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Fotografie Quick Guide - Blende

Fotografie Quick Guide: Die Blende

Die Blende

Die Blende ist eins der Schl√ľsselelemente in der Belichtung von einem Foto. Es handelt sich dabei um mehrere Lamellen, mit denen man kontrollieren kann wie viel Licht auf den Sensor kommt. Die Lamellen sind so angeordnet, dass sich in der Mitte ein Loch ergibt. Je nach Art des Objektivs ist es ann√§hernd rund oder etwas eckig. Dieses Loch kann ganz weit ge√∂ffnet werden oder eben zu einem ganz kleinen Loch geschlossen werden. Wie man sich denken kann f√§llt bei einem kleinen Loch weniger Licht auf den Sensor als bei einer ge√∂ffneten Blende.

Im Prinzip ist es ganz einfach, wenn ein Foto zu hell ist musst du einfach nur die Blendenöffnung verkleinern. Ganz einfach!
Die Blendenzahl wird z.B. mit f/4 angegeben, manchmal auch einfach f4. Man spricht es aber einfach “Blende 4”. Es ist am Anfang etwas verwirrend, dass eine kleine Blendenzahl (z.B. 2.8 oder 4) eine gro√üe Blenden√∂ffnung bedeutet. Wobei eine gro√üe Blendenzahl¬† (z.B. 16 oder 22) f√ľr eine kleine √Ėffnung steht. Das ist so, weil die Angabe ein Verh√§ltnis zur Brennweite, f steht also f√ľr Brennweite. Kurz an die Bruchrechnung aus der Schule denken erkl√§rt uns die Gr√∂√üe der √Ėffnung: 1/2 ist gr√∂√üer als 1/4 ist gr√∂√üer als 1/8 usw.

Merke

Kleine Blende (z.B. f2.8) bedeutet große Blendenöffnung
Große Blende (z.B. f22) bedeutet kleine Blendenöffnung

Die Blende steuert aber nicht nur die Belichtung, sondern auch die Schärfe im Bild bzw. die Schärfentiefe. Also wie viel auf einem Bild scharf ist und wie viel unscharf. Möchte man z.B. ein Gesicht fotografieren und möchte den Hintergrund unscharf haben, dann sollte man eine offene Blende benutzen (Kleine Blendenzahl). Möchte man allerdings das ganze Bild scharf haben, z.B. bei einer Lanschaftsaufnahme muss man eine kleine Blendenöffnung verwenden (Große Blendenzahl). So bekommt man die ganze Szene scharf abgelichtet.
Hier muss aber noch gesagt werden, dass die Sch√§rfe von einem Motiv neben der Blende auch von der Entfernung zum Motiv und der Brennweite abh√§ngt. Darauf will ich hier aber nicht weiter eingehen, sonst w√ľrde es kein Quick sondern Long Guide ūüėČ

Zum Schluss habe ich in meinem Garten noch ein paar Vergleichsbilder geschossen. Ihr seht einmal eine offene Blende mit f2, dann gehen wir weiter mit f5,6 √ľber f11 bis hin zu f22. Ihr seht, dass der Hintergrund mit steigender Blendenzahl immer sch√§rfer wird.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wenn euch der Beitrag gefallen hat w√ľrde ich mich √ľber ein Like freuen, darf auch gerne geteilt werden.
Im n√§chsten Beitrag wird es dann um die Belichtungszeit gehen…

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 9: Bonus Tipps

Hallo,

es ist mal wieder Zeit f√ľr einen neuen Teil von meinem Lightroom Guide. Und zwar ist es heute der letzte Teil Zum Abschluss m√∂chte ich euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Ich hoffe der Lightroom Guide hat euch gefallen und ich konnte euch helfen.

In RAW fotografieren

Bitte fotografiert in RAW! Die Datei ist zwar gr√∂√üer und ihr m√ľsst die Datei erst noch bearbeiten, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn eure Kamera die Bilder direkt in JPG abspeichert gehen viele Informationen verloren. Die Datei ist nat√ľrlich um einige kleiner und ihr k√∂nntet sie auch direkt ausdrucken oder im Netz hochladen, aber die Bilder k√∂nnen nicht mehr so gut bearbeitet werden. Es fehlen einfach wichtige Bildinformationen. Das sieht man schon alleine an der Dateigr√∂√üe, RAW ist ungef√§hr 4-5 mal gr√∂√üer als JPG. Da muss ja etwas fehlen!

Wenn man sich nicht festlegen m√∂chte, kann man auch in RAW+JPG fotografieren. Das m√ľssten alle guten Kameras k√∂nnen.

Shortcuts merken

Die Shortcuts in Lightroom sind Gold wert. Man muss/ kann sich zwar nicht alle merken, aber die wichtigsten sollte man lernen. Das kommt wahrscheinlich auch von ganz alleine, wenn man immer wieder die gleichen Funktionen nutzt.

Durch die Shortcuts kann man sich sehr viel Zeit und Nerven sparen. Der Workflow ist dadurch deutlich schneller und fl√ľssiger

Einstellungen Ad-hoc ändern

In der Rasteransicht kann man die Grundeinstellungen auch bearbeiten. Dazu einfach auf der rechten Seite unter Ad-hoc Entwicklung auf den Pfeil oder den Doppelpfeil klicken. Eine noch feinere Einstellung erreicht man bei gedr√ľckter Shift-Taste.

Infos zum Bild

Bildinfo in Lightroom

Um die Details zu dem aktuellen Bild anzuzeigen einfach die i-Taste dr√ľcken. Das ist z.B. hilfreich wenn man die Proportionen ver√§ndert hat.

Einstellungen Synchronisieren

Synchronisieren in Lightroom

Synchronisieren in Lightroom

Um nicht alle Bilder einzeln zu bearbeiten gibt es die Synchronisieren Funktion bei Lightroom. Wenn man f√ľr ein Bild bestimmte Einstellungen vorgenommen hat, kann man diese ganz einfach auf andere √ľbertragen. Dazu geht man in die Gitteransicht und markiert das bearbeitete Bild. Danach w√§hlt man entweder mit der STRG-Taste einzelne Bilder oder mit der Shift-Taste eine Reihe von Bildern aus. Die ausgew√§hlten Bilder sind nun hellgrau hinterlegt und das ausgew√§hlte Bild ist deutlich heller. Dann kann man entweder unten rechts auf Synchronisieren klicken oder mit dem Shortcut Shift-STRG-S das Synchronisierungsfenster √∂ffnen. Dort k√∂nnen die Einstellungen ausgew√§hlt werden, die synchronisiert werden sollen.

Dadurch können gleichzeitig mehrere Bilder bearbeitet werden. Sind die Bilder von den Lichtbedingungen ähnlich macht es besonders viel Sinn.

Effekte Vorschau

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Effekte in Lightroom ein und ausschalten

Hat man bestimmte Einstellungen mit einem Werkzeug vorgenommen, kann man als Vorher/ Nachher Vergleich den Effekt ein- und ausblenden. Dazu einfach den Schalter am oberen linken Rand umschalten.

So, das war es an dieser Stelle mit meinem Lightroom Guide. √úber Lob, Kritik, Feedback oder einfach ein paar nette Worte w√ľrde ich mich freuen.

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, m√∂chte ich in Zukunft einige Tipps und Turtorial f√ľrLightrom auf Youtube zeigen. Dazu habe ich schon eine Playlist bei Youtube erstellt, wo auch schon ein Video verf√ľgbar ist. Dort sollen in der n√§chsten Zeit noch mehr Lightroom Tipps, Tricks und Tutorials hinzugef√ľgt werden. Hier der Link zur Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_BhIQ-zauE4dsWMLXQpDCFhI2bG2TBMr

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 7: Die Werkzeuge im Entwickelnmodul

Hallo,

ich habe es letzte Woche leider nicht geschafft einen weiteren Lightroom Guide zu schreiben. Das hole ich jetzt nach. In diesem 7. Teil des Lightroom Guides geht es um die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Wer nochmal die letzten Teile lesen möchte kann hier gucken: Lightroom Guide.

Auf der rechten Seite des Entwicklungsmodul befinden sich die Werkzeuge f√ľr die Bildbearbeitung. Die Werkzeuge teilen sich auf mehrere Gruppen auf. Mit dem kleinen Dreieck kann man diese zu- und aufklappen. Zur besseren √úbersicht empfehle ich nur die die Gruppe aufzuklappen, die aktuell benutzt wird. Der Solomodus hilft dabei, daf√ľr mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe klicken und dort den Solomodus ausw√§hlen. Au√üerdem ist es empfehlenswert von oben nach unten vorzugehen.

Histogramm

Histogramm in Lightroom

Ganz oben ist das Histogramm. Ein Histogramm ist nichts anderes als eine H√§ufigkeitsverteilung. In diesem Fall ist es die H√§ufigkeitsverteilung von Helligkeitsstufen. Von links nach rechts verl√§uft die Helligkeit von den Schatten/ Tiefen √ľber die Mittelwerte zu den Tiefen/ Highlights. Au√üerdem ist das Histogramm in die verschiedenen Farben aufgeteilt. Mit dem Histogramm kann man die richtige Belichtung beurteilen.

Werkzeuge f√ľr detaillierte Bildbereiche

Direkt unterhalb des Histogramms befinden sich sehr wichtige Werkzeuge f√ľr die detaillierte Bildbearbeitung. Hier sind die einzelnen Werkzeuge von links nach rechts aufgef√ľhrt, in den Klammern sieht man den Shortcut:

  • Freistellen/ Zuschnitt (R)

Das Bild kann damit zugeschnitten und gedreht werden. Das Seitenverhältnis kann dabei aus mehreren Vorgaben gewählt werden oder frei ausgewählt werden. Außerdem können die Bilder gerade ausgerichtet werden.

  • Bereichsreparatur ‚Äď Stempel (Q)

Mit diesem Werkzeug k√∂nnen Unreinheiten, Pickel, unsch√∂ne Details usw. ausgebessert werden. Dabei kann man w√§hlen zwischen Kopierstempel oder Reparaturstempel. Der Kopierstempel macht das wie der Name vermuten l√§sst: er kopiert die ausgew√§hlte Stelle auf die neue Stelle. Der Reparaturstempel gleicht die Farben und die Struktur an. Um das Werkzeug zu verwenden, einfach auf die gew√ľnschte Stelle klicken, die man ausbessern m√∂chte. Lightroom sucht selbstst√§ndig nach einer geeigneten Quelle. Ist das Ergebnis nicht wie gew√ľnscht, kann man die Quelle noch nach Bedarf verschieben.

  • Rote Augen Korrektur

Mit diesem Werkzeug werden rote Augen beseitigt. Daf√ľr einfach in die Mitte der roten Stelle klicken und den Kreis entsprechend aufziehen.

  • Verlaufsfilter (M)

Dies ist ein super n√ľtzliches Werkzeug. Mit Hilfe des Verlaufsfilters lassen sich nur Teilbereiche des Bildes bearbeiten. Daf√ľr zieht man einen Bereich in das Bild ein. Ein neuer Verlaufsfilter wird direkt im Bild aufgezogen, von der oberen zur unteren Linie. Mit der Shift-Taste wird ein genau horizontaler Verlauf eingezogen.

Die erste Linie wendet die Bearbeitung zu 100 % an, die mittlere Linie zu 50 % und bei der letzten Linie sind es 0 %. Mit verschieben der Linien kann also ein weicherer oder härterer Übergang eingestellt werden.

In Lightroom 6 kann man nun auch mit einem Pinsel Teilbereiche aus dem Verlauf entfernen oder hinzuf√ľgen.

  • Radial Filter (Shift + M)

Der Radial Filter ist ähnlich wie der Verlaufsfilter. Also auch hier können Teilbereiche bearbeitet werden. Hier verwendet man aber eine kreisförmige Auswahl anstatt einen Verlauf.

Unter den Schiebereglern ist ein Kästchen, wo man die Maske umkehren kann. Damit bestimmt man ob innerhalb oder außerhalb der Auswahl die Bearbeitung angewendet wird.

  • Korrekturpinsel (K)

Auch mit diesem Werkzeug kann ein Bereich im Bild bearbeitet werden. Allerdings kann man mit dem Pinsel die Stellen ganz individuell einzeichnen.

Grundeinstellungen

Grundeinstellungen in Lightroom

Mit den Grundeinstellungen werden die grundsätzlichen Einstellungen vorgenommen. Damit lassen sich Bilder aufhellen oder abdunkeln. Dunkle Bereiche können auch gezielt aufgehellt werden und helle Stellen können abgedunkelt werden.

Zusätzlich können der Kontrast und die Klarheit das Bild härter oder weicher (verwaschener) machen. Mit der Dynamik und der Sättigung werden die Farben abgeschwächt oder intensiver gemacht.

Farbanpassungen

Farbanpassungen in Lightroom

Mit den Farbanpassungen können die einzelnen Farben verändert werden. Man kann den Farbton der Farben ändern, z.B. die gelben Töne in rote Töne verändern. Außerdem kann die Sättigung und die Luminanz (Helligkeit) der einzelnen Farben eingestellt werden.

Teiltonung

Teiltonung in Lightroom

Es können die hellen und die dunklen Töne eingefärbt werden. Damit lassen sich schöne Bildlooks kreieren.

Details

Detailseinstellungen in Lightroom

Unter diesem Reiter können die Schärfe und die Rauschreduzierung eingestellt werden.

Bei Ver√§nderung der Sch√§rfe hilft das Dr√ľcken der Alt-Taste. Dann ver√§ndert das Bild sich in ein Schwarz Wei√ü Bild. Alle schwarzen Stellen werden nicht gesch√§rft, nur die wei√üen werden gesch√§rft. Man sollte n√§mlich nicht das ganze Bild sch√§rfen, sonst entstehen Bildfehler.

Mit der Rauschreduzierung k√∂nnen Bilder mit hohen ISO Werten entrauscht werden. Man sollte es aber nicht √ľbertreiben, sonst wird das Bild zu schwammig bzw. unscharf.

Objektivkorrekturen (und Upright Funktion):

Objrktivkorrekturen in Lightroom

Mit den Profilkorrekturen k√∂nnen Objektivfehler ausgeglichen werden. Unter Profil kann man das passende Profil f√ľr sein Objektiv ausw√§hlen, falls Lightroom das nicht schon automatisch macht. Es sind f√ľr eigentlich alle Objektive am Markt ein Profil verf√ľgbar. Lightroom wird hier auch st√§ndig aktualisiert. Zur Not kann man die Korrektur auch manuell einstellen, was aber schwierig sein kann.

Auch die Farbfehler von Objektiven kann angepasst werden.

Bei der unteren Upright-Funktion k√∂nnen Verzerrungen ausgeglichen werden. Z.B. kann damit ein Geb√§ude gerade ger√ľckt werden.

Effekte

Effekte in Lightroom

Hier k√∂nnen Vignetten hinzugef√ľgt werden. Diese k√∂nnen entweder den Rand abdunkeln oder aufhellen. Damit kann z.B. der Blick des Betrachters gelenkt werden.

Ein weiteres Stilmittel ist das Hinzuf√ľgen von K√∂rnung. Dies kann mit den unteren drei Reglern eingestellt.

 

So, das waren also die Werkzeuge im Entwickelnmodul in Lightroom. Damit kann man eine ganze Menge aus seinen Bildern rausholen. Nat√ľrlich gilt auch hier: √úbung macht den Meister. Und irgendwann hat man seinen ganz eigenen Stil gefunden.

Beim n√§chsten mal gehe ich auf die Exportfunktion in Lightroom ein. Denn man m√∂chte die Bilder nicht nur in Lightroom bearbeiten, sondern auch zeigen. Daf√ľr m√ľssen die Bilder mit den Lightroomeinstellungen exportiert werden.

Bis dann, Nils

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 5: Bibliothek – bewerten, markieren und filtern

Hallo,

das ist schon mittlerweile der 5. Teil des Lightroom Guide auf meiner Seite. Diesmal geht es um das Bibliotheksmodul und was man dort alles machen kann.
Wer die letzten Artikel verpasst hat kann die hier nochmal durchlesen.

Die Bibliothek ist die √úbersicht √ľber die Fotos, Ordner, und Dateiinfos.
Im linken Teil sind der Navigator, die Ordner und Veröffentlichungsdienste untergebracht. In der Mitte seht ihr die Fotos in dem ausgewählten Ordner. Je nach dem welche Ansicht ihr auswählt, können die Bilder in verschiedenen Ansichten gezeigt werden:

Gitteransicht (G):

Die Gitteransicht in Lightroom f√ľr eine gute √úbersicht

Die Gitteransicht in Lightroom f√ľr eine gute √úbersicht

Einzelansicht (E)

Die Einzelansicht in Lightroom

Die Einzelansicht in Lightroom

Vergleichsansicht (C)

Die Vergleichsansicht in Lightroom

Die Vergleichsansicht in Lightroom

 

In der rechten Seite der Bibliothek können Schnelländerungen vorgenommen werden, die sogenannten Ad-hoc Einstellungen. Außerdem können die Metadaten noch direkt bearbeitet werden.

Markierung und Bewertung

In der Regel werden die Bilder in der Bibliothek ausgewählt und bewertet. Das ist hilfreich um einen Überblick bei den Bildern zu behalten.
Zur Auswahl und zur Bewertung gibt es folgende Funktionen:

  • Markierung: Man kann die Bilder ausw√§hlen oder ablehnen. Der Standardstatus ist unmarkiert. Ausgew√§hlte Bilder erkannt man an der wei√üen Fahne. Abgelehnte Bilder werden durch eine schwarze Fahne gekennzeichnet und diese Bilder sind dann ausgegraut.
  • Stern-Markierung: Es gibt die M√∂glichkeit Sterne als Bewertung zu vergeben. 0 bis 5 Sterne k√∂nnen vergeben werden. Dies ist hilfreich um nur die besten Fotos auszuw√§hlen. Dazu geht man eine erste Runde durch die Bilder und vergibt z.B. einen Stern f√ľr die Bilder, die gefallen. Dann geht man wieder nur die Bilder mit einem Stern durch und vergibt dann z.B. 2 Sterne f√ľr die besseren Fotos usw. Bis man zum Schluss die besten Bilder ausgew√§hlt hat.
  • Farbmarkierung: Eine weitere M√∂glichkeit ist die Farbmarkierung. Ich vergebe z.B. eine gr√ľne Markierung bei den fertig bearbeiteten Bildern. So kann ich diese ausblenden bei der Bearbeitung.

Wenn die Bilder später markiert und bewertet wurden, können diese gezielt angezeigt werden. Dazu können die Bilder mit Hilfe der oberen Zeile gefiltert werden. Es kann nach markierten Bildern, bewerteten Bildern und weiteren Dateiinformationen gefiltert werden.

Shortcuts

1-5: Sterne vergeben
6: Rote Farbmarkierung
7: Gelde Farbmarkierung
8: Gr√ľne Farbmarkierung
9: Blaue Farbmarkierung
P: Foto markieren
X: Foto als abgelehnt markieren
U: Markierung aufheben

Sammlungen:

In der linken Seite gibt es noch den Reiter Sammlungen. Diese k√∂nnen auch noch zur Organisation der Daten beitragen. Es k√∂nnen eigene Sammlungen mit ausgew√§hlten Bildern erstellt werden. Es ist aber auch m√∂glich sogenannte Smart-Sammlungen zu verwenden. Damit werden Sammlungen erstellt die bestimmte Kriterien haben. Z.B. wo alle Bilder mit einer roten Markierung und einer Bewertung von 3 Sternen reinkommen, oder alle mit einem bestimmten Stichwort. Wenn man die Bewertung und die Stichw√∂rter konsequent durchf√ľhrt, kann so eine einfache Auswahl von z.B. Urlaubsfotos oder den Kindern erfolgen.

Das war es schon wieder f√ľr den Teil √ľber das Bibliotheksmodul. Ich m√∂chte den Guide bewusst kurz und knapp halten, so lernt man in kurzer Zeit m√∂glichst viel. Wichtig ist es das alles in der Praxis zu √ľben und zu sehen was damit alles m√∂glich ist.

Im nächsten Teil wird es um den Entwicklungsmodus gehen.

Ein Lightroom Guide, der die Möglichkeiten dieser Software zeigen soll. Wie exportieren, bewerten, bearbeiten, sortieren in Lightroom

Lightroom Guide Teil 4: Importieren

Importieren
Im Bibliotheksmodul von Lightroom gibt es unten links einen Button mit ‚ÄěImportieren‚Ķ‚Äú. Diesen m√ľsst ihr dr√ľcken um in das Importmen√ľ zu gelangen. Der Importdialog wurde vor einiger Zeit von Adobe ver√§ndert. Vorher kam man direkt zu dem Auswahlbereich der Bilder. In dem neuen Design muss man vorher in einem “Fotos hinzuf√ľgen”-Dialog die Quelle ausw√§hlen, man kann aber im n√§chsten Schritt wieder eine andere Quelle w√§hlen. Diesen “Fotos hinzuf√ľgen”-Dialog kann man aber in den Voreinstellungen von Lightroom abschalten. Oder einfach STRG gleichzeitig dr√ľcken wen ihr auf den “Importieren” Button dr√ľckt. Ich habe mich aber mittlerweile dran gew√∂hnt. In den meisten F√§llen habe ich meine Speicherkarte bereits eingesteckt und w√§hle diese aus. Dann komm ich zu dem n√§chsten Bildschirm

In dem nun angezeigten Importmodul können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Um es einfach erklären zu können teile ich das Fenster auf in Links, Rechts und Mitte.

Linke Seite
Auf der linken Seite kann die Quelle bzw. der Ordner ausgesucht werden. Je nachdem wo sich die Bilder befinden.
Wenn ihr die Speicherkarte bereits in den PC/ Notebook gesteckt habt, sollte die automatisch erkannt worden sein. Die Bilder werden dann in der Mitte angezeigt werden.
Wenn ihr Fotos in Lightroom importieren wollt, die bereits auf der Festplatte liegen, dann könnt ihr einfach den Ordner auf der Festplatte auswählen. So könnt ihr es z.B. machen, wenn ihr die Bilder zuerst von der Speicherkarte auf eure Festplatte kopiert oder verschoben habt.
Die Vorgehensweise ist aber egal. Das Ergebnis ist dasselbe. Es geht einfach nur darum, dass Lightroom wei√ü wo eure Dateien liegen. Lightroom erstellt dann nur eine Verkn√ľpfung in den jeweiligen Katalog. Deshalb d√ľrfen auch keine Bilder au√üerhalb von Lightroom verschoben oder umbenannt werden. Dann hat Lightroom n√§mlich die Verkn√ľpfung verloren und muss erst wieder hergestellt werden.

 

Mitte
In der Mitte können die einzelnen Dateien ausgewählt werden. Diese können mit Häkchen ausgewählt oder abgewählt werden. Sollte Lightroom Duplikate erkennen, so werden standardmäßig ausgegraut.
Oben kann man noch auswählen ob direkt alle Bilder ausgewählt werden sollen oder halt nicht. Außerdem wird oben eingestellt ob nur die Bilder in dem ausgwählten Ordner gezeigt werden sollen oder auch die in Unterordnern. Unter der Bildauswahl kann noch eingestellt werden ob alle Bilder angezeigt werden sollen oder nur neue Bilder. Also wenn z.B. schon einige Bilder in Lightroom importiert sind werden diese nicht mehr angezeigt.
Rechte Seite

Auf der rechten Seite können noch verschiedene Optionen ausgewählt werden. Einige sollte man direkt verwenden, doch bei einigen empfehle ich die Verwendung erst später in Lightroom vorzunehmen. Oben kann man als erstes den Zielordner auswählen und ob die Bilder kopiert oder verschoben werden sollen

Kopie: Fotos an neuen Speicherort Kopieren und zu Katalog hinzuf√ľgen
Hinzuf√ľgen: Fotos dem Katalog hinzuf√ľgen, ohne sie zu verschieben.
Bei dem Import einer Speicherkarte w√§hle ich “Kopieren”. M√∂chte man die Dateien auf der Festplatte von einem Ordner in den anderen kopieren, muss auch “Kopieren” ausgew√§hlt werden. In den meisten F√§llen m√∂chte man jedoch einfach die vorhanden Bilder auf der Festplatte zum Katalog hinzuf√ľgen. F√ľr diesen Fall wird ‚ÄěHinzuf√ľgen‚Äú ausgew√§hlt. So werden Sie dem Katalog hinzugef√ľgt und bleien an dem vorhandenen Ort auf der Festplatte.

Weiter unten kann man die Bilder sofort einer Smmlung zuordnen sowie Copyright Daten und Stichwörter vergeben.

Beim Reiter Advanced kann man Vorgaben wählen, in DNG (wozu das gut ist erkläre ich in einem anderen Guide) konvertieren und die Dateien umbenennen und ob sofort eine Sicherungskopie an einem anderen Ort gespeichert werden soll. Außerdem kann man dort auch die Erstellung von Smart-Vorschauen aktivieren.
Die Smart-Vorschauen sind eine clevere L√∂sung um den Lightroom Katalog nicht aufzubl√§hen. Das sind kleine Kopien von den RAW Dateien, die es erm√∂glichen die Bilder zu bearbeiten mit einem Bruchteil der Datenmenge der RAW Dateien. Das kann hilfreich sein, wenn man mit externen Datentr√§gern arbeitet, weil auf Notebooks nicht allzu viel Speicherplatz vorhanden ist. So kann man direkt auf dem Notebook die Dateien bearbeiten. Nur beim Exportieren m√ľssen die RAW Dateien vorliegen.

Der Importprozess
Wenn alles eingestellt und ausgesucht ist, k√∂nnt ihr oben rechts auf “Importieren” klicken. Dann wird der Importprozess gestartet. Je nach Einstellungen, Datengr√∂√üe und Rechnerleistung kann es einige Zeit dauern.
Nach dem klicken auf ‚ÄěImportieren‚Äú wechselt Lightroom automatisch in das Bibliotheks-Modul. Oben links k√∂nnt ihr den Fortschritt des Imports √ľberpr√ľfen.

Das war der 4. Teil meines Lightroom Guide. Beim nächsten mal gehen wir auf das Bibliotheksmodul ein.

Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat w√ľrde ich mich freuen wenn ihr den Beitrag teilt und mir ein Like da lasst.

Bis dann, Nils

 

 

Welche Kamera soll ich kaufen?

Hallo liebe Leute,

Ich werde h√§ufig gefragt welche Kamera ich als Einsteiger-Kamera empfehlen kann. Viele sind sich unsicher bei der gro√üen Auswahl an Modellen und den Preis- bzw. Leistungsunterschieden. Durch die Vergleichsm√∂glichkeiten im Internet wird man ja wirklich √ľberschlagen damit und verliert schnell den √úberblick.

Die vielen Kameramodelle haben unterschiedliche Eigenschaften. Man wird erschlagen mit Megapixel, Serienbildgeschwindigkeit, hohe ISO Werte, WLAN, automatische Motiverkennung, schneller Autofokus usw…

Doch was n√ľtzt einen diese tollen Features? Eventuell ben√∂tige ich die gar nicht. Oft sind es auch nur Marketingw√∂rter, die zum Kauf anreizen sollen. Was n√ľtzt mir 20 oder mehr Megapixel wenn ich meine Bilder nur auf 13 x 18 ausdrucke? Was n√ľtzt mir eine hohe Serienbildgeschwindigkeit oder schneller Autofokus wenn ich nur Landschaften fotografiere, wo es nicht auf Geschwindigkeit ankommt? Was n√ľtzt mir ein hoher ISO Wert wenn ich nur am hellen Tag fotografiere? WLAN ist nice to have, aber auch nicht wirklich notwendig. Was will ich mit einer automatischen Motiverkennung wenn ich eh alles manuell einstelle?

Man sieht, es k√∂nnen alle Eigenschaften relativiert werden. Man muss sich nur klar machen was man wirklich ben√∂tigt. Was m√∂chte ich fotografieren? Was bin ich bereit daf√ľr zu bezahlen?

F√ľr manche ist vielleicht eine gute Kompaktkamera die beste Empfehlung. Diese ist sehr klein und leicht. Deshalb kann man sie immer dabei haben zum Festhalten der verschiedenen Lebensereignisse. Die Gr√∂√üe und das Gewicht ist bei vielen ein Kritikpunkt bei Spiegelreflexkameras. Mich pers√∂nlich st√∂rt es gar nicht, aber das sieht jeder anders.

Bei Kompaktkameras hat man in der Regel einen kleinen Sensor und keine gro√üen Einstellm√∂glichkeiten. Mit kleinen Sensoren bekommt man keine unscharfen Hintergr√ľnde hin. Daf√ľr muss es ein gr√∂√üerer Sensor sein, wie in einer Spiegelreflexkamera oder Systemkamera. In den letzten Jahren sind immer mehr Systemkamera-Modelle auf den Markt gekommen. Damit m√∂chten die Hersteller den Spagat zwischen Spiegelreflexkameraqualit√§t und kompakter Form schaffen. Mittlerweile gibt es wirklich gute Modelle, die in der Regel APS-C oder sogar Vollformatsensoren besitzen, also gleiche Qualit√§t wie Spiegelreflexkameras liefern. Ich pers√∂nlich sehe aber keinen Vorteil in der Gr√∂√üe gegen√ľber Spiegelreflexkameras. Das Geh√§use ist zwar √§hnlich gro√ü wie eine Kompaktkamera, aber wenn ein Objektiv davor ist passt sie auch nicht mehr in die Jackentasche. Man ist also auch auf eine extra Tasche angewiesen. Allerdings muss diese nicht so gro√ü wie f√ľr eine Spiegelreflexkamera sein, was f√ľr den ein oder anderen wieder ausschlaggebend ist.

Komme ich nochmal zur√ľck zur Kaufentscheidung f√ľr eine Einsteigerkamera. Ich bin der Meinung, die Kamerafrage wird √ľbersch√§tzt. W√§hlt man eine Kamera aus dem aktuellen Einsteigerbereich ist es egal von welchem Hersteller diese ist. Die machen alle gute Fotos, viel wichtiger ist es mit der Technik umgehen zu k√∂nnen. Was n√ľtzen die besten Einstellm√∂glichkeiten, wenn ich damit nicht umgehen kann. Man sollte nur vorher testen ob die Kamera gut in der Hand liegt, das ist wichtig im Gebrauch.

Am Anfang steht auch die Frage nach dem Objektiv. Wenn man noch keine klaren Vorstellung hat was man fotografieren m√∂chte, sind die beigef√ľgten Kit-Objektive erstmal ausreichend. Sp√§ter erkennt man was genau einem wichtig ist. Erst wenn man die Technik versteht, wei√ü man was einem fehlt bzw. was man ben√∂tigt. M√∂chte man z.B. von V√∂geln Fotos machen, dann ben√∂tigt man ein gutes Teleobjektiv oder m√∂chte man Fotos von seinen spielenden Kindern machen ist ein Objektiv mit schnellem Autofokus wichtig. Diese Erkenntnisse kommen erst mit der Zeit. Und dann kann man sich das kaufen was man braucht und nicht unn√∂tig viel Geld ausgeben f√ľr Sachen, die man nicht benutzt.

Eine gute Frage ist auch: Welche Kamera benutzen meine Freunde oder Verwandte?

Diese Frage ist vielleicht etwas komisch im Bezug zum Kamerakauf, aber dennoch n√ľtzlich. Nat√ľrlich sollte die eigene Kamera auf die eigenen Bed√ľrfnisse zugeschnitten sein. Doch es ist sehr hilfreich wenn man eine Frage direkt mit einem Freund an dem gleichen Kameramodell bzw. Kameramarke kl√§ren kann. Au√üerdem ist es m√∂glich Objektive, Blitzger√§te und anderes Zubeh√∂r auszutauschen. So kann man viel experimentieren und verschiedene Dinge austesten.

Wie man sieht gibt es keine pauschale Aussage f√ľr DIE Kamera. Es ist immer abh√§ngig von den eigenen Bed√ľrfnissen.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt sie einfach in die Kommentare oder schreibt mir eine Mail.

Schönen Gruß
Nils

Grundlagen Fotokurs in Upsprunge/ Salzkotten bei PAderborn

Die Fotokurs Planungen laufen

Hallo,

die Planungen zum Fotokurs laufen bei mir auf Hochtouren. Ich sitze jeden Abend sehr lange am Rechner und schreibe und plane. Das ist ganz schön anstrengend neben dem Hauptjob, aber es macht wirklich Spaß.

Gestern habe ich erfolgreich die Raumsuche abgeschlossen. Der Kurs wird im Pfarrheim in Upsprunge stattfinden. Ich muss nur noch die Termine klären und mir bestätigen lassen. Es steht auch noch ein alternativer Raum zur Wahl, aber das steht noch offen. Das ist mehr eine Backup-Lösung. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Kurs im Pfarrheim sein.

Die Themen und die Inhalte dazu sind auch schon von mir festgelegt. Ich habe mich dabei an mir selbst orientiert. Also wie ich damals die ersten Schritte in der Fotografie gemacht habe. Sollte euch in den Themen etwas auffallen bzw. fehlen schreibt es in die Kommentare. Jetzt kann ich noch darauf reagieren.

Inhalte des Fotokurses:

  • Irrt√ľmer der Fotografie
  • Die digitale Spiegelreflexkamera
  • Systemkamera und Kompakte
  • Die Kn√∂pfe
  • Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit, ISO
  • Blende
  • Belichtungszeit
  • ISO
  • Die Automatiken
  • Belichtungsmessung
  • Farbtemperatur und Wei√üabgleich
  • Dateiformat
  • Objektivkunde
  • Autofokus
  • Bildgestaltung
  • Welches Zubeh√∂r ist sinnvoll
  • Bildbearbeitung und Workflow in Lightroom (Kurzer √úberblick, je nachdem wieviel Zeit noch √ľbrig)

Ziel des Kurses:

Du lernst deine Kamera kennen mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Den Automatikmodus brauchst du nicht mehr. Von jetzt sagst du der Kamera was sie machen soll. Abhängig von der Situation kannst du entsprechende Einstellungen vornehmen und erhältst von nun an bessere Fotos.

Ich freue mich schon auf euch. Ich hoffe am Wochenende kann ich euch den Termin nennen. Wie es aussieht wird der erste Fotokurs am 08.03.2015 stattfinden, aber das ist noch nicht 100% sicher.

Bis dann, Nils

Der erste Blogeintrag

Hallo alle zusammen,

hier ist also der erste Blogeintrag auf meiner Homepage.

Die Seite nimmt langsam gestalt an und es gibt schon einige Bilder zu sehen. Der Bereich der Hochzeitsfotografie wird in den nächsten Tagen noch weiter aufgebaut. Neben einem Hauptjob ist das nur Abends möglich.

In der Gallerie findet ihr schon einige Bilder von mir. Unter Pakete & Leistungen sind einige Pakete aufgef√ľhrt, die gebucht werden k√∂nnen. Diese sind nicht in Stein gemei√üelt und lassen sich gerne auch individuell anpassen.

Weitere Bilder und Infos werden nach und nach noch folgen. Ich habe noch einige Ideen, die ich umsetzen will. Zum einen m√∂chte ich gerne m√∂gliche Shootingorte hier vorstellen. So hat man die M√∂glichkeit eine vorgestellte Location auszusuchen. Nat√ľrlich k√∂nnen auch in anderern Location Bilder gemacht werden, aber ich denke das ist eine gute Hilfe.

Weiterhin möchte ich noch weitere Angaben zum Ablauf bei den Shootings machen. So kann man ungefähr einschätzen was einen erwartet wenn ihr bei mir Bilder macht. Dann ist in diesem Jahr noch etwas mit einem Kindergarten geplant, dazu werde ich noch berichten. Generell kann man sagen, dass alles noch weiter aufgebaut wird, weil ich mich noch am Anfang mit der Seite befinde.

So das war es erstmal mit dem ersten Eintrag.

Sch√∂ne Gr√ľ√üe, Nils.