BeitrÀge

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 2: Katalogeinstellungen, Voreinstellungen und Ordnerstruktur

Hey Leute,

hier ist der zweite Teil vom Lightroom Guide. In dem letzten Teil habe ich grundlegendes zu Lightroom beschrieben (Zum ersten Teil geht es hier lang). Außerdem habe ich noch die Funktionsweise des Programms erklĂ€rt.
Da Lightroom ein Programm mit vielen Funktionen und Möglichkeiten ist, möchte ich Schritt fĂŒr Schritt eine Anleitung geben. Heute beschĂ€ftigen wir uns mit den Katalogeinstellungen, Voreinstellungen und der Ordnerstruktur.

Vor der Verwendung von Lightroom

Wie bereits erwĂ€hnt, arbeitet Lightroom mit Katalogen. Bevor man Lightroom zum ersten Mal benutzt muss also erst ein Katalog angelegt werden. Manche legen z.B. fĂŒr jedes Kalenderjahr einen neuen Katalog an, damit der Katalog nicht zu groß wird. Denn ein zu großer Katalog bremst das Programm erheblich. Eine generelle Aussage ab wie vielen Bildern das so ist gibt es nicht, man merkt aber eine schlechtere Performance. Ich lege mittlerweile nach Themen und Jahr einen Katalog an. Also Privat 2016, Shootings 2016 oder Hochzeiten 2016 usw.
Hat man einmal den Katalog mit Ordnerstrukturen angelegt, dĂŒrfen die Ordner nicht unter Windows oder Mac verĂ€ndert bzw. verschoben werden. Lightroom hat dann nicht mehr die richtige VerknĂŒpfung. Die Bilder mĂŒssen dann neu importiert bzw. zugeordnet werden.

Lightroom Katalog erstellen

Unter Datei/ Neuer Katalog könnt ihr einen neuen Katalog erstellen. Wenn ihr da drauf klickt, könnt ihr den Speicherort fĂŒr den Katalog wĂ€hlen. Wenn ihr spĂ€ter mal mehrere Kataloge speichern möchtet, empfehle ich immer den gleichen Ordner. So ist es schneller zu wechseln. Bei mir liegen die alle unter User/ Bilder/ Lightroom.

Einen neuen Katalog in Lightroom erstellen

Einen neuen Katalog in Lightroom erstellen

Voreinstellungen in Lightroom

In den Voreinstellungen könnt ihr alle Grundlegenden Einstellungen fĂŒr Lightroom vornehmen. Hier werden auch die „Externen Bearbeitungen“ fixiert. Wie ihr zu den Voreinstellungen kommt seht ihr hier:

Voreinstellungen in Lightroom öffnen

Voreinstellungen in Lightroom öffnen

Wenn ihr z.B.: Photoshop CC zur weiteren Bearbeitung nutzt, kann dieses Programm hier hinterlegt werden. Dadurch könnt ihr die Bearbeitung direkt aus Lightroom starten. Ihr könnt noch einstellen in welchem Dateiformat und welcher QualitĂ€t das Bild an Photoshop ĂŒbergeben werden soll.
Im zweiten Abschnitt könnt ihr weitere externe Editoren einstellen. Hier seht ihr zum Beispiel die Anwendung den Nik Filter Color Efex Pro. Das Plugin bekommt man mittlerweile ĂŒbrigens kostenlos. Das kann ich total empfehlen. Auch hier können wieder die Parameter zum Format und der QualitĂ€t eingestellt werden.

Voreinstellungen der externen Bearbeitung in Lightroom

Voreinstellungen der externen Bearbeitung in Lightroom

Katalogeinstellungen in Lightroom

Ihr könnt unter Bearbeiten/Katalogeinstellungen auf die aktuellen Informationen zu eurem Katalog zugreifen. Ihr seht hier unter anderem den Speicherort des Katalogs.

Übersicht der Katalogeinstellungen in Lightroom

Übersicht der Katalogeinstellungen in Lightroom

Ihr seht hier auch, wann der Katalog zuletzt gesichert wurde und wie groß der Katalog ist.
In dem Bild seht ihr ein Beispiel Katalog, der 539,25 MB groß ist. In diesem Katalog befinden sich ca. 7000 Bilder.
Hier sieht man deutlich, dass in Lightroom nicht die Bilder selbst sondern nur die Informationen dort gespeichert sind. Sonst wĂ€re der Katalog deutlich grĂ¶ĂŸer.

Ordnerstruktur ĂŒberlegen

Macht euch von Anfang an Gedanken, wie ihr eure „Bibliothek“ strukturieren möchtet. Es gibt hier verschiedene Herangehensweisen die alle richtig sind. Jeder arbeitet unterschiedlich und daher gibt es auch kein Patentrezept dafĂŒr.
Am besten ĂŒberlegt ihr euch vorher wie ihr die Ordner strukturieren möchtet. Jeder macht es anders. Viele haben auch schon eine gewisse Struktur in dem Windows Ordner System oder im Mac System. Dann sollte man das auch so bei Lightroom ĂŒbernehmen.
Es gibt z.B. die Möglichkeit nach Ereignissen zu strukturieren oder nach dem Datum der Aufnahme. Das muss jeder fĂŒr sich entscheiden. Es kommt nur darauf an, dass man sich darin zurecht findet.

 

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So, das war es schon wieder mit dem Lightroom Guide fĂŒr diese Woche. NĂ€chste Woche geht es weiter mit dem Überblick von Lightroom und was die einzelnen Module können. In den kommenden Wochen gehe ich natĂŒrlich noch detailliert auf die einzelnen Module ein.

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, freut es mich wenn ihr mir ein Kommentar schreibt und/ oder den Beitrag teilt.

Stay clean…
Nils

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Startschuss zum Lightroom Guide

Hallo liebe Fotofreunde,

in letzter Zeit erreichen mich mehrere Fragen zu Lightroom. Die Fragen sind total unterschiedlich. Mal geht es einfach darum was Lightroom eigentlich ist, mal wie es funktioniert, mal um verschiedene Einstellungen usw. Es scheint also Bedarf an Informationen zu dem Programm Lightroom zu geben. Es ist ja auch ziemlich umfangreich. Aber ich kann euch beruhigen, wenn man es erstmal durchschaut hat ist es nicht wirklich schwer. Es gibt halt sehr viele Einstellungen, Knöpfe und Regler in Lightroom. Dadurch wird man auf den ersten Blick vielleicht erschlagen.

Vorher-Nachher Vergleich mit dem Lightroom Preset "Style"

Vorher-Nachher Vergleich mit dem Lightroom Preset „Style“.
Bald gibt es das Preset in einem Wedding Preset Paket zu erwerben.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einen Lightroom Guide zu erstellen. In dem Lightroom Guide sollt ihr die Möglichkeiten dieser Software kennenlernen. Zu den verschiedenen Modulen möchte ich die Einstellungen und Werkzeuge durchgehen. Dabei möchte ich euch bei der Benutzung von Lightroom helfen und alle benötigten Schritte fĂŒr ein fertiges Bild erklĂ€ren: Importieren, Bewerten, Sortieren, Bearbeiten bis hin zum exportieren.

Ich werde versuchen einmal in der Woche ein Kapitel zu veröffentlichen.

In diesem ersten Teil geht es um die Grundlagen von Lightroom und die Arebitsweise von Lightroom. Wenn euch mein Guide gefĂ€llt wĂŒrde ich mich freuen wenn ihr bei Facebook auf „GefĂ€llt mir“ klickt und meine Arbeit teilt. Genauso freue ich mich ĂŒber Kommentare und Feedback. Sagt mir auch wenn euch noch was fehlt oder ihr Fragen zu einem bestimmten Thema habt. Also jetzt viel Spaß beim lesen.

Grundlagen

Lightroom ist ein Bildbearbeitungsprogramm, Raw Konverter und Bilderverwaltungsprogramm in einem. Als kleinen Einstieg hier eine Auflistung der Funktionen von Lightroom:

  • Betrachtung der Bilder, Veröffentlichung und PrĂ€sentation aller gĂ€ngigen Bildformate
  • Verwaltung, Darstellung und Sortierung von tausenden Bildern mit Hilfe des Katalogs
  • Bildersuche per Stichwort, nach verwendeter Kamera, Objektiv, Blende usw.
  • Bearbeitungsmöglichkeit der Bilder mit vielen individuellen Einstellungsmöglichkeiten aber auch Vorgaben fĂŒr die einfache Änderung bzw. Korrektur
  • Exportierung der bearbeiteten Bilder von geringer bis ausgezeichneter QualitĂ€t fĂŒr Web oder Druck. Außerdem können die Bilder mit Galerien prĂ€sentiert werden oder direkt auf sozialen Netzwerken gepostet werden.
  • GEO-Anzeige der aufgenommenen Bilder auf einer Karte. (DafĂŒr ist ein GPS Modul an der Kamera notwendig)

Information zur Version

Die aktuellste Version ist Lightroom CC. Diese ist im Abo immer aktuell. Alternativ kann das Programm auch zum einmaligen Preis erworben werden, das ist dann Lightroom 6.

Wie arbeitet Lightroom

Lightroom arbeitet mit einer Datenbank bzw. Katalog. Dort werden nur die Informationen zu den Bildern gespeichert. Das heißt Lightroom arbeitet nichtdestruktiv. Das bedeutet die originalen Dateien werden nicht verĂ€ndert. Die Änderungen bei den Bildern, wie Farbe, Kontrast, SchĂ€rfe usw. werden nur in der Datenbank gespeichert. Erst wenn die Bilder exportiert werden gibt es ein neues Bild mit den Änderungen.
Eine Ausnahme sind das Adobe eigene DNG Format. Dieses Dateiformat speichert alle Einstellungen und Metadaten in der Datei. Kann also auch von anderen Personen verwendet werden mit allen gemachten Einstellungen. Eine DNG Datei muss aber erst erstellet werden. In Lightroom kann man seine Bilder direkt beim Importieren in DNG umwandeln oder spÀter im Katalog.
Außerdem werden in dem Katalog noch weitere Daten gespeichert. So können die Bilder auf viele verschiedene Arten sortiert und mit Stichworten versehen werden. Das hilft bei der Suche nach bestimmten Bildern von einem bestimmten Ereignis. Vor allem wenn man sehr viele Bilder hat ist die Suche nach einem Stichwort wie z.B. Mallorca, 2015, Familie sinnvoll.

Das war es erstmal mit dem ersten Teil. NĂ€chste Woche geht es weiter mit diversen Voreinstellungen und Katalogeinstellungen.

Bald werde ich auch Lightroom Presets anbieten. Die Presets werden hauptsĂ€chlich fĂŒr die Hochzeitsfotografie geeignet sein. Sie eignen sich aber auch prima fĂŒr Kinder-, Baby-, Portraits-, und Verlobungsshooting oder auch fĂŒr Landschaften. Mit nur einem Klick entstehen so wunderschöne Bilder mit einem einzigartigen Look.

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Infografik zum Thema Hochzeit und Hochzeitsfotografie in Deutschland

Hallo Leute,

da ja bald wieder die Hocheitssaison startet, habe ich gedacht eine aktuelle Infografik zu dem Thema zu zeigen. Letztes Jahr habe ich das auch schon mal gemacht. Ich finde die Zahlen sehr interessant zu lesen. Einerseits fĂŒr Hochzeitspaare, aber auch fĂŒr Hochzeitsfotografen.

Bei professionellen Hochzeitsreportagen tauchen seitens der Brautpaare hĂ€ufig eine Vielzahl an Fragen auf. Diese Infografik von Julibild gibt jetzt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Hochzeitsfotografie: Wie viele Hochzeiten finden durchschnittlich pro Jahr statt? In welchen Monaten sind Hochzeitsfotografen besonders schwer zu finden? In welchen StĂ€dten sind Hochzeitsfotografen besonders gefragt? Und natĂŒrllich die wichtigste aller Fragen: Wie finden wir den passenden Hochzeitsfotografen fĂŒr unsere Hochzeit?

Die Infografik habe ich nicht selber erstellt. Sie kommt von Julibild aus Lippstadt, die sie mir freundlicherweise zur VerfĂŒgung gestellt hat. NatĂŒrlich will ich euch die Infos nicht vorenthalten. Leider sind die Zahlen fĂŒr die Ausgaben nicht besonders reprĂ€sentativ, denn es sind Zahlen aus den USA. Aus diesem Grund hat Julibild eine Umfrage gestartet. Wer also Angaben zu dem Ausgaben einer bzw. seiner eigenen Hochzeit machen kann wĂŒrde sehr helfen eine Datenbasis aufzubauen. Das ganze ist natĂŒrlich anonym.

Auch fĂŒr Hochzeitsfotografen wurde eine Umfrage erstellt. Es geht dabei um die Ausgaben und Einnahmen. Eine gute Statistik wĂ€re doch auch hierfĂŒr prima. Also helft doch mit, wenn ihr Hochzeitsfotograf seid.

ZusĂ€tzlich zur Infografik habe ich mal noch weitere Daten rausgesucht. Die Entwicklung der Eheschließungen finde ich ganz schön krass, 1950 gab es noch 750.452 Eheschließungen. Das ist also ungefĂ€hr doppelt so viele wie 2014. Das finde ich eine krasse Entwicklung. Außerdem habe ich noch eine weitere Interssante Zahl gefunden: 2013 hatten sich 16,4 % der Hochzeitspaare aus Deutschland im Internet kennengelernt. Ich kann mir vorstellen, dass diese Zahl noch steigt in den nĂ€chsten Jahren. Was meint ihr?

Ich wĂŒnsche euch viel Spaß beim lesen der Infografik. Wenn Sie euch gefĂ€llt, teilt sie gerne!

Schönen Gruß, Nils

Infografik zum Thema Hochzeit. Ein Beitrag von Nils Wydrinna, Hochzeitsfotograf in Salzkotten bei Paderborn

Welche Kamera soll ich kaufen?

Hallo liebe Leute,

Ich werde hĂ€ufig gefragt welche Kamera ich als Einsteiger-Kamera empfehlen kann. Viele sind sich unsicher bei der großen Auswahl an Modellen und den Preis- bzw. Leistungsunterschieden. Durch die Vergleichsmöglichkeiten im Internet wird man ja wirklich ĂŒberschlagen damit und verliert schnell den Überblick.

Die vielen Kameramodelle haben unterschiedliche Eigenschaften. Man wird erschlagen mit Megapixel, Serienbildgeschwindigkeit, hohe ISO Werte, WLAN, automatische Motiverkennung, schneller Autofokus usw


Doch was nĂŒtzt einen diese tollen Features? Eventuell benötige ich die gar nicht. Oft sind es auch nur Marketingwörter, die zum Kauf anreizen sollen. Was nĂŒtzt mir 20 oder mehr Megapixel wenn ich meine Bilder nur auf 13 x 18 ausdrucke? Was nĂŒtzt mir eine hohe Serienbildgeschwindigkeit oder schneller Autofokus wenn ich nur Landschaften fotografiere, wo es nicht auf Geschwindigkeit ankommt? Was nĂŒtzt mir ein hoher ISO Wert wenn ich nur am hellen Tag fotografiere? WLAN ist nice to have, aber auch nicht wirklich notwendig. Was will ich mit einer automatischen Motiverkennung wenn ich eh alles manuell einstelle?

Man sieht, es können alle Eigenschaften relativiert werden. Man muss sich nur klar machen was man wirklich benötigt. Was möchte ich fotografieren? Was bin ich bereit dafĂŒr zu bezahlen?

FĂŒr manche ist vielleicht eine gute Kompaktkamera die beste Empfehlung. Diese ist sehr klein und leicht. Deshalb kann man sie immer dabei haben zum Festhalten der verschiedenen Lebensereignisse. Die GrĂ¶ĂŸe und das Gewicht ist bei vielen ein Kritikpunkt bei Spiegelreflexkameras. Mich persönlich stört es gar nicht, aber das sieht jeder anders.

Bei Kompaktkameras hat man in der Regel einen kleinen Sensor und keine großen Einstellmöglichkeiten. Mit kleinen Sensoren bekommt man keine unscharfen HintergrĂŒnde hin. DafĂŒr muss es ein grĂ¶ĂŸerer Sensor sein, wie in einer Spiegelreflexkamera oder Systemkamera. In den letzten Jahren sind immer mehr Systemkamera-Modelle auf den Markt gekommen. Damit möchten die Hersteller den Spagat zwischen SpiegelreflexkameraqualitĂ€t und kompakter Form schaffen. Mittlerweile gibt es wirklich gute Modelle, die in der Regel APS-C oder sogar Vollformatsensoren besitzen, also gleiche QualitĂ€t wie Spiegelreflexkameras liefern. Ich persönlich sehe aber keinen Vorteil in der GrĂ¶ĂŸe gegenĂŒber Spiegelreflexkameras. Das GehĂ€use ist zwar Ă€hnlich groß wie eine Kompaktkamera, aber wenn ein Objektiv davor ist passt sie auch nicht mehr in die Jackentasche. Man ist also auch auf eine extra Tasche angewiesen. Allerdings muss diese nicht so groß wie fĂŒr eine Spiegelreflexkamera sein, was fĂŒr den ein oder anderen wieder ausschlaggebend ist.

Komme ich nochmal zurĂŒck zur Kaufentscheidung fĂŒr eine Einsteigerkamera. Ich bin der Meinung, die Kamerafrage wird ĂŒberschĂ€tzt. WĂ€hlt man eine Kamera aus dem aktuellen Einsteigerbereich ist es egal von welchem Hersteller diese ist. Die machen alle gute Fotos, viel wichtiger ist es mit der Technik umgehen zu können. Was nĂŒtzen die besten Einstellmöglichkeiten, wenn ich damit nicht umgehen kann. Man sollte nur vorher testen ob die Kamera gut in der Hand liegt, das ist wichtig im Gebrauch.

Am Anfang steht auch die Frage nach dem Objektiv. Wenn man noch keine klaren Vorstellung hat was man fotografieren möchte, sind die beigefĂŒgten Kit-Objektive erstmal ausreichend. SpĂ€ter erkennt man was genau einem wichtig ist. Erst wenn man die Technik versteht, weiß man was einem fehlt bzw. was man benötigt. Möchte man z.B. von Vögeln Fotos machen, dann benötigt man ein gutes Teleobjektiv oder möchte man Fotos von seinen spielenden Kindern machen ist ein Objektiv mit schnellem Autofokus wichtig. Diese Erkenntnisse kommen erst mit der Zeit. Und dann kann man sich das kaufen was man braucht und nicht unnötig viel Geld ausgeben fĂŒr Sachen, die man nicht benutzt.

Eine gute Frage ist auch: Welche Kamera benutzen meine Freunde oder Verwandte?

Diese Frage ist vielleicht etwas komisch im Bezug zum Kamerakauf, aber dennoch nĂŒtzlich. NatĂŒrlich sollte die eigene Kamera auf die eigenen BedĂŒrfnisse zugeschnitten sein. Doch es ist sehr hilfreich wenn man eine Frage direkt mit einem Freund an dem gleichen Kameramodell bzw. Kameramarke klĂ€ren kann. Außerdem ist es möglich Objektive, BlitzgerĂ€te und anderes Zubehör auszutauschen. So kann man viel experimentieren und verschiedene Dinge austesten.

Wie man sieht gibt es keine pauschale Aussage fĂŒr DIE Kamera. Es ist immer abhĂ€ngig von den eigenen BedĂŒrfnissen.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt sie einfach in die Kommentare oder schreibt mir eine Mail.

Schönen Gruß
Nils

Die Fotografie – wieso und warum?

Hallo,

da ich noch nicht lange mit der Fotografie an die öfentlichkeit gegenagen bin, werde ich in letzter Zeit oft gefragt warum ich das mache.

Nun ja, auf meiner Homepage (Über mich) beschreibe ich den Weg bis hierher. Ich hatte schon immer eine Begeisterung fĂŒr die Fotografie. Schöne Bilder mit viel Geschichte und einer guten Aussage habe ich mir sehr gerne angeschaut und versucht zu verstehen was das Foto bedeutet.

Aber warum mache ich das?

1. Fotografie ein großer Begriff

Mich begeistert alles an der Fotografie. Es geht nicht nur um „auf den Knopf“ drĂŒcken. Die Vorbereitungen machen total Spaß. Man lĂ€sst sich inspirieren, sucht Locations, ĂŒberlegt sich dafĂŒr die Technik. Dann kommt der Akt des fotografierens an sich. Es macht riesig Spaß mit all den netten Menschen zu arbeiten. Zum Schluss geht es an die Bearbeitung. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, aber wenn man das Ergebnis anschaut und zufrieden ist hat sich alles gelohnt.

2. Immer lernen

Na klar, man lernt in jedem Bereich des Lebens tĂ€glich dazu. FĂ€ngt man an sich mit bestimmten Dingen zu beschĂ€ftigen werden sehr schnell erste Lernerfolge sichtbar. Vor allem in der Fotografie kann man sehr schnell Ergebnisse sehen und vor allem auch anderen zeigen. Bei einem Vergleich von alten Fotos zu den von heute sieht man ganz klar einen Fortschritt (wĂ€re ja schlimm wenn nicht). Dann weiß man es hat sich gelohnt die Zeit zu investieren.

3. Das Mitteilen

Das ist eine Sache die mir am Anfang gar nicht richtig bewusst war. Und ehrlich gesagt war ich am Anfang skeptisch meine Fotos zu zeigen. Was ist wenn die nicht gut ankommen oder es keinen interessiert. Aber ich habe mich dafĂŒr entschieden eine Webseite und eine Facebookseite zu erstellen. Und ich muss sagen es war richtig gut, das Feedback ist einfach Hammer. Es macht mich echt glĂŒcklich wenn euch meine Arbeiten gefallen. Das kann ich jedem empfehlen. Es muss ja nicht gleich eine Seite sein. Aber gelegentlich mal seine Bilder zeigen kann ein schönes GefĂŒhl sein. Außerdem bekommt man auch Kritik die einen besser werden lĂ€sst.

4. Wissen vermitteln

Das ist fĂŒr mich ein wichtiger Punkt. Am Anfang habe ich auch von anderen gelernt. Es ist doch so viel einfacher wenn man etwas gezeigt bekommt als es selbst zu testen. Das bewahrt euch auch vor Fehlern, die andere vielleicht schon gemacht haben. Warum solltet ihr die erst mach und eventuell teuer bezahlen? Aus Fehlern sollte man lernen und im besten Fall andere auch.

Aus diesem Grund gebe ich auch gerne mein Wissen weiter. Ich schreiben regelmĂ€ĂŸig in Foren oder auf Facebook Gruppen Kommentare. Da gebe ich Hinweise zu Bildern, VerbesserungsvorschlĂ€ge und Tipps. Allerdings ist das ja immer Ansichtssache wie ein Bild verbessert wird, der eine mag es z.B. dunkel der andere hell. Außerdem habe ich aus diesem Grund ein Fotokurs in Salzkotten bei Paderborn ins Leben gerufen. Vor allem am Anfang wenn man eine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera kauft hat man viele Fragen (ISO, Belichtungszeit, Blende, Weißabgleich, Belichtungsmessung???). Dabei möchte ich unterstĂŒtzen und auf verstĂ€ndlicher Weise die Grundlagen zur Fotografie vermitteln.

Zu guter letzt möchte ich ein Zitat wiedergeben:

[pullquote align=“center“]

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man lÀnger als eine Sekunde schaut. Henri Cartier-Bresson, 1908

[/pullquote]

Und genau darum geht es mir. Ich möchte Erinnerungen schaffen, die gerne angeschaut werden.

Wie denkt ihr darĂŒber? Hinterlasst doch einen Kommentar mit eurer Meinung dazu.

Wenn es euch gefÀltt teilt es und zeigt es anderen.

Schönen Gruß und bis bald, Nils.

Der erste Blogeintrag

Hallo alle zusammen,

hier ist also der erste Blogeintrag auf meiner Homepage.

Die Seite nimmt langsam gestalt an und es gibt schon einige Bilder zu sehen. Der Bereich der Hochzeitsfotografie wird in den nÀchsten Tagen noch weiter aufgebaut. Neben einem Hauptjob ist das nur Abends möglich.

In der Gallerie findet ihr schon einige Bilder von mir. Unter Pakete & Leistungen sind einige Pakete aufgefĂŒhrt, die gebucht werden können. Diese sind nicht in Stein gemeißelt und lassen sich gerne auch individuell anpassen.

Weitere Bilder und Infos werden nach und nach noch folgen. Ich habe noch einige Ideen, die ich umsetzen will. Zum einen möchte ich gerne mögliche Shootingorte hier vorstellen. So hat man die Möglichkeit eine vorgestellte Location auszusuchen. NatĂŒrlich können auch in anderern Location Bilder gemacht werden, aber ich denke das ist eine gute Hilfe.

Weiterhin möchte ich noch weitere Angaben zum Ablauf bei den Shootings machen. So kann man ungefÀhr einschÀtzen was einen erwartet wenn ihr bei mir Bilder macht. Dann ist in diesem Jahr noch etwas mit einem Kindergarten geplant, dazu werde ich noch berichten. Generell kann man sagen, dass alles noch weiter aufgebaut wird, weil ich mich noch am Anfang mit der Seite befinde.

So das war es erstmal mit dem ersten Eintrag.

Schöne GrĂŒĂŸe, Nils.