist das Histogramm. Ein Histogramm ist nichts anderes als eine H√§ufigkeitsverteilung. In diesem Fall ist es die H√§ufigkeitsverteilung von Helligkeitsstufen. Von links nach rechts verl√§uft die Helligkeit von den Schatten/ Tiefen √ľber die Mittelwerte zu den Tiefen/ Highlights. Au√üerdem ist das Histogramm in die verschiedenen Farben aufgeteilt. Mit dem Histogramm kann man die richtige Belichtung beurteilen.

Werkzeuge f√ľr detaillierte Bildbereiche

Direkt unterhalb des Histogramms befinden sich sehr wichtige Werkzeuge f√ľr die detaillierte Bildbearbeitung. Hier sind die einzelnen Werkzeuge von links nach rechts aufgef√ľhrt, in den Klammern sieht man den Shortcut:

  • Freistellen/ Zuschnitt (R)

Das Bild kann damit zugeschnitten und gedreht werden. Das Seitenverhältnis kann dabei aus mehreren Vorgaben gewählt werden oder frei ausgewählt werden. Außerdem können die Bilder gerade ausgerichtet werden.

  • Bereichsreparatur ‚Äď Stempel (Q)

Mit diesem Werkzeug k√∂nnen Unreinheiten, Pickel, unsch√∂ne Details usw. ausgebessert werden. Dabei kann man w√§hlen zwischen Kopierstempel oder Reparaturstempel. Der Kopierstempel macht das wie der Name vermuten l√§sst: er kopiert die ausgew√§hlte Stelle auf die neue Stelle. Der Reparaturstempel gleicht die Farben und die Struktur an. Um das Werkzeug zu verwenden, einfach auf die gew√ľnschte Stelle klicken, die man ausbessern m√∂chte. Lightroom sucht selbstst√§ndig nach einer geeigneten Quelle. Ist das Ergebnis nicht wie gew√ľnscht, kann man die Quelle noch nach Bedarf verschieben.

  • Rote Augen Korrektur

Mit diesem Werkzeug werden rote Augen beseitigt. Daf√ľr einfach in die Mitte der roten Stelle klicken und den Kreis entsprechend aufziehen.

  • Verlaufsfilter (M)

Dies ist ein super n√ľtzliches Werkzeug. Mit Hilfe des Verlaufsfilters lassen sich nur Teilbereiche des Bildes bearbeiten. Daf√ľr zieht man einen Bereich in das Bild ein. Ein neuer Verlaufsfilter wird direkt im Bild aufgezogen, von der oberen zur unteren Linie. Mit der Shift-Taste wird ein genau horizontaler Verlauf eingezogen.

Die erste Linie wendet die Bearbeitung zu 100 % an, die mittlere Linie zu 50 % und bei der letzten Linie sind es 0 %. Mit verschieben der Linien kann also ein weicherer oder härterer Übergang eingestellt werden.

In Lightroom 6 kann man nun auch mit einem Pinsel Teilbereiche aus dem Verlauf entfernen oder hinzuf√ľgen.

  • Radial Filter (Shift + M)

Der Radial Filter ist ähnlich wie der Verlaufsfilter. Also auch hier können Teilbereiche bearbeitet werden. Hier verwendet man aber eine kreisförmige Auswahl anstatt einen Verlauf.

Unter den Schiebereglern ist ein Kästchen, wo man die Maske umkehren kann. Damit bestimmt man ob innerhalb oder außerhalb der Auswahl die Bearbeitung angewendet wird.

  • Korrekturpinsel (K)

Auch mit diesem Werkzeug kann ein Bereich im Bild bearbeitet werden. Allerdings kann man mit dem Pinsel die Stellen ganz individuell einzeichnen.

Grundeinstellungen

Grundeinstellungen in Lightroom

Mit den Grundeinstellungen werden die grundsätzlichen Einstellungen vorgenommen. Damit lassen sich Bilder aufhellen oder abdunkeln. Dunkle Bereiche können auch gezielt aufgehellt werden und helle Stellen können abgedunkelt werden.

Zusätzlich können der Kontrast und die Klarheit das Bild härter oder weicher (verwaschener) machen. Mit der Dynamik und der Sättigung werden die Farben abgeschwächt oder intensiver gemacht.

Farbanpassungen

Farbanpassungen in Lightroom

Mit den Farbanpassungen können die einzelnen Farben verändert werden. Man kann den Farbton der Farben ändern, z.B. die gelben Töne in rote Töne verändern. Außerdem kann die Sättigung und die Luminanz (Helligkeit) der einzelnen Farben eingestellt werden.

Teiltonung

Teiltonung in Lightroom

Es können die hellen und die dunklen Töne eingefärbt werden. Damit lassen sich schöne Bildlooks kreieren.

Details

Detailseinstellungen in Lightroom

Unter diesem Reiter können die Schärfe und die Rauschreduzierung eingestellt werden.

Bei Ver√§nderung der Sch√§rfe hilft das Dr√ľcken der Alt-Taste. Dann ver√§ndert das Bild sich in ein Schwarz Wei√ü Bild. Alle schwarzen Stellen werden nicht gesch√§rft, nur die wei√üen werden gesch√§rft. Man sollte n√§mlich nicht das ganze Bild sch√§rfen, sonst entstehen Bildfehler.

Mit der Rauschreduzierung k√∂nnen Bilder mit hohen ISO Werten entrauscht werden. Man sollte es aber nicht √ľbertreiben, sonst wird das Bild zu schwammig bzw. unscharf.

Objektivkorrekturen (und Upright Funktion):

Objrktivkorrekturen in Lightroom

Mit den Profilkorrekturen k√∂nnen Objektivfehler ausgeglichen werden. Unter Profil kann man das passende Profil f√ľr sein Objektiv ausw√§hlen, falls Lightroom das nicht schon automatisch macht. Es sind f√ľr eigentlich alle Objektive am Markt ein Profil verf√ľgbar. Lightroom wird hier auch st√§ndig aktualisiert. Zur Not kann man die Korrektur auch manuell einstellen, was aber schwierig sein kann.

Auch die Farbfehler von Objektiven kann angepasst werden.

Bei der unteren Upright-Funktion k√∂nnen Verzerrungen ausgeglichen werden. Z.B. kann damit ein Geb√§ude gerade ger√ľckt werden.

Effekte

Effekte in Lightroom

Hier k√∂nnen Vignetten hinzugef√ľgt werden. Diese k√∂nnen entweder den Rand abdunkeln oder aufhellen. Damit kann z.B. der Blick des Betrachters gelenkt werden.

Ein weiteres Stilmittel ist das Hinzuf√ľgen von K√∂rnung. Dies kann mit den unteren drei Reglern eingestellt.

 

So, das waren also die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Damit kann man eine ganze Menge aus seinen Bildern rausholen. Nat√ľrlich gilt auch hier: √úbung macht den Meister. Und irgendwann hat man seinen ganz eigenen Stil gefunden.

Beim n√§chsten mal gehe ich auf die Exportfunktion in Lightroom ein. Denn man m√∂chte die Bilder nicht nur in Lightroom bearbeiten, sondern auch zeigen. Daf√ľr m√ľssen die Bilder mit den Lightroomeinstellungen exportiert werden.

Bis dann, Nils

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Lightroom Guide Teil 6: Entwickeln – Navigationsmodul

Hallo,

in diesem Lightroom Guide geht es um das Entwicklungsmodul. Es ist mittlerweile der 6. Teil von meinem Lightroom Guide. Dieser Guide ist f√ľr Einsteiger in Lightroom gedacht und alle die sich das Programm noch zulegen m√∂chten.

Oben rechts in Lightroom wird der Entwicklungsmodus ausgew√§hlt mit einem Klick auf ‚ÄěEntwicklung‚Äú. In diesem Modus gibt es nur die Ansicht als Einzelbild oder die Vergleichsansicht. Andere Bilder k√∂nnen entweder mit den Pfeilen unter dem Bild, auf der Tastatur oder mit Hilfe der Bilderleiste im unteren Bereich gewechselt werden.

Entwicklungsmodul in Lightroom

Entwicklungsmodul in Lightroom

Im Entwicklungsmodus gibt es sehr viele M√∂glichkeiten um das Bild zu bearbeiten. Mit Lightroom ist es m√∂glich hinsichtlich Farben, Belichtung, Tonung, Sch√§rfe usw. das Bild zu bearbeiten. Lokale Anpassungen k√∂nnen mit Pinseln, Radial, oder Verlaufsfilter angenommen werden. Auch rote Augen k√∂nnen entfernt werden und kleine Flecken oder Pickel k√∂nnen mit der Bereichsreparatur bereinigt werden. Doch gr√∂√üere √Ąnderungen an dem Bild, wie z.B. Gegenst√§nde einf√ľgen oder entfernen, Sonnenstrahlen einf√ľgen, Schlanker machen usw. sind mit Lightroom nicht m√∂glich. Dazu ben√∂tigt man ein Programm wie z.B. Photoshop.

Auch im Entwicklungsmodul gibt es wieder verschiedene Bereiche auf dem Bildschirm. Links gibt es den Navigator in der Mitte das Bild und rechts die Bearbeitungsregler. In diesem Beitrag gehe ich auf das Navigationsmodul ein. Im nächsten Beitrag werde ich dann die Werkzeuge auf der rechten Seite beschreiben.

Navigationsmodul in Lightroom

Navigationsmodul in Lightroom

Navigator:

Im Navigator wird immer das Bild als Vorschau angezeigt. So kann man immer gleich die √Ąnderungen sehen ohne diese durchzuf√ľhren. Das ist vor allem sehr hilfreich wenn man mit den Vorgaben arbeitet. So sieht man gleich wie das Bild aussehen wird wenn man nur mit den Mauszeiger √ľber die Vorgabe geht.

Rechts √ľber dem Bild gibt es Einstellungen f√ľr die Vergr√∂√üerung. W√§hrend der Bearbeitung kann das Bild damit vergr√∂√üert werden. Z.B. bei der Anwendung der Bereichsreparatur oder von dem Pinsel ist die Vergr√∂√üerung sehr hilfreich.

Vorgaben:

Vorgaben oder auch Presets genannt sind nichts anderes als vorgefertigte Entwicklungseinstellungen, diese kann man sich selber abspeichern oder fertige Presets kaufen. Die Presets m√ľssen dann in den richtigen Ordner gelegt werden. Die eigenen Vorgaben werden ganz einfach erstellt, indem die gemachten Einstellungen zu einem Bild gespeichert werden. So kann man immer wieder die gleichen Einstellungen vornehmen und muss nicht jedes Bild einzeln bearbeiten. Dies ist z.B. sehr hilfreich wenn die Bilder immer die gleichen Lichtverh√§ltnisse haben.
Jedoch kann das Erstellen eines Prests lange dauern. Einfacher und schneller geht es wenn man sich die Presets fertig kauft. Spezielll f√ľr die Hochzeitsfotografie habe ich bereits ein Paket entwickelt. Diese Presets sind aber auch f√ľr andere Bilder geeignet, wie z.B. Portraits, Verlobungsbilder, Kinderfotos usw.

Schnappsch√ľsse:

Das ist ein sehr n√ľtzliches Tool wenn man sich nicht ganz sicher bei der Bearbeitung ist. Mit diesem Tool kann man ein Schnappschuss von dem Bild mit den aktuellen Einstellungen abspeichern. Wenn der Schnappschuss dann erstellt ist, kann man an dem Bild noch weiter arbeiten und immer wieder zu dem Schnappschuss wechseln.

Protokoll:

Wenn man in Lightroom die Einstellungen an einem Bild √§ndert, wird alles protokolliert. Dadurch kann man jederzeit die Schritte zur√ľcksetzen. Mit der Tastenkombination STRG+Z bzw. cmd+Z kann das auch sehr schnell gemacht werden.

Sammlung:

Unter diesem Punkt können Sammlungen erstellt oder ausgewählt werden, wie bereits im letzten Beitrag erläutert.

 

So, das war es f√ľr den ersten Teil des Entwicklungsmodul. Beim n√§chsten Beitrag geht es dann um die Werkzeuge in diesem Modul.

Wie immer freue ich mich wenn es euch gefallen hat. Wenn ja, dann lasst mir doch ein Like auf meiner Facebook-Seite da und teilt diesen Beitrag.

Bis dann
Nils

 

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 5: Bibliothek – bewerten, markieren und filtern

Hallo,

das ist schon mittlerweile der 5. Teil des Lightroom Guide auf meiner Seite. Diesmal geht es um das Bibliotheksmodul und was man dort alles machen kann.
Wer die letzten Artikel verpasst hat kann die hier nochmal durchlesen.

Die Bibliothek ist die √úbersicht √ľber die Fotos, Ordner, und Dateiinfos.
Im linken Teil sind der Navigator, die Ordner und Veröffentlichungsdienste untergebracht. In der Mitte seht ihr die Fotos in dem ausgewählten Ordner. Je nach dem welche Ansicht ihr auswählt, können die Bilder in verschiedenen Ansichten gezeigt werden:

Gitteransicht (G):

Die Gitteransicht in Lightroom f√ľr eine gute √úbersicht

Die Gitteransicht in Lightroom f√ľr eine gute √úbersicht

Einzelansicht (E)

Die Einzelansicht in Lightroom

Die Einzelansicht in Lightroom

Vergleichsansicht (C)

Die Vergleichsansicht in Lightroom

Die Vergleichsansicht in Lightroom

 

In der rechten Seite der Bibliothek können Schnelländerungen vorgenommen werden, die sogenannten Ad-hoc Einstellungen. Außerdem können die Metadaten noch direkt bearbeitet werden.

Markierung und Bewertung

In der Regel werden die Bilder in der Bibliothek ausgewählt und bewertet. Das ist hilfreich um einen Überblick bei den Bildern zu behalten.
Zur Auswahl und zur Bewertung gibt es folgende Funktionen:

  • Markierung: Man kann die Bilder ausw√§hlen oder ablehnen. Der Standardstatus ist unmarkiert. Ausgew√§hlte Bilder erkannt man an der wei√üen Fahne. Abgelehnte Bilder werden durch eine schwarze Fahne gekennzeichnet und diese Bilder sind dann ausgegraut.
  • Stern-Markierung: Es gibt die M√∂glichkeit Sterne als Bewertung zu vergeben. 0 bis 5 Sterne k√∂nnen vergeben werden. Dies ist hilfreich um nur die besten Fotos auszuw√§hlen. Dazu geht man eine erste Runde durch die Bilder und vergibt z.B. einen Stern f√ľr die Bilder, die gefallen. Dann geht man wieder nur die Bilder mit einem Stern durch und vergibt dann z.B. 2 Sterne f√ľr die besseren Fotos usw. Bis man zum Schluss die besten Bilder ausgew√§hlt hat.
  • Farbmarkierung: Eine weitere M√∂glichkeit ist die Farbmarkierung. Ich vergebe z.B. eine gr√ľne Markierung bei den fertig bearbeiteten Bildern. So kann ich diese ausblenden bei der Bearbeitung.

Wenn die Bilder später markiert und bewertet wurden, können diese gezielt angezeigt werden. Dazu können die Bilder mit Hilfe der oberen Zeile gefiltert werden. Es kann nach markierten Bildern, bewerteten Bildern und weiteren Dateiinformationen gefiltert werden.

Shortcuts

1-5: Sterne vergeben
6: Rote Farbmarkierung
7: Gelde Farbmarkierung
8: Gr√ľne Farbmarkierung
9: Blaue Farbmarkierung
P: Foto markieren
X: Foto als abgelehnt markieren
U: Markierung aufheben

Sammlungen:

In der linken Seite gibt es noch den Reiter Sammlungen. Diese k√∂nnen auch noch zur Organisation der Daten beitragen. Es k√∂nnen eigene Sammlungen mit ausgew√§hlten Bildern erstellt werden. Es ist aber auch m√∂glich sogenannte Smart-Sammlungen zu verwenden. Damit werden Sammlungen erstellt die bestimmte Kriterien haben. Z.B. wo alle Bilder mit einer roten Markierung und einer Bewertung von 3 Sternen reinkommen, oder alle mit einem bestimmten Stichwort. Wenn man die Bewertung und die Stichw√∂rter konsequent durchf√ľhrt, kann so eine einfache Auswahl von z.B. Urlaubsfotos oder den Kindern erfolgen.

Das war es schon wieder f√ľr den Teil √ľber das Bibliotheksmodul. Ich m√∂chte den Guide bewusst kurz und knapp halten, so lernt man in kurzer Zeit m√∂glichst viel. Wichtig ist es das alles in der Praxis zu √ľben und zu sehen was damit alles m√∂glich ist.

Im nächsten Teil wird es um den Entwicklungsmodus gehen.