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Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Levitation Foto Tutorial oder Personen schweben lassen

Hi Leute,

in diesem Beitrag möchte ich mal eine kleine Anleitung geben für die Levitationsbilder, die ich letztens erstellt habe. Meine treuen Fans auf Facebook konnten die Bilder bereits sehen. Für alle anderen habe ich die hier nochmal. Für die Zukunft solltet ihr auch Fan meiner Facebook Seite werden, so verpasst ihr nichts mehr 😀

Der Weg zu solchen Bildern ist eigentlich nicht so schwer. Auch wenn es sich vielleicht erstmal kompliziert anhört. Wenn man sich etwas in Photoshop auskennt kann man das einfach nachmachen.

Was benötigt man für so ein Bild:

  • Stativ
  • Kamera (am besten mit manuellen Einstellmöglichkeiten)
  • Hocker, Stuhl, kleinen Tisch oder irgendwas wo man sich drauf abstützen kann
  • Model oder natürlich auch sich selber

Schritt 1:

Als erstes sucht man sich eine passende Location. In diesem Fall war es eine Wiese. Ich habe die Kamera mit dem Stativ aufgestellt und die Belichtung passend eingestellt. Die Belichtung sollte im Modus M eingestellt werden, so kann die Kamera später nichts mehr automatisch verändern.

Schritt 2:

Wenn man mit der Belichtung zufrieden ist, macht man das erste Foto. Wir brauchen nun ein „nackiges“ Foto ohne Stuhl oder Model. Die Schärfe muss natürlich so eingestellt werden, dass später das Model richtig fokussiert wird. Ich habe einfacherweise, die beiden dort hingestellt wo sie später auch stehen bzw. schweben werden. Dann habe ich mit dem manuellen Fokus richtig scharf gestellt. Wenn also die Fokus und die Belichtung richtig eingestellt ist darf an der Kamera nichts mehr verändert werden, vor allem nicht die Schärfe und die Blende. Und der Bildausschnitt muss auch gleich bleiben, deshalb auch das Stativ.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Schritt 3:

Jetzt wird das Model (in diesem Fall 2 Models) auf einem Stuhl oder sonstwas positioniert und eine schwebende Haltung eingenommen. Wir haben hier noch mit Heliumballons den Effekt etwas lustig dargestellt. Das muss aber nicht unbedingt sein. Da gibt es sicherlich genug Spielraum für die Kreativität.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Levitationsshooting, Personen schweben lassen.

Schritt 4:

Nach einigen Aufnahmen sucht man sich nun ein Foto mit dem Hintergrund und mit den Models aus. Wenn man vorher eine Bildbearbeitung machen möchte, ist es wichtig bei beiden Fotos die gleichen Einstellungen zu benutzen. Oder man bearbeitet das fertige Bild später.

Schritt 5:

In Photoshop muss nun das Foto mit den Models über das Bild mit dem Hintergrund gelegt werden.

In Photoshop die beiden Bilder übereinander legen und ausmaskieren

In Photoshop die beiden Bilder übereinander legen und ausmaskieren

Schritt 6:

Jetzt aktiviert man bei dem Bild mit den Models die Maske. Anschließend nimmt man sich den Stift und wählt die Farbe schwarz. Damit entfernt man nun den Stuhl oder was man verwendet hat. Dafür einfach mit der schwarzen Farbe die entsprechenden Stellen ausmaskieren. Mit etwas Übung sollte das kein Problem sein. Zum Schluss muss man eventuell noch auf die Schatten achten und gegebenfalls nachbessern.

Jetzt sollte man ein Bild haben, auf dem es aussieht als ob jemand schwebt.

Viel Spaß beim ausprobieren.

 

Fragen zu Lightroom und Photoshop

Hallo Leute,

in letzter Zeit werden mir häufig Fragen zu Photoshop und Lightroom gestellt. Da mein letzter Beitrag etwas her ist, dachte ich mir daraus einen schönen Beitrag zu machen. Vielleicht habt ihr euch auch schon mal die Fragenm gestellt.

Die Fragen schreibe ich nicht hierhin, sondern ich habe aus mehreren Fragen jeweils eine Überschrift gemacht. So kann ich besser zu jedem Thema etwas schreiben und muss nicht alles einzeln schreiben.

Photoshop oder Lightroom

Das ist die Standardfrage wenn ich über diese beiden Programme rede. Welches besser von den beiden ist kann man so nicht sagen. Photoshop kann von der Bildbearbeitung das gleiche wie Lightroom. Aber bei Photoshop kann man noch mit Ebenen arbeiten. Damit kann man z.B. den Hintergrund ändern, Gegenstände ausschneiden usw.

Das ist bei Lightroom nicht möglich. Nur kleine Flecken oder Pickel können damit retuschiert werden. Lightroom ist neben der Bildbearbeitung für die Bildverwaltung geeignet. Man kann seine Fotos in Ordnern und Sammlungen sortieren. Außerdem kann man die Bilder bewerten oder mit Stichwörtern versehen um sie schneller wieder zu finden.

Es muss nach der Verwendung ausgesucht werden. Man muss wissen was genau man damit machen möchte?

Lightroom nur zum Verwalten oder auch zur Bearbeitung

Diese Frage habe ich schon sehr oft gehört. Anscheinend wird durch die Medien suggeriert, dass nur mit Photoshop Bilder bearbeitet werden können. Aber Lightroom ist nicht nur zum Verwalten da. Mit Lightroom kann man schon viel an den Fotos bearbeiten. Unter diesem Absatz zeige ich Bilder, die eine Bearbeitung mit Lightroom zeigen. Bei dem Bild mit der Kirche wurden nur die Sterne mit Photoshop eingefügt. Sonst ist alles mit Lightroom gemacht worden. Ich finde damit kann man schon viel machen. Man könnte auch sagen, dass mit Photoshop bessere Bildmontagen möglich sind.

Lightroom 5 oder Lightroom 6

Lightroom 5 und 6 sind vom Grundprinzip gleich. Lightroom 6 ist etwas schneller, aber nicht immer wirklich spürbar. Dann gibt es in Lightroom 6 eine integrierte HDR- und Panoramafunktion. Dafür benötigt man in Lightroom 5 eine extra Software, wie z.B. Photoshop. Dann gibt es noch die neue Funktion mit der Gesichterkennung. Das habe ich bis jetzt erst kurz getestet und fand es ganz gut. Aber man muss sehr oft bestätigen, dass das richtige Gesicht erkannt wurde. Ich denke aber, wenn die Gesichtserkennung vollständig gemacht wurde ist es ein cooles Feature. Dann kann man ganz einfach in seiner Bibliothek nach Gesichtern bzw. Personen filtern.

Dann kann man mit Lightroom 6 auch noch nette Filmchen aus seinen Bildern machen und mit Musik und Effekten belegen. Um seine Bilder im Web zu veröffentlichen kann man nun eine HTML5 Galerie erstellen. Und als besonders hilfreich finde ich die neue Funktion des Filterpinsels. Damit kann man bei einem Verlaufsfilter die Stellen ausmaskieren, die nicht vom Verlaufsfilter verändert werden sollen bzw. nur gering verändert werden sollen.

Es sind also wirklich gute Verbesserungen dabei, die sehr nützlich sein können. Daher empfehle ich auf jeden Fall die neue Lightroom 6 Version. Außerdem ist die neue Version als verpackte Variante bei Amazon günstiger als die alte 5er Version. Die Download Version ist nur etwa 5 Euro teurer. Hier die Links: Lightroom 6 und Lightroom 5

Mit einem "alten" Buch zu Lightroom 5 auch Lightroom 6 lernen

Mit einem Buch zu Lightroom 5 kann man sich problemlos in Lightroom 6 einarbeiten. Das Grundprinzip von Lightoom ist ja gleich geblieben. Nur die Neuerungen wird man natürlich nicht darin finden. Am Anfang ist es aber sowieso wichtiger erstmal das Prinzip von Lightroom zu verstehen. Also das Arbeiten mit dem Katalog, Importieren, Sortieren, Bewerten, Ordnen, Entwickeln und Exportieren.

Mit einem Buch lernen oder einen Kurs besuchen

Das hängt etwas von der Person ab würde ich sagen. Manche Leute bringen es sich lieber selber bei und das kann auch gut funktionieren. Es kommt drauf an wie schnell man sich in neue Programme einarbeiten kann, das ist ja bei jedem anders. Es gibt viele Bücher, Intersetseiten oder Videos im Netz mit Informationen und Anleitungen, die einem weiterhelfen. Dafür benötigt man aber viel Zeit um alles zu finden und zu lernen. Was ich als größten Nachteil sehe ist, dass man bei diesen Medien nicht direkt nachfragen kann. Manchmal wird einfach etwas übersprungen in der Anleitung und schon kommt man nicht mehr hinterher. Dafür ist ein Kurs natürlich besser. Es besteht die Möglichkeit direkt nachzufragen wenn etwas unklar ist. Außerdem ist es möglich bei einem Kurs einen kompletten Workflow durchzugehen. So kann man alles was für die Arbeit mit Lightroom benötigt wird lernen und in einzelnen Schritten an einem Beispielbild nachverfolgen. Das ist besser als einzelne Schnipsel im Netz zu suchen und nachher nicht zu wissen wann und wo man es anwendet.

 

Ich hoffe mit diesem Beitrag werden einige Fragen bei euch beantwortet. Wenn ihr noch weitere Fragen habt schreibt es einfach in die Kommentare.

Wenn euch der Beitrag gefällt liked und teilt ihn gerne.

Schönen Gruß, Nils

 

Portraits, Beauty, People Fotografie

Haut abpudern

Hallo zusammen,

da ich ja viel mit Photoshop arbeite um meine Portraits zu bearbeiten, schaue ich mir regelmäßig Tutorials an. Über Facebook bin ich auf das Tutorial von Lifestyle Shooting gestoßen. Die liebe Natascha macht einen wirklich super Job und klasse Arbeiten.

Aber zurück zum Tutorial. Ich habe viel mit den üblichen Mitteln gearbeitet um die Haut schön und weich zu bekommen. Angefangen bei der Grobretusche um deutliche Unreinheiten, Pickel oder ähnliches zu entfernen. Dann mit der Frequenztrennung die Farbe der Haut einheitlich gemacht und auf der Strukturebene die kleineren Unreinheiten bearbeitet.

Seit dem Video arbeite ich mit der gezeigten Technik. Dafür habe ich mir eine Aktion für Photoshop erstellt. In dieser arbeite ich mit Smartfilter, damit die Werte nachträglich noch geändert werden können. Voreingestellt ist, wie im Video, 15 Pixel beim Hochpassfiler und 7 Pixel beim Weichzeichner.

Zwar gibt es diese Art des abpuderns auch im neuen Beauty Retouch CC Panel von Calvin Hollywood, aber dort kann man sich nur zwischen drei unterschiedlichen Stärken entscheiden. Mit meiner Aktion kann man dank des Smartfilters nachträglich die Stärle ganz nach Geschmack einstellen. Außerdem gibt es noch viele die das Panel nicht haben. Dafür ist meine Aktion genau richtig.

Ich hoffe diese Aktion hilft euch bei der Beauty Retusche. Ich würde mich über Feedback freuen. Wenn ihr weiterhin über meine Neuheiten informiert werden möchtet abonniert doch meine Seite bei Facebook.

Haut abpudern

Hier die Aktion zum Downloaden: Abpudern mit Hochpass (NWFotodesign)